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Kritik an Ideologien, Aufklärung über populäre Irrtümer, Kommentare zum Zeitgeschehen

04.04.2024 | Frankfurt | Der Ruf nach Frieden ist verkehrt!

Von • Mrz 26th, 2024 • Kategorie: Veranstaltungen

Zeit: Donnerstag | 04.04.2024 | 19:00 Uhr
Ort: Studierendenhaus Campus Bockenheim | Jügelstraße 1 | 60325 Frankfurt
Veranstalter: farbeROT

Diskussionsveranstaltung:

Der Ruf nach Frieden ist verkehrt!

– Weil die menschlichen, sozialen, wirtschaftlichen Opfer des Krieges, in deren Namen Frieden gefordert wird, der Staatsführung, an die man appelliert, überhaupt nicht als Einwand gegen den Krieg gelten.

Indem sie Krieg vorbereitet, anderswo schürt und für das eigene Land riskiert, macht sie ja deutlich, dass es für sie Wichtigeres gibt als das Leben und die Existenzbedingungen von Menschen – anderswo sowieso, aber letztlich auch vom eigenen Volk. Die zahllosen Kriegsopfer in der Ukraine sterben nicht sinnlos, sondern lohnen sich für Deutschland, das mit dem gesponserten Krieg seine europaweiten Ordnungsansprüche voran bringt.

– Weil Krieg und Frieden – für das Leben der Menschen ein furchtbarer Unterschied – für den Staat, auch den eigenen, keine unbedingten Gegensätze, sondern Alternativen seiner Außenpolitik sind, die einander voraussetzen und herbeiführen.

Jeder Frieden ist ein Kriegsergebnis. Jeder Krieg wird für einen Frieden geführt, den der Feind sich gefallen lassen muss. Jeder Krieg entsteht aus einem Frieden, der die Gründe dafür liefert, dass die involvierten Mächte ihn nicht mehr aushalten. Die Überzeugungskraft der „friedlichen“ Diplomatie, die die Ostermärsche statt der Waffen fordern, beruht auf dem Kräfteverhältnis der Waffen und sie ist der Weg zum Krieg, wenn diese Überzeugungskraft versagt.

https://www.farberot.de/index.html

Scheduled Veranstaltungen

45 Responses »

  1. Der Ruf nach Frieden ist verkehrt! – Ein weiteres Beispiel von Anti-Agitation!
    Mal davon abgesehen, dass – neben dem Krieg in der Ukraine mit seinen Eskalationen – derzeit etwas Anderes auf der Tagesordnung steht: Israels Genozid und/oder die Vertreibung der Palästinenser, Israels Terror im gesamten Nahen Osten, Israels Provokation des Iran mit der Option, total ‚reinen Tisch’ zu machen etc.
    Ihr widmet euch stattdessen großumfänglich (in München, Nürnberg, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Frankfurt, Marburg) euren größten ‚Gegnern‘: den verbliebenen Linken und der Friedensbewegung. Denen muss mal wieder gesagt werden, welch unerhört idealistischen Unfug sie verbreiten. Was und wie sie es fordern, ist tatsächlich staatsidealistisch und muss kritisiert werden. Nur: Warum ladet ihr zu einer ‚Diskussions’-Veranstaltung mit einer Parole ein, die die ‚Friedensbewegten‘ abschreckt. Glaubt ihr, jemand kommt, um sich bei euch eine Klatsche abzuholen? Habt ihr euch noch nie überlegt, wie man mit diesen – letzten kritischen – Leuten diskutieren kann? Wäre nicht schon die Veränderung der Parole „Wir wollen Frieden“ zu „Wir wollen keinen Krieg“ ein Fortschritt? Wäre es nicht sinnvoll, dafür zu werben, dass die Leute jegliche Kriegsbeteiligung – Waffenlieferungen und aktive Teilnahme – verweigern? Da gäbe es sogar noch einige Verlängerungen…
    Nee, ihr seid auf einem anderen Trip: Die ganze Veranstaltung ist eh’ nicht für Außer-GSler konzipiert, sondern versorgt nur die eigene Mannschaft: Und so verlässt der treue Zuhörer eure Veranstaltung mal wieder mit der vertrauten Einsicht: „Alle doof, außer ich.“
    PS: Wem diese ‚Politik‘ zu unpolitisch ist, sollte sich nach Alternativen umsehen!

  2. Hallo Rudolf,
    das ist aber ein seltsames Statement. Ich hab mich gerade gefreut, dass der GS in die Gänge kommt und sich auf den aktuell stattfindenden Protest in Sachen Krieg und Frieden bezieht. Wieso sollen denn die angekündigten Veranstaltungen das Thema Gazakrieg ausschließen? In der Hinsicht wird doch genau so der Ruf nach Diplomatie, Verhandlungen, Friedenslösungen laut! Übrigens auch auf den diesjährigen Ostermärschen. Aber wahrscheinlich hast du davon gar keine Ahnung, sondern hockst irgendwo als Besserwisser, der eh mit den Versuchen abgeschlossen hat, eine Klärung in der Protestszene zustande zu bringen oder zu unterstützen. Sonst wüsstest du, dass in der Friedensbewegung einige Kontroversen laufen, dass sich dort etwa Querdenker mit anderen streiten, die die „Corona“-Diktatur nicht „aufarbeiten“ wollen, dass Israelfreunde sich über Palästinafreunde aufregen, dass gute Demokraten es zum Skandal machen, wenn Veranstaltungen „rechtsaffin“ oder „rechtsoffen“ sind oder wenn Redner früher in den Sozialen Medien auf „inkorrekten“ Blogs veröffentlicht haben usw. In dieser Diskussionskultur werden ganz schöne „Klatschen“ ausgeteilt. Kritik kommt doch nicht erst mit den Veranstaltungen des Gegenstandpunkts auf. Dessen grundsätzlicher Einwand ist übrigens in der Friedensbewegung durchaus präsent. Das Friedens-Forum, die Zeitschrift der Friedensbewegung, hat in der Nr. 6/23 die Position von Freerk Huisken (der für die GS-Redaktion arbeitet) vorgestellt. In seiner „Kritik des Friedens“ wird klargestellt, dass es nicht um Abwiegeln geht, ganz im Gegenteil; es ist ein Versuch, bestimmte Illusionen aus dem Verkehr zu ziehen. Und das kommt schon bei einzelnen Leuten an, leider nicht bei den „Massen“. Aber um das zu ändern, sollte man solche Aktivitäten verstärken – und nicht wie du müde abwinken.
    Sabrina

  3. Hallo Sabrina,
    du freust dich also darüber, „dass der GS in die Gänge kommt“. Was erwartest du? Ich empfehle dir unbedingt, eine der zahlreichen Veranstaltungen zu besuchen. Sei gespannt auf die Antworten auf deinen „Ruf nach Diplomatie, Verhandlungen, Friedenslösungen“!
    „Freerk Huisken (der für die GS-Redaktion arbeitet)“ hat eine sehr gute Kritik der Schule verfasst. Sein Teach-In zu Schulnoten habe ich letztlich noch einmal gehört. Nur: Huisken hält einen Vortrag, in dem er ‚ableitet‘, dass Demonstrieren nichts taugt: „So oder so wird mit der Protesterlaubnis der Protestcharakter aufgehoben.“ (10 Thesen zum Demonstrationsrecht (Workshop AMS 2018), These 5) Verstörte Nachfragen, was denn die Demos der 68er waren, bleiben unbeantwortet. Den Rat, „Schmeiß deine Bücher in den Ofen. Mit der Druckerlaubnis ist der kritische Charakter aufgehoben“, hat er auch nicht befolgt.
    Frag doch mal die Leute vom GS, was die Leute von der Friedensbewegung – oder irgendwelche Linke – r i c h t i g machen! Dann bekommen die Schnappatmung. Außer ihnen selbst machen nämlich alle alles falsch.
    Schau dir mal bei 99:1 an, wie Usama Taraben mit Tim Wechselmann-Cassim von „Die Letzte Generation“ redet: „Kannste ja mal dran rumrätseln…“ (Weitere Zitate spare ich mir.) Tenor: ‚Der kapiert eh nix‘ (es ging um die richtige Kritik am „wir“), aber ‚vorführen kann ich ihn‘. Stehst du auf arrogantem Runterputzen? Freu dich mal nicht zu früh, wenn der mit Leuten von der Friedensbewegung redet!
    Lies mal, was auf dem jour fixe des GS vom 08. Januar 2024 zum Thema „Genozid“ in Gaza gesagt wird! Der Verwendung des Begriffs ist schon der Fehler, typisch für Linke. Ich habe einen Kommentar dazu geschrieben.
    „Der Ruf nach Frieden ist verkehrt!“ Dann frag doch mal, was man jetzt machen soll – außer die Friedensbewegung zu kritisieren! Da ist nämlich ‚Feierabend‘.
    PS: „Sonst wüsstest du, dass in der Friedensbewegung einige Kontroversen laufen“. Danke der Aufklärung! Das war aber nicht mein Thema.
    PPS: Woher weißt du eigentlich, dass ich „als Besserwisser“ irgendwo hocke und „müde abwinke“? Nur weil ich den GS bei seinem Nachnamen „Politikverhinderungsverein“ nenne? Ist meinem Kommentar nicht zu entnehmen, was ich mache?

  4. Schade, dass der Gegenstandpunkt 1915 noch nicht existierte. Dann haetten die Lenin, Trotzki und den gesammelten europaeischen Sozializten ihren bescheuerten Friedenskdealismus mal erklaeren koenmen.

    In dem von ihnen verfassten ZimmerwalderManifest istu.a. zu lesen:

    “ Diese Tatsachen haben es mitverschuldet, dass die internationale Arbeiterklasse, die der nationalen Panik der ersten Kriegsperiode nicht anheimfiel oder sich davon befreite, noch bis jetzt, im zweiten Jahre des Völkermordens, keine Mittel und Wege fand, um den tatkräftigen Kampf für den Frieden gleichzeitig in allen Ländern aufzunehmen.“

    Ich empfehle das ganze Manifest zu lesen.

  5. Hallo Rudolf,
    deiner Antwort kann ich vor allem eins entnehmen: dass du dich als überlegenen Agitator in Szene setzen willst, der auf Menschen eingeht, sie da abholt, wo sie stehen etc., währende der GS nur eins kann – abkanzeln. Dafür bietest du eine seltsame Mixtur aus Andeutungen („Weitere Zitate spare ich mir“), Behauptungen (Beispiel Huiskens Schulkritik) und Verdrehungen (‚mein‘ Ruf nach Frieden in Gaza). Ich war nicht bei besagtem AMS-Workshop, kann dazu nichts sagen, weiß auch nicht, wie Tim von der Letzten Generation das Gespräch mit Usama empfunden hat, will hier nur zwei Punkte aus deiner Replik herausgreifen:
    1. Du schreibst: „Huisken hat eine sehr gute Kritik der Schule verfasst“. Erstaunlich, hier liegt kein Fall von Abkanzeln vor! Dabei kannst du dem Buch entnehmen, dass es sich in Gegensatz zu allen sonstigen Schulkritikern setzt, die z.B. mehr Chancengleichheit, eine inklusive Schule, eine stärkere Schülerzentrierung, einen gerechte(re)n Leistungsvergleich, ein Zurückfahren der Selektionsmechanismen – oder was sonst als Ideal einer guten Erziehung kursiert – fordern. Huisken setzt dagegen, dass er weiß, wie man im Fall des öffentlichen Ausbildungswesen Kritik „richtig machen“ muss. Das geht hier aber voll in Ordnung, konzedierst du. Huisken hat recht. Beweis: Du hast dir letztens noch mal seinen Vortrag über Noten angehört und konntest dem zustimmen. Sehr überzeugend!
    2. Du steigst jetzt ein mit dem Punkt, den du als erstes in deinem Kommentar angesprochen hattest und auf den ich mich auch eingangs bezogen hatte, der ja auch sowas wie eine Generalverurteilung enthielt. Du schreibst jetzt: Ich würde bei meinem „Ruf nach Diplomatie, Verhandlungen, Friedenslösungen“ auf GS-Veranstaltungen eine herbe Enttäuschung erleben. Ich habe aber gar nicht von meiner Erwartung oder Vermutung gesprochen, die Veranstaltungen würde einen solchen Wunsch nach Frieden und einer besseren Welt bedienen. Es ging um deine Behauptung, der GS leiste sich eine gigantische Themaverfehlung, wenn er den „Ruf nach Frieden“ am Beispiel der Ostermärsche behandle, denn „derzeit“ stehe „etwas Anderes auf der Tagesordnung“, nämlich „Israels Genozid“ und die weiteren Ereignisse in Nahost. Ich habe mit Gründen darauf bestanden, dass der Vorwurf der Themaverfehlung nicht zutrifft. Aber das übergehst du großzügig.
    Sabrina

