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	<description>Kritik an Ideologien, Aufklärung über populäre Irrtümer, Kommentare zum Zeitgeschehen</description>
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		<title>27.04.10 &#124; Münster &#124; Ausbildung macht dumm!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:56:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 27. April 2010; 18:00; ] Zeit: Dienstag, 27.04.10, 18.00 Uhr
Ort: Hörsaal S9 (Schloss), Münster
Veranstalter: Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende der WWU Münster
Ausbildung macht dumm!
Referent: Prof. Dr. Freerk Huisken (Uni Bremen)

Das steht nicht für ein Versagen von Schule und Universität, sondern das gehört zu den Aufträgen des hiesigen Bildungssystems. Dummheit, was ist das? Es fällt nicht unter Dummheit, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">27. April 2010</td></tr><tr><td colspan="3">18:00</td></tr></table><p><strong>Zeit</strong>: Dienstag, 27.04.10, 18.00 Uhr<br />
<strong>Ort</strong>: Hörsaal S9 (Schloss), Münster<br />
<strong>Veranstalter</strong>: Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende der WWU Münster</p>
<blockquote><p><strong>Ausbildung macht dumm!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Referent</strong>: Prof. Dr. Freerk Huisken (Uni Bremen)</p>
<p>Das steht nicht für ein Versagen von Schule und Universität, sondern das gehört zu den Aufträgen des hiesigen Bildungssystems. Dummheit, was ist das? Es fällt nicht unter Dummheit, wenn man die neue Rechtschreibung nicht beherrscht, nur schlecht lesen und rechnen kann, die Nebenflüsse des Rheins, die chemische Formel von Schwefelsäure nicht kennt oder von Feuerbach noch nie etwas gehört hat. Das ist fehlendes Wissen, das kann man sich aneignen. Besser: das könnte man sich aneignen, wenn das Schulwesen tatsächlich das Anliegen verfolgen würde, den Nachwuchs solide in die „Kulturtechniken“ einzuführen und ihm gediegenes Wissen über Natur und Gesellschaft zu vermitteln. Tut es aber nicht.</p>
<p>Dummheit ist nicht das, was man nicht lernt. Unter Dummheit fällt vielmehr ziemlich viel von dem, was man lernt, und zwar als Hauptschüler wie als Gymnasiast und als Student. Es fällt darunter die Ausstattung der Jugend mit einer Fülle falscher Urteile über Gott und die Welt. Das liegt nicht daran, dass sich Schulbuchverfasser und Lehrer einfach nur irren, wenn sie die Schüler mit ihren Lehren über Demokratie und Faschismus, über Geld und Markt, über Familie und Staat traktieren. Das tun sie auch. Aber das trifft nicht die Sache. Dafür sind die Dummheiten viel zu resistent gegen Argumente und haben bereits zu viele Jahrzehnte in Schulbüchern überdauert. Die frühzeitige Aneignung einer gehörigen Portion Dummheit braucht es vielmehr für die geistige Ausstattung der Heranwachsenden. Gefordert ist sie für Leistungen, die mündige Bürger ständig zu erbringen haben: nämlich für die freiwillige Unterordnung unter alle Zwänge und Sachzwänge dieser Gesellschaft. Und weil die Lebensplanung der Bürger in der Konkurrenzgesellschaft nicht aufgehen kann, deswegen gehört zu den Dummheiten, die man lernen soll, auch die Ausstattung des Verstandes mit lauter falschen Urteilen über die Gründe, warum das mit Karriere und Selbstverwirklichung so häufig nicht klappt. Dummheit ist also – zusammengefasst – die Summe parteilichen Denkens, mit der der erzogene Mensch es fertig bringt, alle politischen und ökonomischen Beschränkungen seiner Interessen zu verarbeiten und dabei brav zu bleiben.</p>
<p>So geht Erziehung in der Gesellschaft, die sich rühmt, eine Wissensgesellschaft zu sein.</p>
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		<title>Freies Radio Stuttgart vom 17. März 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 20:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[GSP-Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[- Der Staat kauft sich Kinder – diesmal: Mit der „Herdprämie“
- Bagatellkündigungen: Das Eigentum des Unternehmers ist unantastbar - egal wie klein es ist!
