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Kritik an Ideologien, Aufklärung über populäre Irrtümer, Kommentare zum Zeitgeschehen

[online] 15.09.2010 | Wien | Die Ausländerfrage

Von • Sep 15th, 2010 • Kategorie: Veranstaltungen

Zeit: Mittwoch, 15. September 2010, 19:30 Uhr
Ort: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
Veranstalter: GegenStandpunkt Verlag / Gegenargumente Wien

Die Auslaenderfrage
Über Migranten, Asylanten, die Forderung nach Integration und die Sache mit dem Blut

Update:

Die Aufzeichnung der Veranstaltung wurde bei Vekks in zwei Teilen gesendet und ist dort jetzt online verfügbar.

Teil 1
Es existiert eine staatliche gesetzte und administrierte Unterscheidung zwischen Inländern und Ausländern.

Von der einen Sorte der Menschen gibt es hierzulande zu wenig, die sollten mehr werden – das wird nicht nur von rechtsradikal Verwurzelten, sondern vor allem von Bevölkerungspolitikern und namhaften Experten moniert, wenn sie diverse Kinder- und Familiensubventionen diskutieren, evaluieren und regelmäßig feststellen, dass die Fortpflanzungsfreudigkeit der Alteingesessenen doch wieder zu wünschen übrig lässt, trotz materieller Anreize in Form von Kinder- und Karenzgeld. Zugleich muss diese ansässige und vermehrungswürdige, weil wertvolle Bevölkerung vor dem Andrang von „Wirtschaftsflüchtlingen“ und „Scheinasylanten“ geschützt werden.

Die Pflichten des Staatsbürgers Patriotismus und Nationalismus Liegt Nationalismus im Blut oder ist er eine selbstgewählte freiwillige Unterordnung? Die nationale Identität schafft notwendig Abgrenzung nach außen, Feindseligkeit gegen andere – im Frieden wie im Krieg

https://cba.fro.at/74658
Teil 2
Nationalismus als Grundeinstellung, Integration als Forderung: Wie sich Leute als Repräsentanten von Nationen gebärden und diesen Maßstab an alle Welt anlegen.

Was heißt eigentlich Integration? Was wird dabei von Menschen verlangt? Der prinzipielle Vorbehalt des Staates gegen Leute, die Untertanen anderer Nationen sind, wird so zum Ausdruck gebracht.

Diskussion: Warum wird dieser Verdacht gegenüber den Ausländern geäußert? Sie sind doch hergekommen, weil es ihnen hier besser gefällt als Zuhause.

Anderer Beitrag: Die Ausländer isolieren sich selbst, weil sie von reaktionären Exilorganisationen beeinflußt sind, die nicht wollen, daß sie sich integrieren. Die Rede Erdogans in Deutschland 2008: Lernt deutsch, aber bleibt Türken!

 

https://cba.fro.at/74659

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