  6. Der Radler kommt sich besonders schlau vor, dass die Ersetzung des Friedensrufs durch
    „bitte keinen Krieg“ ein „Fortschritt“ wäre – als ob damit nicht der gleiche „friedensidealistsche“ Mist
    vorliegt, nur anders formuliert. Man müsse den „Staatsidealismus“ in der Friedensbewegung
    kritisieren, aber nicht in Ansätzen dies bei Radler zu erkennen ist.
    Wenn sich ein linker Verein vornimmt, das durch und durch Verharmlosende am
    Friedensbegehren aufzugreifen, dann zielt diese „Klatsche“ eben darauf, Friedensfreunde,
    die noch ihre sieben Sinne beisammen haben, darauf aufmerksam zu machen, dass mit
    der Forderung nach kriegerischer Enthaltsamkeit all das bestehen bleibt, weshalb
    sich Staaten absolut nicht mehr vertragen wollen, der andere Souverän nurmehr
    negativ, als feindlicher hoheitlicher Wille behandelt wird. Es soll also in aufrührerischer
    Absicht gerade darauf aufmerksam gemacht werden, dass und wie in einer
    kapitalistisch und imperialistisch verfassten Welt Ansprüche von Staaten in
    konkurrenzlerischer Weise sich in die Quere kommen – und zwar so, dass
    dies u.U.kulminiert darin, dass der andere als Souverän mit seinen Interessen
    nicht mehr gelten gelassen wird und deswegen zur Vernichtung anstünde.
    Oder noch anders: die bürgerliche Welt wird doch nicht darüber gemütlicher,
    dass man sich einbildet, das gegen den anderen Staat ausschlagende Be-
    nutzungsinteresse schiedlich-friedlich seinen Gang gehen lassen zu können.
    Schon vom allgemeinsten Charakter der Staaten als monopolisierte Gewalt-
    instanzen ist einbegriffen, dass die andere Gewalt als zu beseitigende Schranke
    der souveränen grenzüberschreitenden Betätigung im Wege steht, deswegen
    allerlei Erpressungshebel ziviler und militärischer Art ins Spiel kommen,
    um die fremde Konkurrenzmacht gefügig zu machen – bis hin eben zum
    Äußersten der unmittelbaren Übergriffigkeit auf die andere Hoheit.

  7. Huch, hier wird von den Kontrahenten der Verein fuer betreutes Lesen (VfbL) alias GSP als politischer Verein vorgestellt! Wieso denn das auf einmal?
    Konrad Hecker, der Cbef, hat mal klargestellt
    “wir sind nur ein kleiner Verlag mit einem Leserkreis“ – anlaesslich der Frage einer Beteiligung an den G 20 Protesten. Also, bitte!

    Aussenminister Peter Decker auf die Frage, warum aus Sicht des VfbL kein anderer Verein, keine andere Person in den letzten 30 Jahren auch nur einen richtigen Satz zustandegebracht hat.
    Decker:“Was die Anderen richtig machen, wissen die selbst. Wir muessen wissen, wer wir sind.“
    Ach so hier liegt ein kleiner Verlag auf der Couch und macht eine Psychotherapie. Kritik wird geübt, um die eigene Identität zu finden.

    Das erklaert einiges und gegenueber Laedierten soll weder boese sein, noch sich lustig machen!
    Aber war denn Sabrina dabei bei diesen Aussagen ( übrigens ein saudoofes Argument, aber hier mal egal.
    Die alltägliche Umsetzung 1:1 des VfbL genau nach diesen Richtlinien kennt ja jeder, da ust sogar Sabrina dabei.

    Zum Abschluss ein Gewinnspiel: Wer in den letzten 30 Jahren auch nur einen Satz einer Person oder eines Vereins gefunden hat, der aus der Sicht des VfbL richtig ist, bekommt 100 E von mir (Treuhänder ist der Betreiber der Seite contradictio).

    Huch, das bedeutet ja Kadertum. Tatsächlich, da lacht sich sogar Lenin im Erdreich schief, (Sabrina ist da nicht dabei – aber ich, ich habe nämlich mitgelacht).
    Lenin wörtlich, “Genossen, ich bin, wie ihr wisst, ja Kaderexperte. Abrr ein kleiner Verlag vals Kader, das hat noch keiner gebracht“.

  8. Huch, hier wird ja gar nicht für und wieder eine Sache diskutiert. RR wollte doch bloße seine schlechte Meinung von den Machern des Vortrages kund tun. Wer hier mit liest, weiss, dass er das auch bei anderen Themen macht. Jeder Artikel, Vortrag etc des GS taugt ihm als Material, um dann seine immer gleiche schlechte Meinung ausdrücken.
    S dagegen ist wahrscheinlich ein alter Mann, der nach Erreichen des Renteneintritts im Internet ein bisschen polit. Aktivität simuliert und deswegen auf jeden Blödsinn antwortet.

  9. Auch wenn Pepe nicht weisser alter Mann sagt, sondern nur alter Mann ist das beste cancel culture und ein lupenreiner Rassismus. Ueberleg mal fuer dich, ob du dich in dieser Ecke beheimaten willst.
    Der Ruf nach Frieden ist verkehrt. Abstraktionen gegen die Wirklichkeit zu halten, ist keine gute Idee. Hilfe naht: lies doch mal den Aufsatz von Norbert Wohlfahrt, der hier auf der Seite promotet wird.
    Vielleicht war die Redaktion ja laenger im Ausland, ich glaube eher , dass sie sich als ausserhalb der Welt hockende Wesen begreifen (was sie allerdings nicht begreifen) , weshalb dann bedauerlicherweise so ein Humbug rauskommt. Schade!

  10. Karla, habe ich dich um eine Diskussion gebeten? Also beschwere dich nicht, dass „nicht in Ansätzen dies bei Radler zu erkennen ist.“ Ich habe dich auch nicht um Ausführungen gebeten, die ich schon zehnmal gelesen habe . Aber tröste dich. Meine Ausführungen wären sowieso falsch gewesen, total falsch. Das haben schon andere Leute als ich erfahren müssen. Die haben ganze Bücher falsch geschrieben – alles falsch. Da muss der Hecker dreimal fragen, „Aber wo ist denn jetzt der Fehler?“ Die ‚korrekte‘ Antwort muss er dann allerdings schon selbst geben. Und um alles ‚sattelfest‘ zu machen, fügt er hinzu, dass das, was richtig aussieht, nicht so gemeint und deshalb auch falsch sei. Alles als Tonmaterial der Nachwelt hinterlassen, besonders für Leute, die nicht dabei waren.
    Und Leuten, die das Buch gelesen haben und das vernichtende Urteil, alles sei falsch, nicht teilten, wurde ein Austritt nahegelegt, damit die Vereins-Harmonie nicht weiter gestört wird. Und das von Leuten, die das Buch nicht gelesen hatten!
    Aber ich danke für deinen Kommentar. Ich schreibe: „Wäre nicht schon die Veränderung der Parole „Wir wollen Frieden“ zu „Wir wollen keinen Krieg“ ein Fortschritt? Wäre es nicht sinnvoll, dafür zu werben, dass die Leute jegliche Kriegsbeteiligung – Waffenlieferungen und aktive Teilnahme – verweigern? Da gäbe es sogar noch einige Verlängerungen…“ Dein Kommentar lautet: „…als ob damit nicht der gleiche „friedensidealistsche“ Mist vorliegt, nur anders formuliert.“ Tja, so denkt ihr: Alles richtig – alles falsch – nichts dazwischen. Total korrekte Einsichten – Vollidiotentum.
    Ihr habt offensichtlich Großes vor mit eurer Kampagne. Das Ergebnis wird ernüchternd: „Alle doof, außer ich/wir.“
    PS: Und wenn du mich schon zitierst, dann füge nicht etwas Sinnentstellendes hinzu, das ich nicht gesagt habe. Haste nicht gelernt, wie man korrekt zitiert?
    Pepe, schlimmer geht’s nimmer! So schwer ist es auch nicht herauszufinden, warum ich schreibe, wie es beim GS PVV zugeht.

  11. Nachdem die Kontroverse über Rudolf R.s Einspruch gegen GS-Veranstaltungen durch Pepes äußerst gehaltvollen Beitrag auf das nicht mehr unterbietbare Niveau „Diskussion überhaupt doof und Teilnehmer auch“ gebracht ist, würde ich vorschlagen, sie zu beenden. Hier nur ein Nachtrag zu einem Vorgang, der vielleicht nicht allen bekannt ist.
    Freerk Huisken hat wie gesagt im Sommer letzten Jahres seine Flugschrift „Frieden. Eine Kritik“ vorgelegt und war damit auch zu Vorträgen unterwegs. Im Rahmen der Veröffentlichung und der Vorstellung der Thesen in der Jungen Welt kam es zu einer Kontroverse mit Georg Auernheimer (übrigens, kann man nicht bestreiten, ebenfalls ein alter weißer Mann). Darauf veröffentlichte Huisken in der JW eine Replik: „Um Frieden bittet man nicht – Plädoyer für eine sachliche Auseinandersetzung. Wider die moralische Kriegskritik des Pazifismus“ (4.10.23). An dieser Kontroverse wird deutlich, dass es durchaus gravierende inhaltliche Differenzen gibt bei der Frage, wie man der Friedensbewegung auf die Beine helfen könnte und welche Fehler sie abstellen müsste. Es zeigte sich aber auch, dass die Besprechung solcher Gegensätze nicht zum Austausch von wechselseitige Vorwürfen über die Blödheit oder Politikabstinenz des jeweils anderen führen muss. Huiskens Beitrag begann: „Dass sich Pazifisten rückhaltlos gegen Kriege aussprechen, dass sie an diesem eigentlich selbstverständlichen Urteil gerade jetzt festhalten, spricht für sie. Gerade in der heutigen Zeit der nationalen Befürwortung von deutscher Kriegsbeteiligung ist das alles andere als selbstverständlich. Allerdings sollte man darüber nicht versäumen, ihr Nein zum Krieg auf seine Gründe hin zu befragen…“ Und er endete mit dem Hinweis auf die Hoffnung, dass eine solche Klärung den Kampf gegen „die herrschende Friedensordnung, die zur Zeit vom ‚Westen‘ in der Ukraine verteidigt wird, jenseits der und gegen die öffentliche politische Volksverdummung, in dessen Kritik wir uns einig sind, weiter befeuern würde.“ Wer lesen kann, weiß also: Es gibt sogar eine Einigkeit zwischen Huisken und Auernheimer (als Anwalt der Friedensbewegung), wenn es um den momentan entscheidenden Kampf gegen die moralische Aufrüstung und die Herstellung von „Kriegstüchtigkeit“ geht. (Nachzulesen ist das auf Huiskens Homepage: https://fhuisken.de/kritik-und-replik.html.)
    So long, Sabrina

  12. Doch noch ein Nachtrag.
    El Che hatte in seiner Wortmeldung vom 6. April ein Gewinnspiel vorgeschlagen: Wer in den letzten 30 Jahren auch nur einen Satz einer Person oder eines Vereins gefunden habe, der aus der Sicht des GS richtig sei, bekomme 100 Euro (Treuhänder sei der Betreiber der Seite contradictio). Ich habe in meinem letzten Statement den Beleg geliefert, dass der GS-Autor Huisken in der Kontroverse mit Auernheimer davon spricht, dass er sich mit dessen Kritik der politischen Volksverdummung „einig“ wisse. Wenn diese Einigkeit besteht, dann muss es eine Übereinstimmung in politischen Urteilen geben. Wenn es diese Übereinstimmung gibt, muss Huisken – bei allen Differenzen, die nicht verschwiegen werden – einzelne Sätze seines Kontrahenten für korrekt befinden. Wenn El Che es konkret haben will: Huisken kommt in dem besagten JW-Artikel auf die von Auernheimer thematisierte Leistung des bürgerlichen Staates in Sachen „innergesellschaftliche Zivilisierung“ zu sprechen und hält fest, dass er hier nicht widersprechen will – und zwar „deshalb nicht, weil ich“, wie er schreibt, „Auernheimers Urteil über die durchgesetzte ‚Rechtsgleichheit der Bürger‘ teile“. Also ist der Satz gefunden. Ich will die 100 Euro aber nicht haben und bitte Contradictio darum, den Betrag als Spende an 99 : 1 (https://99zueins.fireside.fm/) zu überweisen. Ich werde in einer Woche dort mal nachfragen, ob das Geld eingegangen ist.
    Sabrina

  13. Ich denke, das Geld ist tatsächlich fällig. Da El Che es mir allerdings bisher gar nicht treuhänderisch anvertraut hat, würde ich vorschlagen, dass er es gleich selbst an 99:1 überweist.

