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Mar 10 | Der Staat kauft sich Kinder – diesmal: Mit der ‚Herdprämie‘

Von • Mrz 20th, 2010 • Kategorie: GSP-Radio

GegenStandpunkt – Kein Kommentar! im Freien Radio für Stuttgart vom 17. März 2010:

Der Staat kauft sich Kinder – diesmal: Mit der „Herdprämie“

150 € soll jede Mutter monatlich erhalten, die ihre Kinder zuhause ohne Krippenplatz auf-zieht und auf Arbeit verzichtet. Nun können sich viele Familien den Verzicht auf den Zu-satzlohn der Frau gar nicht leisten und die großzügigen 150 € helfen da auch nichts.

Auf welche Art Mütter ist die Prämie dann wohl berechnet? Die staatliche Unzufriedenheit gilt nicht nur der Quantität der Kinder, sondern auch der Qualität ihrer Aufzucht: die traditionelle Familie wird mehr und mehr zur Ausnahmeerscheinung und Klagen über schiefgegangene Sozialisation werden immer häufiger.

Skript
http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100317.htm

Mitschnitt
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32965
Bagatellkündigungen: Das Eigentum des Unternehmers ist unantastbar – egal wie klein es ist!

Immer häufiger werden fristlose Kündigungen z.T. langjährig Beschäftigter bekannt, die Gegenstände von geringem Wert mitgenommen haben. Für die Präsidentin des Bundes-arbeitsgerichts ist dies gerechtfertigt, denn diese Eigenmächtigkeiten der Arbeitnehmer bewiesen fehlenden Anstand. Ein Arbeitnehmer habe das „Interesse des Unternehmens immer mitzudenken“. Es liege dann völlig der Freiheit des Unternehmens, darüber zu entscheiden, wann „eine Beziehung gestört ist“. Eine schöne Klarstellung darüber, worin der Anstand eines Arbeitnehmers zu bestehen hat und wofür er gut ist. Und eine Lektion, dass das Eigentum des Unternehmers unantastbar ist – egal, wie klein es ist!

Skript
http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100316.htm

Mitschnitt
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32964
Klarstellungen zur Hartz-IV Debatte:
„Sozial ist, was in Arbeit bringt!“ – Niedriglohn als Staatsprogramm

„Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu altrömischer Dekadenz ein“, so Westerwelle. Ihn stört z.B., dass Hartz IV-Bezieher keinen Grund sähen, noch was dazuzuverdienen, weil ihnen von diesem Zuverdienst nicht viel gelassen wird. Andere kritisieren, dass sich manche auf Hartz IV ausruhen, während andere kaum mehr verdienen, wenn sie arbeiten gehen, bzw. aufgestockt werden müssen. Spricht das jetzt für mehr Lohn oder für mehr Hartz IV? Keineswegs: es soll selbstverständlich sein, Hartz IV durch Zuverdienst ein wenig aufzustocken oder umgekehrt, das unzureichende Einkommen mit Sozialgeld aufzustocken. Eines ist dann auf jeden Fall garantiert: die Unternehmen haben ein Heer von Billiglöhnern.

Skript
http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100315.htm

Mitschnitt
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32962

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