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Kritik an Ideologien, Aufklärung über populäre Irrtümer, Kommentare zum Zeitgeschehen

Nürnberg/Erlangen | 24.10./31.10./08.11.2018 | Argumentieren gegen Rechts: Das verkehrte Denken der Rechten und die untauglichen demokratischen Kritiken daran

Von • Okt 5th, 2018 • Kategorie: Veranstaltungen

Wir verweisen an dieser Stelle gerne auf das Erscheinen des neuen Gegenstandpunkt 3-18, der sich dem deutschen Nationalismus und seinen Sorgen annimmt.

 

Zum eben diesem Nationalismus wollen wir uns in unseren nächsten Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen äußern, werden dabei aber den Versuch unternehmen, die Argumente der Rechten zu widerlegen, anstatt sie mit der Beschwörung einer besseren deutschen Gemeinschaft (Nürnberg bleibt bunt!) als ewiggestrig und hinterwäldlerisch auszugrenzen.

Veranstaltungen der Sozialistischen Gruppe (SG) / Hochschulgruppe Erlangen/Nürnberg zum Thema

 

Argumentieren gegen Rechts: Das verkehrte Denken der Rechten und die untauglichen demokratischen Kritiken daran

 

Zeit: Mittwoch | 24. Oktober 2018 | 19:15 Uhr
Ort: Villa Leon | Philipp-Koerber-Weg 1 | 90439 Nürnberg

 

https://www.facebook.com/events/287407631872213/

 

und

 

Zeit: Mittwoch | 31. Oktober 2018 | 19:30 Uhr
Ort: Nachbarschaftshaus Gostenhof | Adam-Klein-Straße 6 | 90429 Nürnberg

 

https://www.facebook.com/events/261193977928333/

 

und

 

Zeit: Donnerstag | 8. November 2018 | 19:15 Uhr
Ort: Sprecherrat | Schuhstraße 19 (Hinterhof) | Erlangen

 

https://www.facebook.com/events/2157877374450247/

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  1. Zeit: Donnerstag | 29. November 2018 | 19:15 Uhr
    Ort: Villa Leon | Philipp-Koerber-Weg 1 | Nürnberg
    Veranstalter: Sozialistische Gruppe / Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg

    „US-Sanktionen gegen Iran und alle anderen: Der neue Dollarimperialismus nutzt und verdrängt den alten“
    Referent: Ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt

    Die US-Führung kündigt den Atomdeal mit Iran. Der Grund für ihr Ärgernis liegt weniger im Atomprogramm Irans als in dessen berechnendem Verzicht darauf. Denn die dafür vertraglich zugesicherte Konzession bedingten Lebenlassens des iranischen Regimes und der widerruflichen Neuzulassung des Landes zum Weltmarkt erklärt die neue US-Regierung im nachhinein zum Kniefall vor einem Feindstaat und vor den anderen Beteiligten – Rivalen und Verbündete schließt das gleichermaßen ein.

    Damit wird eine Kündigung viel prinzipiellerer Art vorangetrieben: die der alten, im europäischen Rückblick beschönigend „regelbasiert“ genannten Weltordnung.

    Diese neue Linie Amerikas fängt sich den Vorwurf ein, egoistischer Nationalismus, gar „Trumps Dollarimperialismus“ zu sein. Das ist ungerecht. Denn dass Trump die Welt mit der Vertragskündigung, den Sanktionen und weitergehenden Sanktionsdrohungen konfrontieren kann, ohne dass die betroffenen Mächte sich eine relevante Gegenwehr trauen, zeugt davon, dass Amerika schlicht die überlegene Macht dazu hat – aus der bisher geltenden Weltordnung, woher sonst. Auch die war also eine Art von US-Imperialismus, der alle Nationen mit Druck, Angeboten und unter allerlei „Regeln“ auf die globale Dollarökonomie als ihr alternativloses Lebens-, Macht-, Konkurrenz- und Aufstiegsmittel verpflichtet hat. Das hat dem Dollar die Macht verschafft, die Trump nun rücksichtslos als Waffe für das Recht amerikanischer Überlegenheit gebraucht.

    Dass Parteigänger des Aufstiegs Europas innerhalb der US-Weltordnung der atlantischen Vormacht nun „Imperialismus“ vorwerfen, liegt daran, dass dieser US-Imperialismus neuen Typs Europa auf einen Rang zwischen Irrelevanz und Störung degradiert.

    Um diese Behauptungen soll es auf der Veranstaltung gehen.

    https://de.gegenstandpunkt.com/veranstaltungen/nuernberg-29112018-1915

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