  14. Zum Kommentar von Rudofl Radler vom 6.4.24:

    Meine Güte Rudolf, was ist der Grund, dass du so auf der Karla Kritikus herumhackst ? Mit so Sprüchen: „Karla, habe ich dich um eine Diskussion gebeten?“ Muss man jetzt, (also die Karla), bei dir um Erlaubnis fragen, ob sie über deine Äußerungen eine Kritik schreiben darf ?
    UND in diesem moralisch beleidigten Stil schreibst du weiter;
    Wenn sie (Karla) deine Erlaubnis nicht vorweisen kann, dann, dann sagst du zur Karla: „also beschwere dich nicht“. Da soll wohl gesessen haben …
    Wie wäre es mal Rudolf, dass du dich mit Argument darüber beschwerst, dass du von ihr falsch zitiert wurdest !!!
    Herrje
    UND wozu soll deine folgende beleidigte heuchlerische Selbsterniedrigung gut sein?: „Aber tröste dich. Meine Ausführungen wären sowieso falsch gewesen, total falsch. Das haben schon andere Leute als ich erfahren müssen“. Häh ?: sie („schon ganz andere Leute“) haben „erfahren MÜSSEN !“ …
    um dann auf den Hecker herumzureiten, der es dir mit seinem Buch wohl auch nicht recht gemacht hat.
    Meine Güte, du mit Moral abefüllter Moralapostel und Besserwisser.! Du beshwerst dich darüber, dass „Die“
    „ganze Bücher falsch geschrieben (haben) – alles falsch“. Wer ist „die“ und was war falsch ? Ungeheuerlich ! Das ist doch von denen unanständig, dir falsch geschriebene Bücher zum Lesen zu geben,- das geht gar nicht !
    WAS sie falsch geschrieben haben, erfährt man leider von dir nicht.
    Und weil deine Schreibe, also dein Moralgesoßel, gerade so weiter geht, und dich die Ideologie von Frieden (also sein gewalttätiger Inhalt) nicht weiter interessiert, mach ich jetzt Schluss

    mit soziallistischen Grüßen ganz a moralisch

    Ricardo

  15. Nun Ricardo, da ich mich tatsächlich undeutlich ausgedrückt habe, korrigiere ich mich:
    – Wenn Karla den Satz: „Wir wollen keinen Krieg“ in „bitte keinen Krieg“ verändert, dann ist das eine grobe Verfälschung. Was meinst du?
    – Das besagt Buch war kein Buch vom Hecker, sondern es ging um das Buch „Der soziale Staat“. Damals wurden die Jours fixes noch aufgezeichnet. Höre dir an, was da gesagt wurde. Ich habe daraus bereits in meinem letzten Kommentar zitiert. Das ist das reinste Irrenhaus! Und die ganze Mannschaft betet es nach – ohne das Buch zu lesen“! Findest du das nicht auch nach beiden Seiten hin kritikabel?
    – Rausgeschmissen werden die, die diesen Unfug nicht mitmachen. Was sagst du dazu?
    – Ich mache mal weiter: Texte von Lueer sind auf euren Sitzungen tabu. Da schreibt jemand korrekte u n d verständliche Texte, die nicht mehr exegetisch bearbeitet werden müssen. „Der hat von Kommunismus keine Ahnung“ heißt es dann. Ist das in Ordnung?
    Es sollte doch klar geworden sein, was ich mit meine Kommentaren will und weshalb ich Karlas Auslassungen als Themenverfehlung zurückweise: Da hat sich der Verein eine Hammelherde zurechterzogen. Studierte Menschen hocken auf ihren Küchenstühlen und fragen devot: „Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass… oder sitze ich wieder auf der Leitung?“ Ich will Leute „ die noch ihre sieben Sinne beisammen haben, darauf aufmerksam … machen“ (Karla ‚ich lerne noch zitieren‘), dass sie im falschen Verein sind.
    Nun zu dir: Wenn du in der Schule aufgepasst hättest, dann wüsstest du, dass mein Spruch „Meine Ausführungen wären sowieso falsch gewesen, total falsch“ als Stilmittel ‚Ironie‘ heißt, der man, zumeist auch korrekt, vorwerfen kann, ein billiges Stilmittel zu sein – aber nicht, wie du vermutest: „beleidigte heuchlerische Selbsterniedrigung“. Aber es soll ja die ganz große Keule geschwungen werden, euer Totschläger seit alters her: „Meine Güte, du mit Moral abefüllter Moralapostel und Besserwisser.!“ Jungejunge, schweres Geschütz!
    Möchte endlich jemand etwas zu meinem Thema beitragen oder läuft sich die nächste Knalltüte warm?

  16. Hi Sabrina,
    herzlichen Glückwunsch, du hast gewonnen. Das freut mich in doppelter Hinsicht: erstens, weil 99:1 unbedingt unterstützenswert ist. zweitens, weil ich mich gerne irre, das markiert ja einen Erkenntnisfortschritt. So gesehen ist mein Leben und meine politische Orientierung über die Jahrzehnte ein einziger Irrtum.

    Beim Webmaster läuft es anders: Er promotet doch ständig andere Artikel – bergerweise von Dillmann, Cehura. Schilo Hendrig etc., – und das ist sehr redlich – etwa im Verhältnis 20:1.
    Aber das macht der hier zu verhandelnde Verein nicht
    Ein relativ aktuelles Beispiel für linken Bashing des VfbL ist der Umgang mit Renate Dillmann und ihrem von mir unbedingt empfohlenen Buch „Der soziale Staat“. Weil Renate und ihre Gruppe K sich zu Recht großes Ansehen erarbeitet hatten, hat sich der VfbL doch tatsächlichaufgerufen gefühlt quer durch die Republik WoSchulungen gegen das Werk durchzuführen.
    Chef Konrad Hecker:“In diesem Buch steht kein einziger richtiger Satz“. Oha. Da ist dem armen Hecker schon alles mögliche unterstellt worden, „der spinnt, der ist krank“ etc. Ich habe ihn dann rausgepaukt. Etwa so: Es geht doch gar nicht um den persönlichen Charakter, der Mann macht genau das – und das ist konsequent – was im Köcher des Kadertums enthalten ist. Die schlichte Ableitung oder Gleichung lautet – das Wissen begründet die Führung und dann geht die Reise rückwärts, und die Führung begründet das Wissen. Weil Renate nun ein schlaues und linkes Buch geschrieben hat, muss ein Kadermensch das sofort als Konkurrenz, als Angriff auf sich betrachten und auch fühlen – und dann drauf hauen. Aus der Kaderlogik heraus, muss der so handeln, wie der Maulwurf auch nicht aufhört, den Boden umzugraben.

    Soweit Kaderlogik nach außen – jetzt zu Kaderlogik nach innen:
    Eines Tages kommt Hecker in München reingestürmt, „Chronik der laufenden Ereignisse“ können wir nicht mehr bringen, wir haben keine Schreiber mehr.“
    Der sagt ausdrücklich nicht, wie wollen das nicht mehr aus irgendeinem Grund, sondern wir können nicht mehr. Da sitzen nun 120 und in der Republik noch mehr Leute, 90% Professoren, Oberstudienräte u.Ä. und sind nicht in der Lage ein aktuelles Geschehen agitatorisch auf ein paar Seiten zu verfassen. Hecker hält die für zu doof. Also wird es eingestellt.
    Jetzt kommt es noch dicker: Du, Sabrina, hältst dich dafür auch zu doof, Karla Kritikus, pepe, Ricardo sich ebenfalls. Seid ihr etwa aufgesprungen und habt gesagt, stopp Hecker, ich mache das. Nein, seid ihr nicht.
    Noch dicker: Und das noch 3- 4 Jahrzehnten Vereinszugehörigkeit und vielen, vielen Schulungen.
    Das ist die mieseste Ausbildung seit Christi Geburt. Nach dieser Jahrzehnten seid ihr noch nicht einmal in der Lage, son paar pipifax Artikel zu verfassen.
    Die Sache war damit beendet. Es hat auch weder von Hecker noch von euch den Ruf gegeben, wo ja immer und alles geschult wird, wir machen eine Schulung in Sachen Artikel schreiben. Habt ihr auch nicht gefordert. Unfähigkeit und Doofheit muss perpetuiert werden.
    Unfähigkeit und Doofheit ist übrigens nicht mein Urteil, so etwas würde ich nie sagen, das ist rassistisch und keiner ist doof. Ich kennzeichne hier allein euer Urteil über euch selbst und das der Führung über euch. Und das ist schlimm und wieso habe ich Kadertum nach innen als Überschrift für diesen Abschnitt gewählt? Sollte jetzt klar sein.
    Kurzer Ausblick in die – besser eure – Untiefen: Zu welcher Veranstaltung von attac, SDAJ, Friedensinitative etc, seid ihr zum Agitieren in den letzten 20 Jahren eigentlich hingegangen? Oder habt ein Flugblatt dazu geschrieben? Ward ihr mal auf einem der vielen linken mehrtägigen Sommercamps, wo man hervorragend agitieren kann? Vielleicht habt ihr mal einen Diskussionskreis für Schüler oder normale Bürger aufgemacht? Auch nicht! Die Nachbarn belämmert?
    Also gar nix!
    Bei meiner letzten Einladung zu einem Feinschmeckeressen bei VfbLern- fast alle auch ausgewiesene Weinexperten – das waren echt tolle Weine und das Menü einzigartig, sagte einer, Auf ne Veränderung des Kapitalismus habe ich, glaube ich gar keinen Bock mehr, im Sozialismus wirds hart, alle haben sich totgelacht.
    Die letzten zwei Stunden des Abends wurde sachkundig diskutiert, wer welche Alarmanlage für sein Ferienhaus (Toscana, Südfrankreich) angeschafft hat und welche die beste ist.
    Ich möchte hier keinen Sozialneid einführen, sondern habe eine Metamorphose bebildert: Von der Gesellschaftsveränderung zu, wie lebe ich hier und heute richtig (nirgends hingehen, gute Weine, Ferienhaus, sich wechselseitig versichern, dass wir tolle Hechte sind und die Anderen blöd- das ist Materialismus).

    Liebe Sabrina, ich wiederhole meinen Glückwunsch, weise aber daraufhin, dass du einen Pyrrhus Sieg errungen hast.
    Letzte Bemerkung: Ihr seid herzlich bei mir eingeladen, an einem Wochende schreiben wir dann – wenn wir vier sind, vier Artikel und gehen noch agitieren zu einer an dem betreffenden Wo stattfindenden Veranstaltung. Und das ist kein Scherz!

