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Protokoll zum Jour fixe München vom 9.11.2020

Von • Nov 17th, 2020 • Kategorie: Protokolle

Protokoll zum Jour fixe vom 9.11.2020

Schule der Konkurrenz I.1. – I.3  (GS 3-20)

 

— „In der Schule geht es ums Lernen und die Schule hat in dieser Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Zugleich werden unzählige Klagen über sie laut: sie sei praxisfern, es gäbe Leistungsdruck und zu wenig soziale Gerechtigkeit etc. Diese Beschwerden machen unterschiedliche Interessen und Standpunkte geltend und haben die gemeinsame Grundlage, dass die Schule eigentlich Bestimmtes zu leisten hätte. Jeder misst sie an seinem Ideal oder Interesse und verpasst so, was die Schule tatsächlich leistet.“

 

I. Lehren, um zu unterscheiden – lernen, um zu konkurrieren … (Forts.:)

 

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf201109-Schule%20der%20Konkurrenz.pdf

 

One Response »

  1. Protokoll zum Jour Fixe vom 23.11.2020:

    Schule der Konkurrenz – I. 4 Moralität als Lernerfolg (GS 3-20)

    Nochmal zur „Begabung als Generalrechtfertigung der Konkurrenzergebnisse“ (S. 11)

    (Forts. der Diskussion:) Wie kommt die Begabung ins Spiel? Mit der Einsortierung der Schüler über den Notendurchschnitt und der Beurteilung des Schülers als Person ist der Widerspruch in der Schule nicht weg, dass die Lehranstalt den Schülern etwas beibringen soll und zugleich etlichen Schülern eine Weiterbildung erspart und ihre Bildung beendet. Die Sortierung, die Produkt der Schule ist, wird in die Person des Schülers verlegt. Das ist die Grundlage für die Generalrechtfertigung.
    Was wird wodurch gerechtfertigt? (…)

    I. 4 Moralität als Lernerfolg, a) Erfolgsmoral – oder: Die Macht der Gewohnheit. – Was heißt Moralität als Lernerfolg? (…)

    I. 4 b) Anstand – oder: Alles eine Frage der Gerechtigkeit
    Diese moralische Lehre fürs Leben, die der Schüler da mitnimmt und einübt, ist die eine Seite der Moralität, die gelernt wird. Die zweite Abteilung ist, dass es bei der Leistungskonkurrenz, in der sich die Schüler bewähren sollen und wollen, gerecht zugeht.
    Die erste Gerechtigkeitsfrage stellt sich bei der dauerhaften Aufgabe, wie man die schulischen Ansprüche, denen man ausgesetzt ist, die man bejaht und an denen man sich bewähren will, mit seinen privaten Interessen unter einen Hut bringen kann. (…)

    * Das Thema nächstes Mal (07. 12. 20): Weiter mit dem Artikel „Schule der Konkurrenz“ (GS 3-20), darin zum einen Fragen zu dem Punkt II. „Demokratische Werteerziehung“, und zum andern der Schluss des Artikels nach dem Sternchen auf S. 24 ff .

    * Außerdem zum Artikel ‚Das EZB-Urteil des BVerfG‘ (GS 3-20)

    https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf201123-Schule%20der%20Konkurrenz%20Fortsetzung.pdf

    https://de.gegenstandpunkt.com/jfp/jf-protokolle

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