- Klarstellungen zur Hartz-IV Debatte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GegenStandpunkt – Kein Kommentar! im Freien Radio für Stuttgart vom 17. März 2010:</p>
<p>Der Staat kauft sich Kinder – diesmal: Mit der „Herdprämie“</p>
<p>150 € soll jede Mutter monatlich erhalten, die ihre Kinder zuhause ohne Krippenplatz auf-zieht und auf Arbeit verzichtet. Nun können sich viele Familien den Verzicht auf den Zu-satzlohn der Frau gar nicht leisten und die großzügigen 150 € helfen da auch nichts.</p>
<p>Auf welche Art Mütter ist die Prämie dann wohl berechnet? Die staatliche Unzufriedenheit gilt nicht nur der Quantität der Kinder, sondern auch der Qualität ihrer Aufzucht: die traditionelle Familie wird mehr und mehr zur Ausnahmeerscheinung und Klagen über schiefgegangene Sozialisation werden immer häufiger.</p>
<p>Skript<br />
<a href="http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100317.htm">http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100317.htm</a></p>
<p>Mitschnitt<br />
<a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32965">http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32965</a><br />
Bagatellkündigungen: Das Eigentum des Unternehmers ist unantastbar &#8211; egal wie klein es ist!</p>
<p>Immer häufiger werden fristlose Kündigungen z.T. langjährig Beschäftigter bekannt, die Gegenstände von geringem Wert mitgenommen haben. Für die Präsidentin des Bundes-arbeitsgerichts ist dies gerechtfertigt, denn diese Eigenmächtigkeiten der Arbeitnehmer bewiesen fehlenden Anstand. Ein Arbeitnehmer habe das „Interesse des Unternehmens immer mitzudenken“. Es liege dann völlig der Freiheit des Unternehmens, darüber zu entscheiden, wann „eine Beziehung gestört ist“. Eine schöne Klarstellung darüber, worin der Anstand eines Arbeitnehmers zu bestehen hat und wofür er gut ist. Und eine Lektion, dass das Eigentum des Unternehmers unantastbar ist – egal, wie klein es ist!</p>
<p>Skript<br />
<a href="http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100316.htm">http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100316.htm</a></p>
<p>Mitschnitt<br />
<a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32964">http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32964</a><br />
Klarstellungen zur Hartz-IV Debatte:<br />
„Sozial ist, was in Arbeit bringt!“ – Niedriglohn als Staatsprogramm</p>
<p>„Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu altrömischer Dekadenz ein“, so Westerwelle. Ihn stört z.B., dass Hartz IV-Bezieher keinen Grund sähen, noch was dazuzuverdienen, weil ihnen von diesem Zuverdienst nicht viel gelassen wird. Andere kritisieren, dass sich manche auf Hartz IV ausruhen, während andere kaum mehr verdienen, wenn sie arbeiten gehen, bzw. aufgestockt werden müssen. Spricht das jetzt für mehr Lohn oder für mehr Hartz IV? Keineswegs: es soll selbstverständlich sein, Hartz IV durch Zuverdienst ein wenig aufzustocken oder umgekehrt, das unzureichende Einkommen mit Sozialgeld aufzustocken. Eines ist dann auf jeden Fall garantiert: die Unternehmen haben ein Heer von Billiglöhnern.</p>
<p>Skript<br />
<a href="http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100315.htm">http://frs.kumbi.org/plus/keinkomment/index.php?artikel=100315.htm</a></p>
<p>Mitschnitt<br />
<a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32962">http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32962</a></p>