  17. ich würd gern mitm konrad quatschen, immernoch der einzige+nunmehr bald letzte für : du, sag mal: wasn hier los?!….
    naja, ein grund für den terror der letzten vier jahre, auch hier , ich weiß….aber da der eh nicht abreißt, kann ich das ja auch mal hinsagen hier 😉 ….

  18. Für Deutschland im Zweifelsfall zu sterben, das ist selbstredend eine Frage der Ehre. https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/toeten-sterben-fuer-deutschland-eine-zweifellos-ehrenwerte-sache
    Praktisch gewendet als Werbung bezüglich der Attraktivität solcherlei Jobs im Zusammenhang mit der Zeitenwende der BRD (Aufbau einer neuen deutschen Brigade in Litauen) rechnet sich solches Ehrtum, wie den heutigen Nachrichten zu entnehmen ist, mit ca. 3800,- plus Auslandsentschädigungen. Und Spitze solch toller Angebote für Karrieristen soll sein, dass das Tötungsgerät dort Güteklasse 1a sein soll. Dafür wird auf jeden Fall sich weiter verschuldet, da soll nichts anderes gehen. Macron macht vor, wie das dann im Detail funktioniert. https://www.nd-aktuell.de/artikel/1181321.staatsverschuldung-frankreich-kuerzt-bei-sozialausgaben.html

  19. Dass für die Brigade in Litauen solch zweifelhafte Karrieregründe genannt werden, widerspricht eigentlich der Ehrpusselei des soldatischen Tuns. Denn eigentlich sichert der Mensch durch seinen Willen (zum Töten und also auch) zum Getötet-Werden – nicht nur die Würde der BRD, sondern darin glatt auch noch seine eigene höhere Freiheit ….

  20. Hallo El Che,
    erfreulich, dass du für fair play bist. Du hast also verloren und musst zahlen. Wichtiger wäre mir aber ein anderer Erfolg, dass du nämlich etwas zu dem Grund sagst, warum das so ist: dass nämlich deine Pauschalverurteilung des GS inhaltlich gar nicht haltbar ist, sobald man an einer Stelle mal genauer nachprüft, dass du also dein Urteil revidieren müsstest (so wie der GS mal seine Pauschalverurteilung des Sozialstaatsbuch überprüfen sollte). Aber egal. Mein Vorschlag jetzt: Wir schließen eine neue Wette ab und erhöhen den Einsatz auf 250 Euro. Ich greife mir wieder einen Punkt aus dem von dir am 8.4. aufgelisteten GS-Sündenregister heraus und präsentiere dann meine Stellungnahme dazu auf Contradictio. Was meinst du? Deal?
    Sabrina

  21. Theo Wentzke: DER IMPERIALISMUS DER BRD
    Großer Sprung. Die eigene Konkurrenzfähigkeit verbessern. Der aktuelle Imperialismus deutscher Nation als Haushaltsfrage

    Wenn ein bürgerlicher Staat seinen Haushalt macht, dann geht es immer um alles. In ihm kommt nämlich alles vor: Auf der einen Seite steht das Geld, mit dem im Kapitalismus auch die Herrschaft wirtschaftet. Auf der anderen Seite steht alles, was sie mit ihrem steuerlich abgeknöpften und geliehenen Geld anfangen will. (Forts.):

    https://www.jungewelt.de/artikel/472893.der-imperialismus-der-brd-großer-sprung.html

  22. Hallo Sabrina,
    du gehst mit dem irrsinnigen Verriss des Buchs „Der soziale Staat“ ziemlich laissez-faire um, wurde doch gezeigt, dass es dafür einen Grund gibt und dieser Umgang mit ‚nicht-genehmigter‘ politischer Veröffentlichung System hat: „…so wie der GS mal seine Pauschalverurteilung des Sozialstaatsbuch überprüfen sollte“.
    Wie soll das denn aussehen? Da hat man mit viel Zeit und Hirnschmalz eine Kritik zusammengestrickt und dann sollen sich diese Leute hinsetzen und sich fragen: ‚Überprüfern mer mal unsere Pauschalverurteilung‘. Und das macht man dann für die gesamte Mannschaft, der man dann verklickern muss: „Pauschalverurteilung“ wird abgeblasen…
    Wenn ich dich richtig verstanden habe, hälst du eine Überprüfung für angebracht. Den Irrsinn zu kritisieren, wäre das keine Aufgabe für dich?

  23. Sabrina,
    deinen Vorschlag möchte ich nicht aufgreifen, weil wir dann nicht auf der Höhe der Ernsthaftigkeit sind- okay, ich war es, der mit einem Gag angefangen hat, aber das reicht. Ernsthaftigkeit aber wäre das Gebot der Stunde. –
    Ich habe mit zahlreichen Argumenten das Kadertum herausgearbeitet, nach innen wie nach außen.
    Von daher – jetzt geht es mal nicht um einen Satz- ist komplett Verurteilung von Renate Dillmann von seiten des Vereins notwendig. Wenn du es nicht glaubst, geh doch hin und sage , du willst das Buch mal besprechen.
    Weiterhin – und da hätte ich mir gewünscht, dass du mal darauf eingehst, Ich habe über dich gesprochen. Ich habe behauptet, dass du vom Verein für blöd gehalten wirst und du dich obendrein selber für zu blöd erklärst, einen Artikel im Format „Chronik der laufenden Ereignisse“ zu schreiben. Ironischerweise bin ich der Einzige, der dich dazu nicht für zu blöd hältst. Ich bin mir sogar sicher, dass du das schaffst. Warum parkt der Verein seine Leute in der Tiefgarage und die freut das auch noch. Begrifflich heißt das von Hecker ihr seid „Leser“. Wenn man auch nur einen Funken politischen Anspruch hat, wie kann man sich so erniedrigen lassen und sich selbst erniedrigen – von den anstehenden Aufgabenberg ganz zu schweigen. Huch, und da sind wir wieder bei den anderen Gruppierungen. Erinnere dich, was ich von Peter Decker zitiert habe, paraphrasiert, die Anderen liegen deswegen immer falsch, „weil wir müssen wissen, wer wir sind“.
    Tja, so geht das, seine Identität gewinnt man aus der Kritik an den Anderen. Da hat sich der gute Peter fast verplappert, aber auf meine Nachfrage , nochmal wiederholt. Und die Vereinspraxis bezeugt ja seine Aussagen. Du kannst ihn auch fragen, das ist nicht der Hecker, das ist ein integrer Bursche.
    Hältst du dich allen Ernstes für ne poltische Figur, die du seit mindestens 2 Jahrzehnten dein Privatleben aufhübschst, bei einer Vortragsveranstaltung des Vereins den Kopf von links nach rechts drehst, wenn ein Besucher was sagt, wie ein Zuschauer auf dem Tennisplatz.
    Ich verabschiede mich mit diesen Worten, warum: Ich habe gerade 3Artikel, die ich parallel bearbeite und die nächste Wo erscheinen, heute Abend zur Sitzung des Antikriegsbündnisses gehe, die haben Antje Vollmers Vermächtnistext in ihre Grundlagentextsammlung aufgenommen und ich komme, und mach den madig madiger gehts nicht.
    Zu deinem polit. Selbstverständnis würdest du dich vermutlich genauso wenig äußern, wie dazu,
    warum du dich erniedrigst und erniedrigen lässt -mal am Beispiel „Chronik der laufenden Ereignisse“gezeigt.
    Oder schlepp mal die von Webmaster promoteten Artikel von Wohlfarth, Schilo, Dillmann, Cechura…an und sag, die findest du gut, wenn du sie gut findet, aber das tust du, glaube ich jedenfalls, was dann los ist.
    Ulrike Meinhoff hat mal gesagt: Die Bomben schmeißen wir auch in das Bewusstsein der Massen.
    Das ist natürlich Käse. Bei mir heißt das anders: Meine Argumente, die ich dir und anderen vorführe, sind eine Zeitbombe und zwar in deinem Hirn. Bei einigen Dingen, die dir fortan begegnen und etwas seltsam vorkommen, meldet sich ungefragt dein Erinnerungsvermögen und fügt hinzu, hat el Che nicht seinerzeit was dazu gesagt. Wie das dann ausgeht bei dir, weiß ich natürlich auch nicht. Das wiederholt sich nun…..
    Mit sportlichen Grüßen
    Natürlich steht das ernsthafte Angebot noch, dass du und die Anderen bei mir hereinschneien, und ein Artikelwo plus Agitationswo zu Veranstaltungen machen

  24. es gibt auch Menschen, die den Kommentarfeed wg Infos abonniert haben.

  25. Sabrina im Wettfieber!
    Kritik an „Pauschalverurteilung“: … und wenn du das machst, spende ich auch 100,- € an 99:1
    Wetten, dass…?

  26. Ich habe el Che und „Jetzt aber Schluss nicht gelesen. Also Vorheriges bitte löschen.

  27. Hallo Rudolf,

    Wir von 99 ZU EINS z.B., die wir das Gespräch zwischen Ussi vom GS und Tim von LG ausgestrahlt haben, sind jedenfalls sehr überrascht, dass hier „arrogantes Runterputzen“ stattgefunden haben soll. Die Diskussion zwischen den beiden verlief entspannt und auch im Nachhinein kam von Tim sowohl an uns als auch an Usama viel Wertschätzung und Dankbarkeit und es folgten auch noch weiterer Kontakt und Diskussion. Von Feindseligkeit war da wirklich nichts zu sehen.

    Interessant also, dass solche ausgedachten Konflikte kursieren, um daraus eine Generalverurteilung des GS zu drechseln. Vielleicht sollte man es wirklich dabei belassen, sich mehr über den Inhalt der Kritik und der Theorie, als über die personellen und rethorischen Makel und Makellosigkeiten zu streiten.

    Beste Grüße,

    Nadim

  28. Erster und letzter Kommentar meinerseits:

    @el Che

    Apropos ‚Komplettverurteilung‘ Renate Dillmann

    Hast du registriert, wer bei den „Marxismus Vorträgen“ unter den Stichworten „Medienkritik“ und „China“ gelistet wird? Und dieses Archiv wird m.W. nicht vom cd-Webmaster betrieben …

    https://www.youtube.com/@marxismusvortraege

  29. Tja, El Che, altes Großmaul, jetzt ziehst du den Schwanz ein, wo es darum geht, die Stichhaltigkeit deiner Vorwürfe konkret auf den Prüfstand zu stellen. Ach, das war nur ein Scherz, dass du dir deiner Sache so sicher bist, dass du mal locker 100 Piepen aussetzt für denjenigen, der auch nur ein einziges Gegenbeispiel beibringt! Wo nun jemand angefangen hat und die Marke bei 250 liegt, wird dir klar, dass das ins Geld gehen könnte. Sicher bist du dir wohl nur in einem – dass du weiter hetzen willst.
    „Jetzt aber Schluss“, ganz recht. Wobei ich nur anmerken möchte, dass ein Kommentarfeed eigentlich für Kommentare da sein sollte. Ich habe beim diesjährigen Ostermarsch Leute auf den GS, seine Homepage und sein „Schwarzes Brett“ Contradictio hingewiesen. Und wenn ich mir dann vorstelle, neue Interessenten stoßen auf das Gebräu eines Radler-Rudi, das hier unwidersprochen steht – dann aber gute Nacht!
    Sabrina

  30. Hallo Rudolf,
    jetzt habe ich noch mal nachgeschaut, ob und inwieweit die Karla K. dich falsch zitiert hat.
    Ich habe keinen Hinweis dafür gefunden.
    Nachdem du geschrieben hast: „Wäre nicht schon die Veränderung der Parole „Wir wollen Frieden“ zu „Wir wollen keinen Krieg“ ein Fortschritt? Wäre es nicht sinnvoll, dafür zu werben, dass die Leute jegliche Kriegsbeteiligung – Waffenlieferungen und aktive Teilnahme – verweigern? 

