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Bochum | 05.06.2019 | Klimawandel & Kapitalismus

Von • Mai 25th, 2019 • Kategorie: Veranstaltungen

Zeit: Mittwoch | 05.06.2019 | 19 Uhr

Ort: Bahnhof Langendreer (Raum 6) | Wallbaumweg 108 | 44894 Bochum

Veranstalter: Gruppe K

 

Klimawandel & Kapitalismus

 

Die Menschheit richtet den Planeten zu Grunde, das Klima richtet die Menschheit zu Grunde – und die Politiker schauen nur zu! Stimmt das wirklich?

Es ist schon seltsam: Nachhaltig zu wirtschaften, wäre heute – angesichts wissenschaftlicher und technischer Entwicklung – durchaus möglich. Warum aber ist es dann ein so großes Problem, in der Ökonomie Rücksicht auf die allgemeinen Lebensgrundlagen zu nehmen?

Die Ursachen des Klimawandels sind das eine. Wie mit den daraus entspringenden Problemen umgegangen wird, das andere. Ansteigende Meeresspiegel könnte man mit höheren Deichen bewältigen, wie das auch in den reichen Ländern geschieht. Dürreperioden einerseits und heftige Wolkenbrüche andererseits sind mit dem Bau von Talsperren und Dämmen beherrschbar. Menschen, die in ihrer Heimat nicht mehr leben können, könnten in andere Länder umsiedeln usw.

„Naiv gedacht“? Oder anders gefragt: Warum und wie wird der Klimawandel eigentlich zu einem unbeherrschbaren Riesenproblem? Und für wen?

Wenn die Regierungschefs dieser Welt für die desaströse Situation verantwortlich sind, stellt sich die Frage, warum diese Leute der „Verantwortung“, die ihnen zugeschrieben wird, eigentlich so wenig gerecht werden. Liegt es an einzelnen dummen oder charakterschwachen Personen, die als Politiker ungeeignet sind? Verfolgen sie falsche Zielsetzungen, sind von „der Wirtschaft“ „gekauft“ oder wie oder was?

Diese Fragen wollen wir diskutieren und dabei klären,

  • was der Klimawandel mit kapitalistischer Produktion zu tun hat,
  • wie und warum er für Länder und deren Bevölkerung zum Problem wird und
  • warum Politiker, die das Verbrennen von fossilen Energieträgern auf zwei Jahrzehnte rechtlich absichern statt rigoros Treibhausgasemissionen zu reduzieren, ziemlich viel Verantwortung beweisen…

 

http://gruppe-k.org/

Veranstaltungen

2 Responses »

  1. Zeit: Mittwoch | 03.07.2019 | 19 Uhr
    Ort: Bahnhof Langendreer (Raum 6) | Wallbaumweg 108 | 44894 Bochum
    Veranstalter: Gruppe K

    „Wohnen im Kapitalismus“

    Die Mieten explodieren und viele Bewohner der Ballungszentren wissen nicht mehr, ob sie sich ihre Wohnung über kurz oder lang leisten können. Schon heute geben ca. 40% der Mieter mehr als ein Drittel ihres Einkommens für ihre Wohnung aus und vielerorts steigen die Mieten jährlich um mehr als 4% – die Löhne können mit diesen Teuerungsraten nicht mithalten. Gegen diese Zustände hat sich in Hamburg und Berlin bereits lauter Protest geäußert: „Zusammen gegen Mietenwahnsinn“, „Deutsche Wohnen & Co enteignen!“, „Angemessenen Wohnraum für Alle schaffen!“. Schuld sollen also die riesigen Wohnungskonzerne sein und eine bislang verfehlte Wohnungspolitik.

    Wir wollen mit euch diskutieren, warum „Wohnraum für alle“ in dieser Gesellschaft offenbar überhaupt nicht selbstverständlich ist – von „angemessen“ ganz zu schweigen – und warum die Mieten immer mehr vom Einkommen auffressen. Und wir wollen klären, ob man mit Forderungen an die Politik nach bezahlbarem Wohnraum und einer „echten Mietpreisbremse“ einer befriedigenden Wohnsituation für alle tatsächlich näher kommt.

    http://gruppe-k.org/

  2. Zeit: Mittwoch | 07.08.2019 | 19 Uhr
    Ort: Bahnhof Langendreer (Raum 6) | Wallbaumweg 108 | 44894 Bochum
    Veranstalter: Gruppe K

    „Greta isst vegan! Mit bewusstem Konsum die Welt verändern?“

    Kaum ein Tag vergeht ohne Beschwerde: Antibiotika in der Salami, Kinderarbeit im Bergbau, Bienensterben durch Pestizide, Rodung des Regenwaldes für Palmöl, Intensivtierhaltung im eigenen Kot…

    All die Schäden an Natur und Gesundheit darf sich der Konsument seiner Maßlosigkeit wegen vorwerfen lassen. Am Flughafen wird er von fridays for future zurechtgewiesen wegen seiner Verantwortungslosigkeit gegenüber dem Klima, als Nescafé-Trinker fördert er Kinderarbeit und nimmt den Menschen in der Dritten Welt das Wasser weg.

    Die Menschen aus der Ersten Welt würden den Hals nicht voll kriegen. Hier lebe man in einer „Überflussgesellschaft“ mit „künstlichen“ Bedürfnissen die durch Werbung geschaffen seien, lebe über seine Verhältnisse und man sei Schuld am Hunger in der Welt, Umweltkatastrophen etc.

    In dieser Beschuldigung des Konsumenten, als einen „verantwortungslosen“ Verursacher allerlei Schäden, steckt bereits ein Urteil darüber, welche Rolle der Konsument einnähme in der Welt. Über diese Auffassung wollen wir mit euch ins Gespräch kommen.

    http://gruppe-k.org/

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