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[update-3] Freerk Huisken: „Der demokratische Schoß ist fruchtbar…“ nun erschienen und (vergriffene) Bücher als PDF-Download

Von • Aug 13th, 2012 • Kategorie: Allgemein

Soeben erschienen!

Freerk Huisken: Der demokratische Schoß ist fruchtbar…
Das Elend der Kritik am (Neo-)Faschismus

176 Seiten | Januar 2012
EUR 12.80 | sFr 19.90
ISBN 978-3-89965-484-4

Verfassungsschutz, Bundeszentrale für politische Bildung, viele der Volksparteien, aber auch Gewerkschaften und einige Antifa-Bündnisse stellen bei ihrem Kampf gegen Neonazis deren Kleidung vor, decodieren Zahlencodes und benennen rechtsextreme Musiklabels. Es wird enttarnt, was sie offen zeigen, wenn sie sich präsentieren. Diese Art der »Auseinandersetzung« lebt von der Vorstellung, Jugendliche würden sich abwenden, wenn sie nur erkennen könnten, wie Neonazis sich kleiden und welche Mucke sie hören.

Weit gefehlt, denn diese sind vor allem enttäuschte Nationalisten, die die Verschwendung nationaler Ressourcen durch undeutsche Unternehmenspolitik anprangern, am globalen Kapitalismus gerade nicht den weltweiten Siegeszug eines Ausbeutungssystems kritisieren, sondern beklagen, dass sich gute deutsche Unternehmen in internationale Konzerne verwandeln.

Damit kommen gute Demokraten in Schwierigkeiten, entdecken sie doch bei der unerwünschten Konkurrenz Einvernehmen mit dem eigenen höchsten politischen Ziel: Dem Erfolg der Nation, um Deutschland ökonomisch und politisch voran zu bringen. Und so verkommen Verbotsdebatten, Enttarnungen und Steckbriefe sowie die Warnung, dass der Schoss noch fruchtbar sei, zu einer Ehrenrettung von Nationalbewusstsein – zum Segen des demokratisch regierten Kapitalismus. Daran sollte man sich wirklich nicht beteiligen.

INHALT

Vorwort
Ein Test

Kapitel 1
Warum Demokraten (Neo-)Faschisten nicht kritisieren, sondern nur verbieten können

Kapitel 2
Vom demokratischen Glückssucher zum enttäuschten Nationalisten

Kapitel 3
Der Antikapitalismus der Faschisten

Kapitel 4
Differenz und Identität zwischen demokratischer und faschistischer Politik

Kapitel 5
Warum die NPD in den Wahlen ihre Ziele verfehlt und die Demokraten sie (dennoch) verbieten wollen

Kapitel 6
Faschismus heute

Kapitel 7
Der Fehler der Antifaschisten

Kapitel 8
Wie man (neo-)faschistische Parolen kritisieren sollte und wie besser nicht

Kapitel 9
Kritik des Nationalismus

Kapitel 10
Der demokratische Alltagsrassismus

Anhang

http://www.vsa-verlag.de/index.php?id=6576&tx_ttnews[tt_news]=13618

http://www.fhuisken.de/VSANEU.pdf

Update-2:

Rezension von Uwe Findeisen im Online-Magazin Auswege:

http://www.magazin-auswege.de/2012/03/der-demokratische-schoss-ist-fruchtbar/

http://www.magazin-auswege.de/data/2012/03/Rezension_Findeisen_Der-demokratische-Schoss_ist_fruchtbar_Huisken.pdf

 

Update-3:

Rezension von Albert Krölls im socialnet (31.07.2012):

„Fazit

Ein höchst empfehlenswertes Buch für (kapitalismus)kritische Geister, die sich auf das intellektuelle Abenteuer einzulassen bereit sind, bei der Beschäftigung mit dem Thema Faschismus ihre demokratie-idealistische Lesebrille bei Seite zu legen. Sie werden dafür belohnt mit einer im besten Sinne radikalen Aufklärung über die Politische Ökonomie des Kapitalismus sowohl in seiner freiheitlich-demokratischen als auch seiner faschistischen Gestalt und die sorgfältige Widerlegung der staatsbürgerlichen Ideologien, welche in der Welt von freedom & democracy den Ton angeben.

Für diejenigen, die ihre neu gewonnenen Erkenntnisse einmal praktisch auf dem Felde der streitbaren Diskussion austesten wollen, erhöht sich der Gebrauchswert des Buches durch die Argumentationshilfen, die Huisken im Rahmen eines kritischen Durchgangs im Schlusskapitel 10 durch die gängigen rechtsextremen Aussagen unter dem Titel „Wie man nationalistische und (neo-)faschistische Urteile und Parolen kritisieren sollte und wie besser nicht“ dem Leser zur Verfügung stellt.

Für die antifaschistische Bewegung von Linksautonomen bis hin zur Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes hingegen bildet die Streitschrift gemäß der zutreffenden Einschätzung einer in der Jungen Welt vom 16.04.2012 erschienenen Rezension von Markus Bernhard eine ungeheure Provokation, die schonungslos die Defizite ihres antifaschistischen Weltbildes offenlegt. Man darf gespannt sein, was die Antifa diesen Argumenten entgegenzusetzen hat.“

http://www.socialnet.de/rezensionen/12974.php

Leider nur noch mit Onlineabo:

Hilflos im Moralismus verharrend: Freerk Huisken über das Elend der Kritik am Neofaschismus und Demokratiegeplänkel antifaschistischer Gruppen
Markus Bernhardt

https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2012/04-16/005.php

 

 

UND

Außerdem stehen folgende nicht mehr lieferbare Bücher Freerk Huiskens ebenfalls als pdf-Daten zur Verfügung:

Deutsche Lehren aus Rostock und Mölln – Nichts als Nationalismus 1
192 Seiten [2001]

http://www.vsa-verlag.de/index.php?id=6576&tx_ttnews[tt_news]=9787

http://www.vsa-verlag.de/uploads/media/Huisken_Deutsche_Lehren_aus_Rostock_und_Moelln.pdf

 

UND

Brandstifter als Feuerwehr: Die Rechtsextremismus-Kampagne – Nichts als Nationalismus 2
176 Seiten [2001]

http://www.vsa-verlag.de/index.php?id=6576&tx_ttnews[tt_news]=9794

http://www.vsa-verlag.de/uploads/media/Huisken_Brandstifter_als_Feuerwehr.pdf

 

UND

Freerk Huiskens Auseinandersetzung mit den Hirnforschern gibt es unter dem Titel

»Der Mensch ist der Sklave seines Gehirns!« behaupten Hirnforscher. Schon wieder eine Aufforderung an seinem Verstand zu zweifeln, statt ihn zu benutzen (40 Seiten)

(demnächst) als pdf-Datei zum Download kostenlos im Netz:

http://www.vsa-verlag.de/index.php?id=6576&tx_ttnews[tt_news]=13765

 

3 Responses »

  1. […] http://www.contradictio.de/blog/archives/4073 […]

  2. Huiskens „Kritik der Hirnforschung“ ist ebenfalls als pdf downloadbar. Einfach den Link unter „Leseprobe“ anklicken, dann kommt der gesamte Text.

  3. Die Rezension von Markus Bernhardt in der jungen Welt gibt es auch ohne Online-Abo:

    http://links-sachsen.de/2012/05/generalabrechnung/

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