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Online-Diskussion (SG) | 21. April 2021 | Offenbarungen über den Stellenwert der Freizeitsphäre durch die Pandemiepolitik

Von • Apr 16th, 2021 • Kategorie: Veranstaltungen

Online-Diskussion

Veranstalter: SG

 

Mittwoch | 21. April 2021 | 19:15 bis ca. 21:45 Uhr Per Discord (der Link zur Veranstaltung wird ca. 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn auf der Webseite der SG veröffentlicht)

 

Offenbarungen über den Stellenwert der Freizeitsphäre durch die Pandemiepolitik

 

Nach wie vor sucht die epidemiologisch beratene Politik die Covid19-Pandemie dadurch in den Griff zu bekommen, dass sie möglichst viel an Kontakten der Bürger unterbindet. Neben Betrieben und Schulen hat sie dabei vor allem das Freizeitgeschehen als Ansteckungsherd ins Visier genommen, private Zusammenkünfte reglementiert und die verschiedensten Arten von Veranstaltungen und Geselligkeiten abgesagt.

 

Im Unterschied zu anderen Kontakten scheinen die Einschränkungen in dieser Sphäre, wo sich die Bürger frei nach ihrem Geschmack bewegen, nicht lauter praktische Notwendigkeiten durcheinander zu bringen. Auf den zweiten Blick wird deutlich, dass in der Freizeitsphäre eine ganze Welt von Notwendigkeiten des Gelderwerbs beheimatet ist. So legt die Politik mit der Kontaktsperre nicht bloß das Freizeitvergnügen lahm, sondern auch das umfängliche Geschäft damit. Sie ist konfrontiert mit der – sonst nie beachteten, längst gewohnten – Wahrheit der Freiheitssphäre der Individuen: Diese mag deren frei gesetzte Zwecke beinhalten, objektiv ist sie die Sphäre der Freizeitindustrie und damit ein Musterfall der Subsumtion der Menschen als Geldbeutel unter die Interessen und Notwendigkeiten des Geschäfts.

 

Zu diesem Thema gibt es einen Artikel des GegenStandpunkt-Verlages in der Nummer 1-21 des GegenStandpunkt:

„Pandemie XVIII. Deutschland im Winter-Lockdown – eine Zwischenbilanz“, davon insbesondere die Abschnitte II.1. „Die Welt der Freizeitgestaltung“ und II.2. „Die Welt des Konsums“.

 

Dieser Artikel ist frei verfügbar auf:

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/deutschland-winter-lockdown

 

https://sozialistische-gruppe.de/offenbarungen-ueber-den-stellenwert-der-freizeitsphaere-durch-die-pandemiepolitik/#more-218

Veranstaltungen

2 Responses »

  1. Was mir in den über 16 Jahren, in denen ich regelmäßig an GSP-Diskussionen/ Vorträgen teilgenommen habe, immer wieder aufgefallen ist und auffällt: Dass offenbar nicht immer eine wirkliche Auseinandersetzung mit Vertretern bestimmter Denkrichtungen, zumindest nicht von allen Diskussionsleitern willkommen ist. Beispiel: Vergangenes Jahr Thema: Verschwörungstheoretiker (Grundlage Artikel X der Pandemiereihe) Ein TN (Nickname „Fehlgeletet“) hatte vorgeschlagen, in der Fortsetzungssitzung doch die Anhänger der Corona-Maßnahmen-Kritiker mit zuzulassen, was mit dem Hinweis zurückgewiesen wurde, die „wäre ja immer so schnell beleidigt“ und man solle doch lieber deren Argumente sammeln und ohne die Anwesenheit dieser Leute, also ausschließlich indirekt analysieren und diskutieren. Das erinnert mich an die Einstellung hiesiger Politiker, die beispielsweise in Talksshows die Anwesenheit von Vertretern rechter Parteien (AfD) und damit die Auseinandersetzung mit ihnen scheuen. Mit meinen Erfahrungen anderer Referenten des GSPs jedenfalls deckt sich das nicht, hier wurde keinem Disput mit welcher abwegigen Denkrichtung auch immer, aus dem Weg gegangen

  2. „Mit meinen Erfahrungen anderer Referenten des GSPs jedenfalls deckt sich das nicht, hier wurde keinem Disput mit welcher abwegigen Denkrichtung auch immer, aus dem Weg gegangen.“

    Richtig:

    „Diese Parolen der Rechten und die Einwände dagegen enthalten Argumente und Urteile. – Stimmen die?

    Wir möchten dieser Frage in einer Diskussion mit allen Interessierten nachgehen, gleichgültig, welchem der beiden Lager sie sich zuordnen oder ob sie andere Positionen vertreten wollen.“

    https://www.contradictio.de/blog/archives/8668

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