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		<title>radioX: Metalltarifrunde 2010 und Steuer-CD</title>
		<link>http://www.contradictio.de/blog/archives/2499</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 20:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[GSP-Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[- Die Metalltarifrunde 2010: Arbeitsplätze statt mehr Lohn- weiter in der Kontinuität der Lohnsenkungsprogramme

- Steuerdaten-CD: Vom moralischen und imperialistischem Nutzen eines grenzüberschreitenden Steuerdatenklaus
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forum GegenStandpunkt bei radioX, Frankfurt/Main &#8211; Sendung vom 15.03.2010:</p>
<p>Metalltarifrunde 2010 / Steuer-CD</p>
<p>- Die Metalltarifrunde 2010: Arbeitsplätze statt mehr Lohn- weiter in der Kontinuität der Lohnsenkungsprogramme</p>
<p>- Steuerdaten-CD: Vom moralischen und imperialistischem Nutzen eines grenzüberschreitenden Steuerdatenklaus</p>
<p><a href="http://www.farberot.de/index_archiv.html">http://www.farberot.de/index_archiv.html</a></p>
<p><a href="http://www.farberot.de/mp3/Gegenstandpunkt-100315_metalltarifrunde_steuer-CD.mp3">http://www.farberot.de/mp3/Gegenstandpunkt-100315_metalltarifrunde_steuer-CD.mp3</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeid en Rijkdom (March 19, 2010)</title>
		<link>http://www.contradictio.de/blog/archives/2498</link>
		<comments>http://www.contradictio.de/blog/archives/2498#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 20:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Opmerkingen over het Griekse staatsbankroet [Een uitvoerige uitleg over het Griekse staatsbankroet in: Gegenstandpunkt 1-2010]

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeid en Rijkdom (March 19, 2010):</p>
<p>Opmerkingen over het Griekse staatsbankroet [Een uitvoerige uitleg over het Griekse staatsbankroet in: Gegenstandpunkt 1-2010]</p>
<p><a href="http://arbeidenrijkdom.nl/?p=174">http://arbeidenrijkdom.nl/?p=174</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>GSP English: Obama’s Change in World Politics</title>
		<link>http://www.contradictio.de/blog/archives/2496</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 20:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Introduction [Translated from GegenStandpunkt: Politische Vierteljahreszeitschrift 3-09, Gegenstandpunkt Verlag, Munich)

To follow
- Redefining the fronts in the Middle East
- Freeing the world of nuclear weapons with Russia
- Struggling for a new role for U.S. leadership in its former Latin American “backyard”
- Offering rising world power China co-responsibility for the American world order
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GegenStandpunkt English (March 17, 2010):</p>
<p>Obama’s Change in World Politics (Introduction) [Translated from GegenStandpunkt: Politische Vierteljahreszeitschrift 3-09, Gegenstandpunkt Verlag, Munich)</p>
<p>To follow<br />
- Redefining the fronts in the Middle East<br />
- Freeing the world of nuclear weapons with Russia<br />
- Struggling for a new role for U.S. leadership in its former Latin American “backyard”<br />
- Offering rising world power China co-responsibility for the American world order</p>