    – Wenn also die Karla K. den Satz: „Wir wollen keinen Krieg“ mit „bitte keinen Krieg“ gleichsetzt, dann ist das keine sinnentstellende Veränderung und schon gleich keine „grobe Verfälschung“.

    UND außerdem Rudolf, in: „wir wollen Frieden“ soltest du auch keinen (möglichen) „Fortschritt“, sehen, weil darin bestenfall ein Friedensidealismus zum Ausdruck kommt.
    Ich denke, da hast du was missverstanden, weil du denkst dir Frieden offenbar als etwas Gutes, so was wie „Friede Freude Eierkuchen“. Dazu aber später.
    Außerem: wenn in beiden Sätzen thematisiert wird. was „wir wollen“, dann wird mit dieser Frage  von falschen Voraussetzungen ausgegangen, weil in Sachen Krieg und Frieden so gut wie alle Bürger gar nicht gefragt werden, ob sie eines von beiden wollen. 
    Also, was „WIR“ wollen, und was „WIR“ nicht wollen, also die Betroffenen, interessiert keinen Menschen, denn die Ukraine vor dem „Angriffskrieg“ der Russen zu „verteidigen“, (haha) haben die maßgeblichen Politiker (Scholz, Baerbock, Hofreiter, Strack-Zimmermann, etc. ) längst entschieden, bevor sie die 100 Mrd der deutschen Nation zur Aufrüstung der BW bewillig hatten; …wegen der „Zeitenwende“, … Sie haben eben ihre Krieggründe, bei denen der Frieden von ihnen nur auf die Tagesordnung kommt, wenn ihre Kriegsziele erreicht sind.

    Außerdem täuscht du dich, wenn du glaubst, „die“ Leute von einem  Kriegswillen weg zum  Frieden hinagitieren zu müssen/wollen, denn „die Leute“ (wer ist „die“ ? in ihrer ganzen Abstraktheit u Verallgemeinerung) wollen doch sowieso keinen Krieg, …die Mehrheit, wenn man einer Umfrage Glauben schenkt, will keinen Krieg, sondern Frieden, weil sie sich den auch als etwas Erstrebenswertes vorstellt.
    Das heißt:
    was der Frieden beinhaltet, wissen sie nicht, bzw, er ist für sie per se doch etwas Gutes, was man nicht in Frage stellen darf.
    Dass dem nicht so ist, das könntes du  allerdings wissen, weil es schon im ersten Beitrag in diesem Forum steht und worauf dich auch die Karla K hinweisen wollte.
    Der Frieden ist das Resultat jedes Kriegsergebnisses, wenn die eine Kriegspartei  nach erfolgreicher kriegerischen Auseinandersetzung die andere Kriegspatei  vor die Wahl stellt, endlich jetzt auch  Frieden zu wollen um danach wieder die Gegensätze zivil, als friedlich zu verfolgen und auszutragen.  Der Frieden ist also das Ergebnis, oder Ausdruck eines akzeptierten Erpressungsverhältnissen der Staaten, das mit kriegerischen Mittel erzwungen wurde. Gerade die mächtigsten (kapitalistischen) Staaten wollen Frieden, weil nur so können sie den Zustand haben, die anderen Staaten für sich  kapitalistisch zu benutzen. Dass diese gegnseitige konkurrierende zivile  Benutzung   Kriegsgründen enthält, soll hier nicht das Thema sei.

    Wenn du also bei deiner ganzen Aufregung über falsches Zitieren der Karla Kritikus die Differenz zwischen: „Wir wollen keinen Krieg“ in „bitte keinen Krieg“ für soo wesentlich hältst, wo es doch vom Inhalt her das gleiche ausdrückt, dann tust du der Karla K. gegenüber Unrecht und hast wohl den Witz am Frieden verpasst.
    UND
    außerdem, in beiden Sätzen  wird doch sowieso ledig bloß die Stellung zum Krieg und zum Frieden verhandelt, dh  als eine Frage des subjektiven Meinens u. Mögens bzw einer Bitte, – wo der Witz am Frieden schon gar kein Thema ist, – daas hast du wohl auch übersehen.

    NUN aber zu deine Kritik an mir:
    „Nun zu dir: Wenn du in der Schule aufgepasst hättest, dann wüsstest du, dass mein Spruch „Meine Ausführungen wären sowieso falsch gewesen, total falsch“ als Stilmittel ‚Ironie‘ heißt, der man, zumeist auch korrekt, vorwerfen kann, ein billiges Stilmittel zu sein – aber nicht, wie du vermutest: „beleidigte heuchlerische Selbsterniedrigung“. Aber es soll ja die ganz große Keule geschwungen werden, euer Totschläger seit alters her: „Meine Güte, du mit Moral abefüllter Moralapostel und Besserwisser.!“ Jungejunge, schweres Geschütz!
    Möchte endlich jemand etwas zu meinem Thema beitragen oder läuft sich die nächste Knalltüte warm?“

    Rudolf, jetzt auch von mir etwas von oben herab: Ironie war noch nie ein gutes (Stil)Mittel in einer sachlichen Auseinandersetzung … und dass du dich nicht gerade mit (sachlichen) Argumenten auf diesem Forum behauptest, – daran halte ich fest.
    Kostprobe von dir gegenüber Karla K: … „Da gäbe es sogar noch einige Verlängerungen…“ Dein Kommentar lautet: „…als ob damit nicht der gleiche „friedensidealistische“ Mist vorliegt, nur anders formuliert.“ Tja, so denkt ihr: Alles richtig – alles falsch – nichts dazwischen. Total korrekte Einsichten – Vollidiotentum“.“
    Aha, habe ich mir gedacht, und wo du bei Karla K „friedensidealistischen Mist“, entdeckt haben wolltest, hast du ja auch nicht erklären wollen. Insoweit war es nur eine Denuziation von dir.

    Nachdem du offenbar GStP geschädigt bist, weil du wohl früher in diesem Verein unter ein paar Stalinisten gelitten hast, kann ich dir nur raten: die Inhalte, die heute vom GStP vertreten werden zu prüfen, Und da muss ich sagen: Es gibt nix besseres, nachdem ich den GStP noch nicht so lange lese und weil  ich mich auch schon über den einen oder anderen Satz geärgert habe.

    Ansonsten „sergui il tuo corso, e lascia dir le genti“

    mit sozialistischen Grüßen
    Ricardo

  31. Rudolf, noch eine Frage, nachdem du ja geschrieben hast:

    „Möchte endlich jemand etwas zu meinem Thema beitragen oder läuft sich die nächste Knalltüte warm?“

    Schreib mir doch mal auf, was dein Thema ist.. Bisher hast du ja vergessen, mal aufzuschreiben, was dein Thema ist.

    Gruß
    Ricardo

  32. Ricardo hat Recht bzgl. eines vorhergehenden Beitrags: es lohnt absolut nicht,
    sich angesichts der Manier moralisch durchseuchter Herangehensweise in Bezug
    auf die politischen Anliegen eines linken Vereins sich länger mit einem Vertreter
    eben schlichter Beschimpfung desselben auseinanderzusetzen: es ist dies nämlich die
    unverkennbare Verweigerung, irgendeiner argumentativen Einlassung sich zu
    stellen. Dies kommt gerade lupenrein zum Tragen darüber, GS wolle
    der Friedensbewegung eine „Klatsche“ verpassen, im Stile einer Selbstverständigung,
    Selbstvergewisserung, dass ausschließlich GS auf der gescheiten Seite stünde
    und es bei deren Vorträgen um die Vorführung der Nicht-GS-Welt ginge, dass die
    als solche nichts als Blödheit auszeichne – also ignorant demgegenüber, dass das
    Bemühen um Argumentieren auf Einsicht und damit auf die Abstellung politischer
    Fehler bei den Adressaten zielt.
    Wie zur Unterstreichung dessen, dass die Friedensbewegung angeblich doch Recht
    habe, stellt Radler als Fortschritt hin, dass es wer weiß wie kritisch der offiziellen
    Kriegstreiberei gegenüber sich ausnehme, wenn man statt „bitte Frieden“ die Losung ausgeben
    würde „bitte kein Krieg“. Denn letzteres bezeichnet gerade den Kardinalfehler
    des Friedensidealismus: die Nicht-Anwendung von Krieg als Mittel der Politik
    davon abzutrennen, warum, inwiefern Staaten als Konsequenz ihrer konkurrenz-
    lerischen Beäugung und Benutzungsansprüche sich Armeen und Waffen kleineren
    und größeren Kalibers halten und ggf. einsetzen. Der fromme Wunsch nach Frieden
    kümmert sich einen Dreck darum, welche Gegensätze mit einer Welt voller Staaten
    unterwegs sind, die die veranlassen, auf allerlei Gewalthebel zur Durchsetzung gegen
    das jeweils gegnerische Staatsinteresse nicht verzichten zu wollen. Oder um es auf
    den Punkt zu bringen: der abstrakte Ruf nach Frieden, schlichter kriegerischer
    Enthaltsamkeit handelt sich den elementaren Widerspruch ein, die politischen
    Gründe fürs gewaltbeladene Hauen und Stechen gerade nicht einen Hauch in
    die Quere kommen zu wollen oder in Fortsetzung der friedensidealistischen
    Tour: zu absolut unvereinbar gediehenen Staatenverhältnisse zum Gegenstand
    diplomatischer Verkehrs machen zu wollen (wie soll das gehen am Beispiel:
    Russland-Ukraine: das unversöhnliche nationale Programm der Ukraine, sich
    gegen Russland als feindlichen Vorposten des Westen zu gerieren, Russland
    per Verhandlungen abzuringen, also die machtvolle Infragestellung russischer
    Souveränität durch Nato und vorgeschobenen anti-russischen Posten Ukraine
    regelrecht per „Friedensvertrag“ zu unterschreiben – oder: sich der Illusion
    hingeben, generell unverträglich gewordene Staatsprogramme so angehen zu
    wollen, dass man in der Logik diplomatischen Geschachers verharrend
    meint, irgendeine Sorte Befriedung darüber herbeizuführen, dass jeder der
    sich absolut nicht mehr grün sein wollenden Parteien ein bisschen von
    ihren Ansprüchen zurücknehmen, also nicht weniger das Unding eines
    Kompromisses zwischen feindseligen gesonnenen Kontrahenten sich vorzustellen
    – wenn, dann so, dass sowas wie ein Friedensschluss i.d.R. als
    Ergebnis eines Krieges zustande kommt, als Diktat der überlegenen Seite
    oder der Seite, die die Fortsetzung der zwischenstaatlichen Schlächtereien
    nicht mehr für opportun, weil wenig durchsetzungsfähig betreffend des
    eigenen Zerstörungspotentials hält.).

  33. Noch ein Nachtrag an die hier anwesende Gemeinde vor allem an
    – Rudolf Radler
    – info
    – sabrina
    – el Che
    – jetzt aber Schluss
    – j.
    und wie sie alle heißen.

    Der „j.“ hat sich hier wohl eh verirrt, … er wäre doch auf einer Kennenlernplattform besser aufgehoben.

    Ansonsten schließe ich mich „Nadim von 99ZUEINS“ an, der meinte:
    „Interessant also, dass (hier) solche ausgedachten Konflikte kursieren, um daraus eine Generalverurteilung des GS zu drechseln. Vielleicht sollte man es wirklich dabei belassen, sich mehr über den INHALT der Kritik und der Theorie, als über die personellen und rethorischen Makel und Makellosigkeiten zu streiten.

