contradictio.de

Kritik an Ideologien, Aufklärung über populäre Irrtümer, Kommentare zum Zeitgeschehen

Krieg in der Ukraine: Der Krieg ist Mittel der Politik – Die Wahrheit stirbt nicht nur zuerst, sondern permanent: Blödsinn lebt!

Von • Mai 10th, 2022 • Kategorie: GSP-Radio

Krieg in der Ukraine: Der Krieg ist Mittel der Politik Die Wahrheit stirbt nicht nur zuerst, sondern permanent: Blödsinn lebt!

 

Wenigstens die Produktion von Unsinn, Schwachsinn und Blödsinn stirbt nicht durch den Krieg; im Gegenteil, die wird offenbar durch die Schlächtereien ziemlich stimuliert

Krieg: Mittel der Politik!

Russland nach der weltpolitischen Wende

Die Ukraine nach der weltpolitischen Wende

 

Nun, das Menschenmaterial für den Krieg stellt ziemlich exklusiv die Ukraine, aber durch Waffenlieferungen und logistische Unterstützung steuern die maßgeblichen NATO-Mächte die Schlächterei inzwischen einigermaßen fein abgestimmt, derzeit mit der Perspektive einer längeren und dauerhaft schwächenden Abnützung der russischen Föderation.

In der ukrainischen Führung verfestigt sich das zum Befund, dass dieses Verheizt-werden als nützlicher Idiot der USA und – inzwischen auch – Europas die schlechthinnige Chance der Ukraine ist, als Kriegspartei auf Basis fremder Berechnungen eine Art von nation-building hinzukriegen.

 

https://cba.fro.at/556743

2 Responses »

  1. Kein Kommentar: Selenskyjs Welt

    Heute gibt es über weite Strecken eine Lesung. Vorgelesen wird aus einem Artikel des Schweizer Wochenmagazins „Die Weltwoche“ vom 26. Mai 2022; aber dabei belasse ich es natürlich nicht – etliche Zusatzkommentare sind da natürlich fällig. Der Text ist ein Porträt des ukrainischen Präsidenten – „Selenskyjs Welt. Der Westen jubelt ihm zu, die Massen himmeln ihn an. Aber wer ist eigentlich Wolodymyr Selenskyj, der Politiker hinter dem Helden?“ –, also ein durchaus übliches journalistisches Genre. Ich mache mich mal an die kommentierte Lektüre – und am Schluss gibt es noch eine extra-Pointe, die den höheren Sinn des Unterfangens enthüllt. (…)

    Selenskyjs Leistungen: Korruption

    Selenskyjs Leistungen: Wirtschaftspolitik

    Selenskyjs Leistungen: Frieden mit dem russischsprachigen Donbass

    Selenskyjs Leistungen: Kooperation mit Rechtsextremisten

    Selenskyjs Leistungen: Säuberungen unter dem Kriegsrecht

    Fazit: Manipulation und Propaganda

    Nun, es ist Zeit für des Rätsels Lösung oder wenigstens eine Erläuterung. Warum lese ich relativ ausführlich so einen Text vor, der analytisch ja nicht unbedingt in die Tiefe geht – muss er auch nicht, es handelt sich schließlich um ein Porträt. Nun, meines Erachtens ist das ein Stück stinknormaler Journalismus, nicht mehr und nicht weniger. Die Frage ist, warum man solche Einzelheiten etwa über die Rolle der rechtsextremen Milizen und die innenpolitischen Säuberungen, warum man solchen stinknormalen Journalismus in den europäischen Mainstream-Medien nicht zu Gesicht bekommt. Auch und erst recht nicht in den österreichischen Qualitätsmedien. Die Antwort war schon formuliert. Die Öffentlichkeit ist parteiisch, bekennt sich zur Parteilichkeit und schreibt bzw. kommentiert auch so. Man versteht die eigene Tätigkeit nicht als Berichterstattung, sondern als Beteiligung, als publizistisches Mitkämpfen. Die tapferen Frauen und Männer in den Redaktionen sind sozusagen auch auswärtige Kämpfer für die gute Sache – gibt ja Verrückte, die den Imperativ „wir müssen etwas tun“ so praktizieren, dass sie in Richtung Ukraine aufbrechen und kämpfen wollen. Dieser Geist bestimmt die Berichterstattung.

    Nachdem die wirklichen Machthaber die Parole von der Ukraine als Bastion westlicher Werte vertreten, und die Kriegsbeteiligung des Westens als darauf beruhende Pflicht, wird also erstens an einem entsprechenden Bild der Ukraine gezeichnet, und zweitens betätigen sich die führenden Meinungsmacher als publizistische Sittenwächter, die allfällige Abweichler gleich als Putin-Versteher oder Putin-Trolle niederbügeln möchten, was diese Auseinandersetzungen so übersichtlich und unkompliziert macht. Als ob mit dem Verdikt „Putin-Versteher“ irgendetwas kritisiert oder auch nur thematisiert wäre. Eine Zensur braucht also nicht stattzufinden, und dort, wo die wirklichen Sittenwächter sie für sinnvoll befinden, dort wird sie auch ganz traditionell ausgeübt. Ein Verbot, „Feindsender“ zu hören, wie seinerzeit, ist also überflüssig, wenn die Feindsendungen wie „Russia Today“ einfach nicht mehr ausgestrahlt werden dürfen, weil es sich, gemessen an den je eigenen Desinformationsbedürfnissen, um „Desinformation“ handelt. (…)

    https://o94.at/programm/sendung/id/2082825

    https://cba.fro.at/562555

  2. Abweichler im Weltsystem
    Krieg in der imperialistischen Pax Americana. Russlands Gründe für seine »militärische Spezialoperation«
    Den Krieg in der Ukraine führen drei Beteiligte: Russland als Angreifer unter dem Titel einer »militärischen Spezialoperation«; die angegriffene Staatsgewalt in Kiew mit ihrem Kommando über eine von den USA und der NATO gedrillte und ausgerüstete Armee; der Westen, also USA und NATO in neuer Einigkeit zusammen mit der …
    Theo Wentzke
    https://www.jungewelt.de/artikel/428596.imperialismus-abweichler-im-weltsystem.html?sstr=theo%7Cwentzke

Leave a Reply