<p><a href="http://www.gegenstandpunkt.com/english/obama-global-intro.html">http://www.gegenstandpunkt.com/english/obama-global-intro.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>30.03.10 &#124; Nürnberg &#124; Debatte um soziale Gerechtigkeit</title>
		<link>http://www.contradictio.de/blog/archives/2494</link>
		<comments>http://www.contradictio.de/blog/archives/2494#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 17:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 30. März 2010; 20:00; ] Zeit: Dienstag, 30. März 2010, 20:00 Uhr
Ort: DESI, Brückenstraße 23, Nürnberg
Veranstalter: SG Erlangen-Nürnberg
Debatte um soziale Gerechtigkeit: ein hochgeschätztes Ideal zeigt, was in ihm steckt
http://www.sozialistischegruppe.de/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">30. März 2010</td></tr><tr><td colspan="3">20:00</td></tr></table><p><strong>Zeit</strong>: Dienstag, 30. März 2010, 20:00 Uhr<br />
<strong>Ort</strong>: DESI, Brückenstraße 23, Nürnberg<br />
<strong>Veranstalter</strong>: SG Erlangen-Nürnberg</p>
<blockquote><p><strong>Debatte um soziale Gerechtigkeit: ein hochgeschätztes Ideal zeigt, was in ihm steckt</strong></p></blockquote>
<p><a href="http://www.sozialistischegruppe.de/">http://www.sozialistischegruppe.de/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>25.03.10 &#124; München &#124; Hartz IV und die ekelhafte Debatte über soziale Gerechtigkeit</title>
		<link>http://www.contradictio.de/blog/archives/2493</link>
		<comments>http://www.contradictio.de/blog/archives/2493#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 17:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.contradictio.de/blog/?p=2493</guid>
		<description><![CDATA[[ 25. März 2010; 19:30; ] Zeit: Donnerstag, 25.03.2010, 19.30 Uhr
Ort: LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A U115, U-Bahn: Universität
Veranstalter: AK GegenArgumente
Hartz IV und die ekelhafte Debatte über soziale Gerechtigkeit
http://www.gegenargumente.de/

Ankündigung
http://www.gegenargumente.de/contents/material/hartzank2.pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">25. März 2010</td></tr><tr><td colspan="3">19:30</td></tr></table><p><strong>Zeit</strong>: Donnerstag, 25.03.2010, 19.30 Uhr<br />
<strong>Ort</strong>: LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A U115, U-Bahn: Universität<br />
<strong>Veranstalter</strong>: AK GegenArgumente</p>
<blockquote><p><strong>Hartz IV und die ekelhafte Debatte über soziale Gerechtigkeit</strong></p></blockquote>
<p><a href="http://www.gegenargumente.de/">http://www.gegenargumente.de/</a></p>
<p>Ankündigung<br />
<a href="http://www.gegenargumente.de/contents/material/hartzank2.pdf">http://www.gegenargumente.de/contents/material/hartzank2.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[online] 18.03.10 &#124; München &#124; Ideologie und Wahrheit des Gemeinspruchs: &#8220;Sozial ist, was Arbeit schafft!&#8221;</title>
		<link>http://www.contradictio.de/blog/archives/2476</link>
		<comments>http://www.contradictio.de/blog/archives/2476#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 15:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.contradictio.de/blog/?p=2476</guid>
		<description><![CDATA[[ 18. März 2010; 19:30; ] Zeit: Donnerstag, 18. März 2010, 19.30 Uhr
Ort: Max Emanuel, Adalbertstraße 33, München, U-Bahn Universität
Veranstalter: Basis-Buchhandlung München und GegenStandpunkt-Verlag München
Ideologie und Wahrheit des Gemeinspruchs: "Sozial ist, was Arbeit schafft!"