    In diesem Sinn
    Grüße

    Ricardo

  34. An Karla Kritikus.
    Was hast du dir eigentlich gedacht, solche Sätze wie diesen in der Klammer zu schreiben ?
    “ … zu wollen (wie soll das gehen am Beispiel:
    Russland-Ukraine: das unversöhnliche nationale Programm der Ukraine, sich
    gegen Russland als feindlichen Vorposten des Westen zu gerieren, Russland
    per Verhandlungen abzuringen, also die machtvolle Infragestellung russischer
    Souveränität durch Nato und vorgeschobenen anti-russischen Posten Ukraine
    regelrecht per „Friedensvertrag“ zu unterschreiben – oder: sich der Illusion
    hingeben, generell unverträglich gewordene Staatsprogramme so angehen zu
    wollen, dass man in der Logik diplomatischen Geschachers verharrend
    meint, irgendeine Sorte Befriedung darüber herbeizuführen, dass jeder der
    sich absolut nicht mehr grün sein wollenden Parteien ein bisschen von
    ihren Ansprüchen zurücknehmen, also nicht weniger das Unding eines
    Kompromisses zwischen feindseligen gesonnenen Kontrahenten sich vorzustellen
    – wenn, dann so, dass sowas wie ein Friedensschluss i.d.R. als
    Ergebnis eines Krieges zustande kommt, als Diktat der überlegenen Seite
    oder der Seite, die die Fortsetzung der zwischenstaatlichen Schlächtereien
    nicht mehr für opportun, weil wenig durchsetzungsfähig betreffend des
    eigenen Zerstörungspotentials hält.)“.

    Soo kann man Leser abschrecken, … ich habe dieser Satz mehrfach gelesen und danach immer noch nicht verstanden, was du deinen Lesern mitteilen wolltes.

    BITTE kurze Sätze, die möglichst gut verstehbar geschrieben sind, weil du hast doch (hoffentlich) auch noch einen agitatorischen Zweck, der darauf berechnet ist, dass die Gemeinde dich versteht, weil du sie ja überzeugen willst von deinen Argumenten. Oder ?

    Gruß
    Ricardo

  35. In einigen der Kommentare wird die Frage hin und her gewälzt, ob Aussagen etwas taugen können, wenn sie von eingebildeten, elitären, herablassenden Kadertypen einer andächtig lauschenden und zustimmend schweigenden Gemeinde gegenüber ex cathedra oder mit Seufzern angesichts der Blödheit eines zu 99:1 miteingeladenen Gesprächspartners geäußert werden, wozu dann noch verschärfend der Bobo-Lifestyle der mit Weisheit Gesalbten kommt… Sind solche Gestalten nun lauter, d. h. gesinnungsmäßig genuin revolutionär, oder frönen sie selbstbefriedigend einer abseitigen, da politisierenden Vereinsmeierei?
    Zu diesen ad-hominem-Empörungen ist zu sagen: Erstens, auch ein Arsch kann recht haben (genauso wie unrecht) – auch wenn er Abende damit zubringt, Probleme seiner Datscha mit seinesgleichen zu besprechen. Zweitens, ein Akzeptieren eines „vom Hecker“ Gesagten deshalb, weil der das nun mal gesagt hat, ist natürlich ein Schmarren, und natürlich ist es scheiße, wenn treue Gefolgschaft Argumente ersetzen muss. Aber deshalb ist es drittens nicht weniger Mist, unter dem Titel „richtige Strategie“ (Gegen-)Standpunkte daraufhin abzuklopfen, ob sie der eigenen Vorstellung vom Ernstmeinen oder Sympathischsein der Proponenten entsprechen. Das ist eine (leider recht häufige) Scheißhausdiskussion.

  36. -was ist „bobo-lifestyle“?
    -hier -auch wieder- erlesbar: krisenkunkurrenz (und ja, ne „fast“ ewige krise 😉 )….zugspitzter „was mit medien“-krisenkonkurrenz, naja, „auf linksradikal“ und „sozialistisch grüßend“ und natürlich „argumente!!!“ … verkaufen-konkurrenz….auch 😉 oder: unter anderem…..oderso…

    blöd: wenn du fast alle leute „um dich rum“ (wo mensch so hinguckt / wahrnimmt usw) irre (also blöde im sinne der letzten übergänge der „pdbi“ 🙄 bzw eben „wahnsinnig“ dumm (im sinne der „dummheit“ ausm heldvortrag ) ) werden (übers „normalbürgerliche“ hinaus) , ist es im hiesigen „dasein“ angezeigt, akzeptieren zu sollen, daß „man“ hier ja wohl die einzige irre sein muß, das sollte der schluß sein, nicht wahr?…..naja und da fallen einer immer weniger menschleins ein, von denen ich noch gern hören/lesen/wahrnehmen eben würd, was er/sie sich denkt, „was hier los is“…

    gutnacht

  37. Der GSP ist über 20 Jahre altes Erbfolgeprodukt der nahezu 45 Jahre alten „Marxistischen Gruppe“, die wiederum ein Konsolidierungsprodukt der nahezu 55 Jahre alten „Roten Zellen / Ak-Fraktion“ gewesen ist.

    Letztere war entstanden in der Umgebung zweier deutscher Kriegs- / Nachkriegsgenerationen, in denen eine sehr zählbare Minderheit dem Nationalismus der Väter und Großväter entfremdet gewesen sind.

    Diese Minderheit ist bis in die späten 80er hinein politisch und kulturell vernichtend abgewickelt bzw. „geschlagen“ worden, maßgeblich zerrieben zwischen der antikommunistischen Agitation der imperialistischen Kriegskoalition auf der einen, dem antikommunistischen Utopismus der „Realsozialisten“ auf der anderen Seite.

    Ich möchte anmerken, daß die „MG“ m.E. an dieser Abwicklung beteiligt gewesen ist, nämlich im beträchtlichen Umfang durch die Wendung ihrer internen und Öffentlichkeitsarbeit in die Defensive gegen die imperialistische Kriegsvorbereitung einerseits, die Friedensbewegung andererseits, in den 80ern. Die Zeit, da sie eine „kommunistische Aufbauorganisation“ gewesen ist, begann 1979 zu enden, wenn nicht früher (ich war zu dieser Zeit nicht „intim“ dabei).

    Was soll also die Albernheit, die Greise der Roten Zellen / MG und ihre mehr oder minder mönchischen Erben zu einem „Institut“ einer „Linken“ aufzuwerten und als solche zum Streitpunkt zu stilisieren?

    Ich kenne euch nicht! Aus biographischen Gründen habe ich seit 2003 keinen Kontakt mehr zu nachkommenden Generationen und habe diese Frage hier nur gestellt, damit vielleicht einer der Kontrahenten hier oder anderwärts mal ihren Perspektivwechsel mitvollzieht – es könnte vielleicht von Nutzen sein.

  38. Zur innerlinken Feindbildpflege

    Was die Politik im Großen kann, können linke Menschen auch im Kleinen – nämlich ein Bild der moralischen Verkommenheit ihrer Gegner zeichnen, dass es nur so kracht. Dazu ein Hinweis der IVA-Redaktion.

    https://www.i-v-a.net/doku.php?id=texts24#zur_innerlinken_feindbildpflege

  39. Hallo, Tom, alter Mann,

    warum verschwendest du deine Zeit damit,  der Welt in aller Ausführlichkeit zu erzählen, wie und aus welchen historischen Gegebenheiten der GStP enstanden ist ? Hast du nix besseres zu tun ? (zB wie ich in meinem schönen Haus am Gardasee herumzulungern) … 

    Du könntest zumindest dich zb hier in (falsche)  Debatten einmischen über  idealistische Betrachtungen über FRIEDEN  mit guten, dh, richtigen Argumenten dagegen halten. Nix da ! …    Du könntest als weißer alter Mann dein (richtiges) Wissen über alles mögliche den „nachkommenden Generationen“ zur  Verfügung stellen. Was ist stattdessen dein Begehr ? weil ich beobachte ja schon länger deine Kommentare.

    Wenn es nicht einfach Langeweile ist, dann vieleicht das Resultat einer Wichtigtuerei, mit den blöden Inhalten der KAMMERDIENERPERSPEKTIVE, die im Paragraph 4 (Die Psychologie des bürgerlichen Individuums) aufgeschrieben und durch dich leibhaftig  Gestalt angenommen haben, ODER WIE ?

    Bist du dir dafür nicht  zu Schade ?
    UND ganz nebenbei sind dir bei deiner historischen Darstellung auch noch entscheidende Fehler unterlaufen, die ich aber hier nicht zum Thema machen werde.

    Tom, wie kommst du außerdem darzu den folgenden Unsinn zu schreiben?:
    „Was soll also die Albernheit, die Greise der Roten Zellen / MG und ihre mehr oder minder mönchischen Erben zu einem „Institut“ einer „Linken“ aufzuwerten und als solche zum Streitpunkt zu stilisieren?“ “
    , … hä ,,, wie bitte ?
    Igendwie bist du nicht auf dem neuesten Stand.  Anstatt (wohl wie früher) auf irgentwelchen Terminen herumzusitzen, alle möglichen Debatten mit einer kammerdienerischen) Distanz zu begleiten und womöglich irgentwelchen MG-Gurus frustriert zu lauschen, haben  sich andere Leute so einige Sachverhalte schlicht mal klar gemacht, als da wären DEMOKRATIE, FRIEDEN, FREIHEIT, GLÜCK , das UNBEWUSSTE, ADHS … um nur einige Idealismen und Unsinn zu nennen. NIX hast du dir (sehr wahrscheinlich) klar gemacht, sodass du jetzt schreiben musst:

     „Ich kenne euch nicht! Aus biographischen Gründen habe ich seit 2003 keinen Kontakt mehr zu nachkommenden Generationen und habe diese Frage hier nur gestellt, damit vielleicht einer der Kontrahenten  hier oder anderwärts mal ihren Perspektivwechsel mitvollzieht – es könnte vielleicht von Nutzen sein.“

    Drei mal gelacht: …“habe diese Frage hier NUR gestellt“, soso 
    Tom, bilde dir nur nichts ein,  gerade auch weil du  von „Kontrahenten“ schwafelt, die es nur in deiner Einbildung gibt. UND

    wenn es tatsächlich eine konkurrierende Äußerung auf diesem Forum gibt, dann wäre diese als sachfremder „Perspektivwechsel“ zu kennzeichnen und nicht „mitzuvollziehen“, dh, va  schlicht auf seinen Schaden  aufmerksam zu machen, weil DER nicht zu Klärung einer Sache (zb falsche idealistische Vorstellungen über den Frieden)  beiträgt.

    Ricardo 

     

  40. Liebster Ricardo,

    unbeachtet von den meisten Europäern hat es in den USA 2013/14 eine interventionistische „Friedensbewegung“ gegeben – „made in USA“ halt.
    Sie trat in den Senats- und Congresshearings zum Antrag des State Department (!) auf einen Waffengang in Syrien auf, nämlich in Gestalt einer Phalanx von Senatoren und Abgeordneten, die vortraten und Kerry, Hagel und Dempsey mehr oder minder wortreich erklärt haben, deren Ansinnen (konsequent nur von Kerry vorgetragen, aber das ist ein anderes Thema …) sei den Streitkräften in den Kasernen angesichts der wirtschaftlichen Lage in ihnen und außerhalb ihrer nicht zumutbar.
    Ein paar Tage später machte das Weiße Haus die Entscheidung zu einem Syrienkrieg von einer Kongressabstimmung abhängig und die Sach‘ war vom Tisch.

    „Gut“ oder „schlecht“? – oder ist die Frage vielleicht daneben?

    Oben im Kommentarstrang verweigert ihr schon mal obstinat eine Unterscheidung zwischen einer interventionistischen, resp. nicht interventionistischen bürgerlichen Friedensbewegung, die, ohne das so zu benennen, von Radler und ElChe einverlangt wird.
    Das Einzige, was ihr in aller Ausführlichkeit zustande bringt, sind rundum verkorkst ausgewalzte Paraphrasen der Parole, mit der die MG in den 80ern auf ihrer singulären Demonstration aufmarschiert ist:

    „Hört doch mit dem Frieden auf, kommen doch nur Kriege ‚raus“.

