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Protokoll zum Jour Fixe München vom 19.11.2018

Von • Nov 28th, 2018 • Kategorie: Protokolle

Protokoll zum Jour Fixe vom 19.11.2018:

Fortsetzung der Diskussion  zu   ‚Trump und Putins Russland‘

–  und Fragen zu weiteren Artikeln (GS 3-18)

 

Russland hält dagegen

Das letzte Mal wurde geklärt, dass die USA Russland mit dem „Revisionismus“-Vorwurf bestreiten, was dieses als sein Recht in der Welt beansprucht: eine gleichrangig anerkannte Weltmacht zu sein, die aus eigenem Recht mit den Machtmitteln, über die sie verfügt, gegen den Monopolanspruch der USA antritt. Im Fortgang des Artikels wird die dem entprechende Politik erklärt, die Russland gegenüber seinem Volk und gegenüber der Staatenwelt mit seiner Ökonomie auf die Tagesordnung setzt und betreibt. Russland hat die imperialistische Lektion gelernt, dass es sich den Respekt der führenden imperialistischen Mächte mit eigenen Machtmitteln sichern muss. Die Vorstellung von Jelzin, dass man mit der Aufgabe des Systemgegensatzes automatisch in der Staatenwelt willkommen ist und gleiche Rechte genießt, funktioniert im Imperialismus nicht. Russland muss mit den von der Sowjetunion geerbten Machtmitteln, bis hin zur entsprechenden Atombewaffnung, und mit dem, was es sich in den Jahrzehnten danach wieder zugelegt und modernisiert hat, selbst für das, was es an Zuständigkeit in Weltordnungsfragen wahrnehmen will, einstehen. Wie erklärt Putin seinem Volk diese Lage der Nation?   …

 

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf181119-russland-exportnation.pdf

 

vgl.  https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/zeitschrift/gegenstandpunkt-3-18

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