Referent: Wolfgang Möhl

Die Politik hat eine öffentliche Debatte über die Arbeitslosenverwaltung eröffnet: Hartz IV leiste nicht das, was es solle, nämlich durch „Fördern und Fordern“ Arbeitslose wieder in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">18. März 2010</td></tr><tr><td colspan="3">19:30</td></tr></table><p><strong>Zeit</strong>: Donnerstag, 18. März 2010, 19.30 Uhr<br />
<strong>Ort</strong>: Max Emanuel, Adalbertstraße 33, München, U-Bahn Universität<br />
<strong>Veranstalter</strong>: Basis-Buchhandlung München und GegenStandpunkt-Verlag München</p>
<blockquote><p><strong>Ideologie und Wahrheit des Gemeinspruchs: &#8220;Sozial ist, was Arbeit schafft!&#8221;</strong></p></blockquote>
<p><strong>Referent</strong>: Wolfgang Möhl</p>
<p>Die Politik hat eine öffentliche Debatte über die Arbeitslosenverwaltung eröffnet: Hartz IV leiste nicht das, was es solle, nämlich durch „Fördern und Fordern“ Arbeitslose wieder in Arbeit zu bringen. Gemeinsam mit Westerwelle soll sich der arbeitende und steuerzahlende Bürger darüber erregen, dass der Staat mit Hartz IV-Geld für die Massen von Arbeitslosen, für die Unternehmen keine lohnende Verwendung haben, das Nichtstun fördert und so geradezu Arbeitslosigkeit als Dauerzustand produziert: Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu altrömischer Dekadenz ein.“ Das ist schon eine skandalöse Sicht der Dinge: Dass die Sozialkasse den Millionen dauerhaft aus Arbeit und Lohn Gefallenen gerade mal ein Notgeld für ein staatlich definiertes „soziokulturelles Existenzminimum“ zahlt – eine Einladung zur Dekadenz und Wohlstandsdenken? Nicht minder skandalös sind freilich die sozial gefärbten Einwände und Rechtfertigungen der Hartz IV-Leistungen, die dagegen laut geworden sind: „Der Sozialstaat ist Heimat“: 345 Euro und ein paar streng bemessene Zulagen, damit soll der Mensch in diesem Gemeinwesen aufgehoben und die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ (Prantl, SZ) gewährleistet sein?<br />
Dabei sind sich so ziemlich alle mit dem FDP Agitator gegen grundsätzliche Mängel im Sozialsystem in dem einen einig: „dass Leistung sich wieder lohnen muss“ und „dass jemand, der arbeitet, mehr haben muss, als wenn er nicht arbeitet.“ Dieses ‚Abstandsgebot‘ ist offensichtlich nach öffentlichem Dafürhalten keineswegs gesichert. Allerdings! Denn das ist ja unübersehbar: Mehrere Millionen Niedriglöhner verdienen kaum mehr als die staatlich betreuten Sozialfälle, und mehr als eine Million HartzIV-Empfänger arbeiten als Minijobber und Zuverdiener, ohne dass ihnen davon viel bleibt und ohne Aussichten auf einen ‚ordentlichen‘ Arbeitsplatz; statt dessen sparen sie mit ihrer Arbeit vor allem Hartz IV-Kosten. Die Einkommensabhängigen bestimmen eben weder darüber, ob sie überhaupt arbeiten, und wenn, zu welchen Konditionen und mit welchem Ertrag; darüber entscheidet die Rechnung der Arbeitgeber; und wenn die keine lohnende Verwendung für sie haben, dann bestimmt der Staat, was ihnen noch zusteht, um über die Runden zu kommen. Und, was folgt daraus? Erst einmal ein dickes Lob des Erfolgs, der nicht zuletzt mit Hartz IV zustande gekommen ist: „Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt.“ (Altkanzler Schröder)</p>
<p>Aber damit sind die Sozialstaatsverantwortlichen heute offensichtlich nicht mehr zufrieden: Die einen, wie Roland Koch, wollen Arbeitslose mehr „fordern“ und in die Arbeitspflicht nehmen; wer Geld vom Staat bekommt, der soll auch etwas leisten, egal was. Vor allem aber sollen die Sanktionen verschärft werden, um den ‚Leistungswillen‘ anzustacheln, auch wenn sich der dann gar nicht mehr lohnt. Andere wie Westerwelle wollen das auch; außerdem aber wollen sie Arbeitslose „fördern“ und dafür sorgen, dass sich „Leistung wieder lohnt“, indem sie Hartz IVlern mehr vom Zuverdienst lassen. So taugt die sozialstaatlich organisierte Not doppelt: als Zwang und als Anreiz zu einer Beschäftigung, bei der man nach dem Lohn für die Leistung nicht groß fragen darf.</p>