    Richtig. Kein Einwand. Nur ist das ein lupenrein methodisches Argument, das bestenfalls für einen Auftakt einer Abstandnahme vom Friedensidealismus vermittels einer Kenntnisnahme konkreter Kriegsgründe taugt.
    Daß deren Ermittlung heutzutag erheblich „trickiger“ ist, als 1985 – und da war sie schon trickig genug – wollt ihr, vermute ich stark, nicht wissen, denn die GSP-Hefte, in denen ich zugegeben nur selten und kursorisch lese, legte ich stets wieder weg, sobald ich dem genuin rechtsnationalen Verdikt vom „Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland“ begegnete. (Decker:“Wenn Alice Schwarzer das sagt, darf ich das wohl auch sagen“).

    Egal. Worauf ich im Kern hinaus will:
    Eine interventionistische bürgerliche Friedensbewegung braucht eines ganz gewiß nicht, um eine politische Klasse möglicherweise davon zu überzeugen, daß ein Waffengang (noch) nicht am Platze sei:
    Eine Unterstützung von genuinen Feinden von Staat und Kapital.
    Aber wenn Letztere solch einer Bewegung in den Arm fallen wollten, wären sie wohl reif für die Klapse, oder etwa nicht?

    Ist eine „Friedensbewegung“ freilich nicht interventionistisch gestrickt, liefert sie der adressierten politischen Klasse eine ebenso paradoxe wie perfekte Kulisse und Folklore für ihre Bemühungen um Kriegsmobilisierung
    Okay?

    Doch dieser Umstand macht eine nicht – interventionistische Bewegung dann doch wohl erst recht nicht zu einem iwie geeigneten, „dankbaren“ Ziel staatsfeindlicher Agitation – wie absurd wäre das denn? Das schlüge doch dem methodischen Argument, das ihr rauf und runter ventiliert, mitten ins Gesicht, oder nicht? Hört IHR doch bitte mit dem Frieden auf, angesichts der Verfassung und des Status der Friedensbewegten.
    Auch als ein „hermit tribalist“ resp. Eremit meine ich sicher zu wissen, daß es zweckmäßigere Ziele für Kritik und Agitation gibt, die staats- und kapitalismusfeindlich sein will.

    Jetzt bedaure ich die Illustration, mit der ich das Posting begonnen habe, weil eigentlich dringend einer Erklärung bedürfte, was da geschehen ist, und die traue ich mir gar nicht ernstlich zu.
    Sei’s drum.

    Daß du, Ricardo, süßer kleiner Wachwauwau, kein Wort von meinem etwas spontan abgefassten Ausgangsposting begriffen hast, liegt sicherlich überwiegend an diesem.
    Einem Teil des Unverständnisses habe ich jetzt vielleicht abgeholfen, einen anderen Teil ersetze ich mit einem Statement:
    Es war nicht meine Absicht, den GSP und sein Umfeld verächtlich zu machen, wie es ElChe hier getan hat, im Gegenteil. Das „mönchische“ Moment ist notwendige Folge und Begleiterscheinung der Geschichte des Vereins wie der Republik, in der er entstanden ist und fortbesteht und ist eine Weise der Tradierung des in seiner Geschichte versammelten Wissens und Urteilsvermögens. Aber mehr oder anderes, als Tradierung ist es halt nicht, klaro?

  41.  Ja ja, „Liebster“ Tom,

    allein über diese (leicht) abschätzige Anrede: „Liebster Ricardo“ und deine Beschimpfung zu Schluss: „Ricardo,
    süßer kleiner Wachwauwau“,  grins, bin ich dir auf die Schliche gekommen:
    Soo falsch war ich ja wohl mit meiner Frage nach deinem Begehr, (der Welt in aller Ausführlichkeit zu erzählen, wie und aus welchen historischen Gegebenheiten der GStP enstanden ist ?) nicht gelegen,
    du hast dich auf die Füße getreten gefühlt, weil ich dahinter gekommen bin, was dich umgetrieben hat. In gewisser Weise war dein Sorgeobjekt die Gesinnung der anderen unbedarften Kommentarschreiber auf diesem Forum, … mit deinem  Blockwartstandpunkt wolltest nicht, dass „die Greise der Roten Zellen / MG und ihre mehr oder minder mönchischen Erben zu einem „Institut“ einer „Linken“ aufgewertet und als solche zum Streitpunkt … stilisiert werden“ … sie sollten nicht zB über den Frieden im Sinne des GStP diskutieren, sondern im Sinne deiner Einlassungen, wie zB über „interventionistische „Friedensbewegung“.
    Insoweil ist es ja auch verlogen von dir, wenn du schreibst:  „Es war nicht meine Absicht, den GSP und sein Umfeld verächtlich zu machen, wie es ElChe hier getan hat, im Gegenteil.“  Ja klar, sie „verächtlich zu machen“,  das  wolltest du nicht, – das wäre ja wohl unmoralisch und unanständig, aber am liebsten hättest du es wohl, wenn überhaupt keine Inhalte vom  GStP hier diskutiert werden.

    Na gut Tom,
    ich versuche noch mal dir den Fehler vom Frieden anhand eines Beispiel zu erklären:
    Wenn ein Familienpatriarch sich in der Familie über seine Söhne aufregt, dass die sich in der Fam. immer nur streiten würden, …dass es („nur wegen euch“) keinen Frieden geben würde, wo es doch früher in der Familie immer so friedlich zugegangen sei, dann ist ( wahrscheinlich auch dir) klar, was dem Patriarchen nicht passt. Dem passt nicht, dass seine zu Verstand gekommenen Buben sich nicht mehr dem Diktat ihres Vaters unterwerfen wollen UND dass die Gegensätzen in der Familie von ihm nicht mehr, so wie bisher, unter den Tisch gekehrt werden können. Was könnte er dagegen also tun ? Er könnte zb mit einem „reinigenden Gewitter“ auf den Tisch hauen, damit wieder Ruhe, also Frieden herrscht … usw.
    Der Familienfrieden, den der Patriarch vermisst, ist doch ein verlogener Zustand, weil er sich auf Kosten der unterschiedlichen Vorstellungen über das Zusammenleben, – kurz: der Gegensätze in der Familie, durchsetzen will. 

    An diesem Beispiel könntest auch du erkennen, welch verlogener Zustand der Frieden zwischen Staaten ist, 
    der da ja auch immer nur der Zustand von hingenommenen Gegensätzen, kurz (nach) einem Krieg ist. Darauf wollte ich dich hinweisen und auch schon andere Diskutanten wie zB die Karla Kritikus usw, – und was machst du ?  Du willst lieber über „interventionistische „Friedensbewegung““ reden.  „Was soll also die Albernheit“ ,

    Denn  ich habe mich gefragt, warum du völlig deplaziert gleich am Anfang deines letzten Kommentarr  „eine „interventionistische „Friedensbewegung“  aufs Tapet gebracht hast ? … eine „in den USA 2013/14“ – „made in USA“ „halt“. Und was sollte auch noch dein Anmerkung: „made in USA“ halt ?
    Wolltest du mit dieser abschätzigen Anmerkung andeuten, dass aus den USA in Sachen Diskussionen über Frieden sowieso nichts gescheites zu erwarten ist ?
    Na ja, du  hast dir ja gleich selbst deine Frage beantwortet mit: „Gut“ oder „schlecht“? – oder ist die Frage vielleicht daneben?

    UND
    dann erlaubst du dir auch schon den nächstes Schnitzer, wenn du schreibst: „oben im Kommentarstang verweigert „ihr“ schon mal obstinat eine Unterscheidung zwischen …
    „Mit dem „ihr“? … hast du wohl mich und alle anderen Diskutanten hier pauschal in deinen TomGard-Topf geworfen auf die du  dann herunter schauen kannst, wenn du schreibst: 
    „Oben im Kommentarstrang verweigert ihr (schon wieder ihr) schon mal obstinat eine Unterscheidung zwischen einer interventionistischen, resp. nicht interventionistischen bürgerlichen Friedensbewegung, die, ohne das so zu benennen, von Radler und ElChe einverlangt wird.
    Das Einzige, was ihr in aller Ausführlichkeit zustande bringt, sind rundum verkorkst ausgewalzte Paraphrasen der Parole, mit der die MG in den 80ern auf ihrer singulären Demonstration aufmarschiert ist: „Hört doch mit dem Frieden auf, kommen doch nur Kriege ‚raus“.“

    Tom, warum willst du mich (also „ihr“) für (moraliche) Parolen der MG in den 80zigern haftbar machen ?, die auf Demos (auch nur) gerufen wurden als (schlechter moralischer) Merker, dass zwischen Krieg und Frieden kein Gegensatz besteht. ? Und das ist ja auch nicht ganz falsch ! Siehe oben.

    UND
    schwupp die Wupp und schon gibst du dir darauf wieder deine eigene Antwort:
    „Richtig. Kein Einwand. Nur ist das ein lupenrein methodisches Argument, das bestenfalls für einen … “ 

    Das geht dann in diesem Stil weiter bist du bei dem gelandet bist, sagen zu müssen, dass du „die GSP-Hefte, … zugegeben nur selten und (nur) kursorisch (liest), … stets wieder weg legst, sobald (du) dem genuin rechtsnationalen Verdikt vom „Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland begegne(st). (Decker:“Wenn Alice Schwarzer das sagt, darf ich das wohl auch sagen“)“.

    TOM, du bist mit Vorurteilen abgefüllt, die du dir immer wieder bestätigen kannst, va wenn du „kursorisch“ liest, so dass du überhaupt nicht mal diese Äußerung von P. Decker verstanden hast: 

    UND
    du schreibst weiter: „Egal. Worauf ich im Kern hinaus will: „eine interventionistische bürgerliche Friedensbewegung braucht eines ganz gewiß nicht, um eine politische Klasse möglicherweise davon zu überzeugen, daß ein Waffengang (noch) nicht am Platze sei.“

    Ja Tom, vieleicht ist das so, aber das Thema über eine  „interventionistische bürgerliche Friedensbewegung“ zu diskutieren, hast du doch erst aufgebracht. Mir reicht es schon, die Fehler der Friedensbewegung zu thematisieren, – ganz ohne  eine „interventionistische“ Ausrichtung. 

    Ja und dann redest du nur noch über dich und dein Selbstverständnis:
     „Auch als ein „hermit tribalist“ (was es nicht alle gibt, grins) resp. Eremit mein(st) du ja) „sicher zu wissen, daß es zweckmäß-igere Ziele für Kritik und Agitation gibt, die staats- und kapitalismusfeindlich sein will“, … zweckmäß-igere als ??? (Leerstelle !).   
    Du und „staats- und kapitalismusfeindlich“ , hmm, …   gerade  „auch (noch) als ein „hermit tribalist“ resp. Eremit“.  Grins. Ich meine, um „staats- und kapitalismusfeindlich“ zu sein, gehört schon noch ein bisschen mehr, nämlich ein (richtiges) Wissen über Staat und Kapital zu haben und … ua auch sicherlich die Kenntnis der  „Psychologie des bürgerlichen Individuums“. Sich das zu erarbeiten, müsstest du allerdings die Unart lassen (nicht nur den GStP) lediglich  „kursorisch“ zu lesen, dann würde dir auch noch eine richtige Kritik an „Björn Hendrig: Völkerrecht: Sittenregel für Gewalthaber“ gelingen. 

    In diesem Sinne

    Ricardo,  dein „süßer kleiner Wachwauwau“

     

  42. @Ricardo
    „Was hast du dir eigentlich gedacht, solche Sätze wie diesen in der Klammer zu schreiben ?
    “ … zu wollen (wie soll das gehen am Beispiel:
    Russland-Ukraine: das unversöhnliche nationale Programm der Ukraine, sich
    gegen Russland als feindlichen Vorposten des Westen zu gerieren, Russland
    per Verhandlungen abzuringen, also die machtvolle Infragestellung russischer
    Souveränität durch Nato und vorgeschobenen anti-russischen Posten Ukraine
    regelrecht per „Friedensvertrag“ zu unterschreiben – oder: sich der Illusion
    hingeben, generell unverträglich gewordene Staatsprogramme so angehen zu
    wollen, dass man in der Logik diplomatischen Geschachers verharrend
    meint, irgendeine Sorte Befriedung darüber herbeizuführen, dass jeder der
    sich absolut nicht mehr grün sein wollenden Parteien ein bisschen von
    ihren Ansprüchen zurücknehmen, also nicht weniger das Unding eines
    Kompromisses zwischen feindseligen gesonnenen Kontrahenten sich vorzustellen
    – wenn, dann so, dass sowas wie ein Friedensschluss i.d.R. als
    Ergebnis eines Krieges zustande kommt, als Diktat der überlegenen Seite
    oder der Seite, die die Fortsetzung der zwischenstaatlichen Schlächtereien
    nicht mehr für opportun, weil wenig durchsetzungsfähig betreffend des
    eigenen Zerstörungspotentials hält.)“.

