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Kein Kommentar: Und nun zu etwas ganz anderem: Jenseits der (Un)Gleichheit!

Von • Mai 22nd, 2026 • Kategorie: GSP-Radio

Kein Kommentar:
Und nun zu etwas ganz anderem: Jenseits der (Un)Gleichheit!

Vorbemerkung:
Die Familie
Ort des Glücks
Ort der unbezahlten Arbeit
Ort des Psychoterrors
Ort des Amoklaufs

Unter diesem Übertitel hab’ ich 2020 eine Serie begonnen, die sich an damaligen Ereignissen entlang entwickelt hat, die deswegen teilweise etwas redundant ausgefallen ist.

Hier zugänglich:
https://cba.media/podcast/kein-kommentar/page/10?orderby=date&search_series

Der folgende Beitrag ist der – vorläufige – Abschluss zum Thema „Geld und Gewalt“ unter dem Gesichtspunkt „Gleichheit“ bzw. „Ungleichheit“:

Neuigkeiten vom Gender-Pay-Gap: https://cba.media/761903
Feminismus anno 2026: https://cba.media/764447
Freiheit und Gleichheit – Große Errungenschaften: https://cba.media/775720

Und nun zu etwas ganz anderem: Jenseits der (Un)Gleichheit!

In dem Sinn würde ich gern dem häufig gedankenlosen Gleichheitsgedöns eine kleine Aufgabe übertragen: Wer unbedingt und gewohnheitsmäßig weiterhin nach Gleichheit seufzen bzw. deren Abwesenheit beklagen möchte, möge doch erst mal erklären, wer denn warum und inwiefern bzw. worin „gleich“ sein soll; bzw. wer auf welcher Basis von wem „gleich“ behandelt werden möchte. Gleich gemacht zu werden ist ja auch nicht identisch damit, gleich behandelt zu werden.

Gleichheit und Geld

Gleichheit und Gewalt

Jenseits der (Un)Gleichheit

(…)

Das wirft natürlich erst recht die Frage auf, warum sich die „ganz gewöhnliche Gewalt in der Ehe“ so eindeutig ausdifferenziert, so eindeutig ein von Männern ausgeübtes Handwerk ist. 

Nun, bin bislang auf Folgendes gekommen: Wenn es um die Bewältigung des Scheiterns des Lebensglücks und damit des ganzen Lebens durch das Scheitern von Liebe, Ehe und Familie geht, dann verteilen sich unterschiedliche Momente der Moral sehr unterschiedlich wie eindeutig auf die Geschlechter.

Der anständige und rechtschaffene, rechts-bewusste Mann (…)

Die anständige und rechtschaffene, pflicht-bewusste Frau (…)

Das Stereotyp, Frauenfeindlichkeit und Frauenerniedrigung seien „noch immer“ tiefsitzenden, eigentlich überholten Einstellungen zu verdanken, das speist sich in der Regel aus Vergleichen mit vergangenen Varianten weiblicher Drangsalierungen.

Aber was, wenn diese vorgeblich überholten Verhaltensweisen möglicherweise sehr gut zu modernen Einrichtungen passen?

Gestatte mir eine Erinnerung: Im Kommunistischen Manifest ist von der Bourgeoisie als der revolutionärsten Klasse die Rede, die die Welt je gesehen hat; weil sie alles umwirft, was ihr im Weg ist, darunter auch eigene Errungenschaften, wenn die nichts mehr taugen.

Umgekehrt, umgekehrt – alles was Bestand hat, das passt dann auch in die bürgerliche Gesellschaft und hat deswegen Bestand; einschließlich unerwünschter Wirkungen, die einfach nicht verschwinden (…)

https://cba.media/778061

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