<p>*</p>
<p>Da arbeitet Sozialpolitik also daran, Arbeitslose in ein zusätzliches Heer von Billiglöhnern zu verwandeln, die Hartz IV mit ein bisschen Einkommen aufstocken und die Arbeitslosenkasse entlasten, oder andersherum: denen der Staat ihr unzureichendes Einkommen mit Sozialgeld aufstockt. Die Anwender der Arbeitskräfte, von denen bei der ganzen Sache kaum die Rede ist, bekommen ein neues sozialstaatliches Angebot: ein Heer von Beschäftigung Suchenden zu lohnender Benutzung ohne Rücksicht auf deren Einkommensbedarf. Das alles gemäß der Devise „Sozial ist, was in Arbeit bringt!“ und im Namen der sozialen Opfer und hochanständigen Billigarbeiter, auf deren Leistungsbereitschaft man sich beruft.</p>
<p>Die Veranstaltung will aus gegebenem Anlass aufklären über die Ursachen der ’sozialen Frage‘, über die Logik und die Leistungen des Sozialstaats, der sie betreut, kurz: über den Skandal Lohnarbeit im Systems ’soziale Marktwirtschaft‘ mit seinen Hartz IVlern, Minijobbern, Mindestlöhnern…</p>
<p><a href="http://doku.argudiss.de/data/10_03/niedriglohn_m_0310_ank.pdf">Ankündigung der Veranstaltung</a></p>
<p><strong>Update</strong>: Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und steht bei ArguDiss zum Dowmload bereit.</p>
<p>Gliederung:</p>
<p>Teil 1: Eine öffentliche Debatte und die aktuelle Lage<br />
Teil 2: Gerechtigkeit am Arbeitsmarkt: Kritik des Gerechtigkeitsargumentes<br />
Teil 3+4: Kapitalwachstum – Arbeitsmarkt – und Sozialpolitik<br />
Teil 5: Der neues Reformbedarf mit Hartz IV und Mindestlohn: Niedriglohn als Normalexistenz<br />
Teil 6: Der Sozialstaat als Agentur des „allgemeinen Gesetzes der kapitalistischen Akkumulation“ (Marx)</p>
<p><a href="http://doku.argudiss.de/#324">http://doku.argudiss.de/#324</a></p>
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		<item>
		<title>23.03.10 &#124; Darmstadt &#124; Griechenlands Staatsbankrott</title>
		<link>http://www.contradictio.de/blog/archives/2490</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.contradictio.de/blog/?p=2490</guid>
		<description><![CDATA[[ 23. März 2010; 19:00; ] Zeit: Dienstag, 23.03.2010, 19:00 Uhr
Ort: Linkstreff „Georg Fröba“, Landgraf-Philipps-Anlage 32 (links gegenüber DGB-Haus), Darmstadt
Veranstalter: GegenStandpunkt Verlag
Griechenlands Staatsbankrott
Wie sich Griechenland in den Bankrott gewirtschaftet hat, ist für den öffentlichen Sachverstand keine Frage: „Über seine Verhältnisse gelebt“ hat das Land, der Staat und all seine Bevölkerung: ‚Korruption, keine Steuermoral, überbezahlte überflüssige Staatsbedienstete, und den europäischen Aufsehern seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">23. März 2010</td></tr><tr><td colspan="3">19:00</td></tr></table><p><strong>Zeit</strong>: Dienstag, 23.03.2010, 19:00 Uhr<br />
<strong>Ort</strong>: Linkstreff „Georg Fröba“, Landgraf-Philipps-Anlage 32 (links gegenüber DGB-Haus), Darmstadt<br />
<strong>Veranstalter</strong>: GegenStandpunkt Verlag</p>
<blockquote><p><strong>Griechenlands Staatsbankrott</strong></p></blockquote>