    Soo kann man Leser abschrecken, … ich habe dieser Satz mehrfach gelesen und
    danach immer noch nicht verstanden, was du deinen Lesern mitteilen wolltes.

    BITTE kurze Sätze, die möglichst gut verstehbar geschrieben sind, weil du hast doch
    (hoffentlich) auch noch einen agitatorischen Zweck, der darauf berechnet ist, dass die
    Gemeinde dich versteht, weil du sie ja überzeugen willst von deinen Argumenten. Oder ?“

    1. Man schreibt nicht absichtlich nicht verstehbare Sätze hin – Konstruktion und Länge der
    Sätze sind dem jeweiligen Gegenstand, dessen Beschaffenheit geschuldet.
    2. Das in Klammern „illustriert“ sozusagen den vorher gesagten Widersinn von Friedensaufrufen
    iin Abtrennung von der Klärung dessen, warum Staaten übereinander herfallen, inwiefern
    hoheitliche Interessen nurmehr so blutig ausgetragen werden, wie man in Kriegen besichtigen
    kann. Der Nonsens des Herbeipredigens von Frieden, schlicht in der Bedeutung militärischer
    Enthaltsamkeit, ist in den Klammersätze konkretisiert worden als die verrückte Sicht, absolut
    Unvereinbares in den Staatenverhältnissen zum Gegenstand eines diplomatischen Geschachers
    machen zu wollen. Und als Richtigstellung, wie Friedensschluss wirklich in die Welt kommt,
    iist drauf verwiesen worden, dass das Ruhen der Waffen im Allgemeinen das Ergebnis
    des überlegenen Einsatzes derselben seitens einer Kriegspartei ist,.

  43. „Illusion der Befriedung generell unverträglich gewordener Staatsprogramme“ … „absolut Unvereinbares in den Staatenverhältnissen“
    Woher weiß bitte Karla von „genereller Unverträglichkeit“ und „absoluter Unvereinbarkeit“?
    Die Adressaten des scheinbaren Arguments wissen so etwas offenbar nicht. Doch Karla hält ihnen kein Unwissen vor, sondern eine angeblich falsche „Logik diplomatischen Geschachers“, eine „verrückte Sicht“, einen „Widersinn“ auf der Basis ihres, Karlas, vorgeblichen Wissens um „Unvereinbarkeit“.

    So stellen sich Proselyten einer Religion, Philosophie oder Mystik auf!

    Unter dem Strich verweist das „Argument“ die Adressaten auf die zirkuläre „Evidenz“, Krieg sei wegen „Unvereinbarkerit“ und „Unvereinbarkeit“ sei bewiesen durch „Krieg“ – wer ist hier bitte „verrückt“?

    Doch auch diese Verrücktheit hat eine Rationale – wie jeder Irrsinn. Ihn aufzulösen fordert, die Rationale aufzufinden und darzustellen.

    Ich will das methodisch machen und beginne daher mit den falschen Abstraktionen, zu denen Karla, sicher unter Berufung auf die Kürze, Zuflucht nimmt. Im Originalposting von Karla sind sie zusammenfassend benannt mit
    Unding eines Kompromisses zwischen feindselig gesonnenen Kontrahenten

    Das erinnert mich sehr an die „Gretchenfrage“ an Wehrdienstverweigerer, ob sie denn nicht ihre Freundin gegen einen Vergewaltiger verteidigen wollten und an die Episode, in der ich mit 12 Jahren einem jungen Mann den Arm ausgekugelt habe, weil ich meinte, ich solle die Frau in seiner Begleitung von seinen handgreiflichen Übergriffen befreien, zumal ich in Begleitung meiner kleinen Freundin war … Der Typ war betrunken und sein „Opfer“ klagte anschließend völlig zu Recht mich der Gewalttätigkeit an.

    Karla wird ausflippen und sagen, sie rede doch unentwegt von Staatenverhältnissen und Staatsprogrammen. Ja, aber sie tut es auf eine Weise, welche die Differenz zwischen Staaten und wehrhaften Individuen auslöscht, sie ist bloß noch formell benannt, just genau so, wie in den „Argumenten“ der Verweigerungskommissionen.
    Hier ist die Frage fällig, wie, auf welchem Wege, Karla dazu kommt!

    Die Antwort ist ziemlich offensichtlich, oder?
    Karla will den kreuzbürgerlichen Standpunkt des Wehrdienstverweigerers nutzen, der da lautet: „ohne mich!“, „nicht in meinem Namen!“
    Dieser Standpunkt ist in der Tat verrückt – er nimmt eine Rekrutierung zum (Wehr)Volk zum Anlaß, dieselbe theoretisch zu bestreiten! Die Strafandrohung, unter der ein Verweigerer vor die Kommission zitiert wird, realisiert die Dienstverpflichtung der Individuen zum Staatsvolk, die ein Staat ALS gleichsam natürliche territoriale Daseinsweise der Individuen SETZT – und der Verweigerer schachert darum, so lange ihm das Militär diese Option mit eigentümlichen Gründen einräumt.

    Was der Verweigerer dabei opportunistisch leugnet, ist die Realität und Geschichte der Volkskriege.
    Er stellt sich auf, als lebte er in der Antike, zu einer Zeit, als nicht Völker, sondern mehr oder auch minder aristokratische Kriegerstände Krieg geführt haben, weil nur die dazu getaugt haben. Derselbe Maßstab der Tauglichkeit ist im Mindset der Verweigererkommissionen erhalten.

    Ich hoffe spätestens an dieser Stelle bemerkt der Leser, wie Karlas Vorwurf an die Friedensbewegten, sie urteilten jenseits einer
    Klärung dessen, warum Staaten übereinander herfallen
    neben der Sache ist!
    Es fallen keine Staaten (oder besser: Staatswesen) übereinander her, sondern Staatsvölker, die zuvor von Staatswesen dazu genötigt und mobilisiert we worden sind. Das ist die Phase, die derzeit in Europa läuft.
    Die Kriegsfront verläuft folglich nicht entlang territorialer Grenzen, das ist nur eine Erscheinungsform; sie verläuft auch nicht irgendwo abstrakt zwischen konkurrierenden Staatswesen, auch das ist eine Erscheinungsform. Sie verläuft Tat-Sächlich zwischen Staatswesen und Volk. Ein Staatswesen, voran eine Kriegeraristokratie, die es beherbergt, hebt sich ein neues Volk aus, ein Kriegsvolk, im Unterschied zum Friedensvolk, aus dem es geformt wird.

    Bürgerlich-kapitalistische-imperialistische Kriege sind die Weise, wie Staatswesen final unzufrieden mit ihrem Staatsvolk werden!
    Warum und wozu, das ist die zu klärende Frage.

    Aber solch eine Klärung von Friedensfreunden – und also generell vom Friedensvolk – einfordern zu wollen, das ist wahrlich auf neurotische Weise verrückt, Karla! Sie überzeugend zu liefern wäre Deine Aufgabe, Verehrteste, falls Du die Unzufriedenheit des Staatswesens mit seinem Volk nicht bloß theoretisch spiegeln, und also selbst den Individuen anlasten willst – wenngleich auf paradoxe Weis‘.

  44. Hier greift jemand gezielt auf Verfälschungen und haltlosen Unterstellungen zurück, um s i c h
    als den Schlaumeier in Szene zu setzen:

    Dass mit der Unvereinbarkeit in den Staatsverhältnissen ist ein Schluss daraus, wie sich
    Staaten im Falle dessen, dass sie die andere Hoheit nurmehr als elementare Beschädigung
    ihrer souveränen Interessen angehen: im Falle Russland-Ukraine war und ist es die machtvolle
    Beschränkung der weltpolitischen Geltung Russlands durch Einkreisung durch lauter
    Nato-hörige Vorposten des Westens, Die Lüge des TG ist die, die Sache mit der Unverträglich-
    keit der Staatsbelange – und diese zum Gegenstand diplomatischen Geschachers zu machen,
    sich bezog auf die eine falsche und illusionäre Vorstellung von Politik durch die Friedens-
    bewegung , nämlich unter Absehung von den in Rede stehenden imperialistischen Zwecken
    der Kriegsparteien: dass Staaten nur noch das Anfeindende im Gegenüber praktizieren, ist
    absolut keiner Verhandlungslösung zugängig, sondern damit der praktische Übergang
    fällig zur kriegerischen Austragung staatlicher Antagonismen. Vor lauter angeberischer
    Selbstgerechtigkeit, weil dem Lügenbold TG nichts Argumentatives einfällt, meint er einen
    blöden Unterschied zu kennen zwischen das Übereinanderherfallen von Staaten und
    „wehrhaften Individuen“: als ob es nicht einer Trivialität gleichkommt, dass Staaten sich
    ein Volk als Kriegswerkzeug halten, das für ihn den Feind erledigen soll,

    Völlig aus der Luft gegriffen ist der Vergleich mit dem Wehrdienstverweigerer und dessen
    Standpunkt, vom Wehrdienst verschont zu werden: da steht solche Haltung und diejenigen,
    die darüber hoheitlich befinden, gegeneinander – und es ist der Kalkulation der Wehr-
    behörden überlassen, ob de Verpflichtung zum Dienst an der Waffe Vorrang einzuräumen
    i oder dem Ansinnen des Verweigerers stattgegeben wird. Mit der Kriegssache im
    Allgemeinen und ihrer friedenspolitischen verkehrten Einordung hat dies absolut nichts
    zu schaffen.

    Endgültig dumm und dämlich kommt der TG, über jeden Zweck moderner Kriege
    hinwegzusehen und denen den Blödsinn einzuhauchen, Kriegsfronten verliefen
    zwischen Volk und Obrigkeit – oder der Sinn von Kriegen sei die Erweiterung der
    staatlichen Volksbasis. Der Blödmann scheint noch nie davon gehört zu haben,
    dass es bei den Schlächtereien der Neuzeit um höchste Fragen der Souveränität
    von Gewaltmonopolisten geht und dafür die Völker verheizt werden.

    PS:
    „Unter dem Strich verweist das „Argument“ die Adressaten auf die zirkuläre „Evidenz“, Krieg sei wegen „Unvereinbarkerit“ und „Unvereinbarkeit“ sei bewiesen durch „Krieg“ – wer ist hier bitte „verrückt“?“

    Der Schlaumeier meint, K.K. bei einem Zirkel erwischt zu haben, der bloß in seiner
    Einbildung haust. Erstens ist gar kein Automatismus von „Unvereinbarkeit“ und Krieg behauptet
    worden: schließlich bilden sich Staaten was ein auf ihre Abschreckungsmacht durch
    entsprechende Gewaltmittel. also darauf, ein Kriegsergebnis ganz ohne Waffeneinsatz hinzu-
    kriegen, indem der Gegner sich in geforderter Weise unterwirft. Zweitens ist doch mit
    Händen zu greifen, dass sich aus der Erklärung von Kriegen ganz untautologisch
    ergibt, dass sie sich auf Teufel komm raus nicht mehr miteinander arrangieren wollen und
    bei näherer Sicht drauf sich auch klärt, w a s Staaten so unverträglich macht.

  45. Falls es jemanden gibt, der anhand dieses Wortwechsels noch was klären mag, werde ich u.U. dafür zur Verfügung stehen.

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