<p>Wie sich Griechenland in den Bankrott gewirtschaftet hat, ist für den öffentlichen Sachverstand keine Frage: „Über seine Verhältnisse gelebt“ hat das Land, der Staat und all seine Bevölkerung: ‚Korruption, keine Steuermoral, überbezahlte überflüssige Staatsbedienstete, und den europäischen Aufsehern seine wahren Bilanzen verheimlicht! Mitten in Europa gegen alle guten Sitten der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion verstoßen! Klar, dass das nicht gutgehen konnte – und jetzt die soliden europäischen Nationen, ‚uns‘ und ‚unseren Euro bedroht!‘ So ungefähr soll man sich das vorstellen. Ein ungerechtes Urteil. Niemand hat sich ja im Bezug auf Griechenland wirklich etwas vorgemacht, das Land gehört außerdem seit nicht wenigen Jahren wie alle anderen zur europäischen Union – und anders gewirtschaftet haben die anderen Nationen schon gleich nicht. Dem Land ist nur – was seine nationale Bilanz angeht – seine Mitgliedschaft nicht zum Guten geraten. Im weiteren aber deckt seine  ökonomische Notlage die Krisenlage der gesamten Euro-Staatengemeinschaft auf; und damit auch den Widerspruch des Euro: Da wirtschaften konkurrierende Staaten auf nationale Rechnung in einem gemeinsamen Geld. Insofern ist Griechenlands aktuelle Pleite auch ein Offenbarungseid in Sachen Fortschritt Europas. Deswegen haben dessen Hauptakteure auch alle Hände voll zu tun, den drohenden Bankrott als Sonderfall Griechenland zu behandeln, durch ein europäisch verordnetes Haushaltsregime einzudämmen – um finanzkapitalistisches Vertrauen in den Euro insgesamt zu stiften. Der griechische Staat soll sich durch Verelendung wieder kreditwürdig machen. Ein schöner Auftrag.</p>
<p><a href="http://2d.blogsport.de/2010/03/09/23-03-griechenlands-staatsbankrott/">http://2d.blogsport.de/2010/03/09/23-03-griechenlands-staatsbankrott/</a></p>
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		<title>11.03.10 &#124; Stuttgart &#124; Heinz Dieterichs &#8220;Sozialismus des 21. Jahrhunderts&#8221; (Fortsetzung)</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:22:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[ 11. März 2010; 19:30; ] Zeit: Donnerstag, 11.03.2010,  19:30 Uhr
Ort: Foyer 1 des Alten Feuerwehrhauses, Möhringer Str. 56, Stuttgart-Süd
Veranstalter: GegenStandpunkt Verlag
Heinz Dieterichs "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" (Fortsetzung)
Ein soziologisch-geschichtsphilosophischer Neuaufguss der Utopie einer gerechteren Welt
Welche Kritik hat Dieterich am "historischen Sozialismus" (er meint den Realen Sozialismus)? Welche neue politische Ökonomie soll im "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" eingeführt werden und was versteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">11. März 2010</td></tr><tr><td colspan="3">19:30</td></tr></table><p><strong>Zeit</strong>: Donnerstag, 11.03.2010,  19:30 Uhr<br />
<strong>Ort</strong>: Foyer 1 des Alten Feuerwehrhauses, Möhringer Str. 56, Stuttgart-Süd<br />
<strong>Veranstalter</strong>: GegenStandpunkt Verlag</p>
<blockquote><p><strong>Heinz Dieterichs &#8220;Sozialismus des 21. Jahrhunderts&#8221; (Fortsetzung)<br />
Ein soziologisch-geschichtsphilosophischer Neuaufguss der Utopie einer gerechteren Welt</strong></p></blockquote>
<p>Welche Kritik hat Dieterich am &#8220;historischen Sozialismus&#8221; (er meint den Realen Sozialismus)? Welche neue politische Ökonomie soll im &#8220;Sozialismus des 21. Jahrhunderts&#8221; eingeführt werden und was versteht er unter der echten &#8220;partizipativen Demokratie&#8221;?</p>
<p><a href="http://www.gegenstandpunkt-s.de/disk-s.htm">http://www.gegenstandpunkt-s.de/disk-s.htm</a></p>
<p><a href="http://www.gegenstandpunkt.com/gs/09/4/gs20094101.html">http://www.gegenstandpunkt.com/gs/09/4/gs20094101.html</a></p>
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