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Georg Loidolt: Hass – Opium der Völker. Rechte und linke Ideale im Kampf um die bürgerliche Gesellschaft.

Von • Mai 27th, 2018 • Kategorie: Allgemein

Georg Loidolt: Hass – Opium der Völker. Rechte und linke Ideale im Kampf um die bürgerliche Gesellschaft.

Wien, 210 Seiten, ISBN 978-1986685917, 9.90 €

Dieses Buch handelt von der Lust der Bürger an dem Hass, der auf der falschen Erklärung ihrer Misserfolge beruht. Unfähig zur Kritik der verschiedenen Erscheinungsformen des Hasses, sehen sie Hass nur bei ihren Gegnern am Werk und glauben sich daher dazu berechtigt, diese mit inbrünstigem Hass zu verfolgen. Zu diesem Zweck werden die gesellschaftlichen Verhältnisse sowie die Urteile, die zu Hass führen, untersucht. Es ist die Überzeugung des Autors, dass man die Ursachen des Hasses begreifen und beseitigen muss, wenn man Hass überwinden will. Dabei wird sich herausstellen, dass die üblichen politischen Alternativen sich wesentliche Ideologien teilen und gerade deswegen zu feindlichen Brüdern werden.

 

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https://www.amazon.de/Hass-V%C3%B6lker-Rechte-b%C3%BCrgerliche-Gesellschaft/dp/1986685918/

10 Responses »

  1. Dieses Buch ist ein erschreckendes Zeugnis geistigen Verfalls. Loidolt kennt offensichtlich Feministen und Muslime nur über deren Karikierung in konservativen bis rechtsradikalen Postillen. Mit Houellebecq warnt er davor, dass linksliberale Toleranz noch zur Einführung des Kalifats in Europa führen kann. Feministen verbieten angeblich Männern, Sachen zu erklären und lehnen penetrativen Sex ab (so das Vorgängerbuch). Armer Georg! Im Ernst: Loidolt trifft weder Zweck und Praxis liberaler Toleranzgebote noch verbreitete Standpunkte unter Feministen. Er arbeitet sich an Stereotypen ab, die man aus der Kronen-Zeitung kennt.
    Erschreckenderweise vermengt dieses Buch FPÖ-Propaganda – wie auch schon der Vorgänger über „Begehrte Dogmen“ – mit Versatzstücken marxistischer Theorie. Jemand sollte unbedingt mit diesem Menschen reden. Vielleicht hat er sich ja noch aus seiner linken Vergangenheit irgendwelche Erkenntnisse bewahrt, über die man ihn aus seiner rechten Ecke wieder rauskriegt.

  2. Leugnung von unliebsamen Sachverhalten wird in dieser Stellungnahme als Zurückweisung von Kritik präsentiert.
    Vielleicht sollte sich „Leser“ einmal mit Kindern in einen beliebigen Park einer deutschen Großstadt begeben, um einmal die Erfahrung zu machen, dass es auch religiös motivierten Faschismus gibt und nicht nur den gewohnten rechtsnationalen.

    Den Nachweis, dass solche Übergänge sich aus dem Rechtsstandpunkt auf Erfolg in der bürgerlichen Gesellschaft ergeben und mitnichten aus der Kritik an dieser, hat „Leser“ nicht zur Kenntnis genommen. Ich nehme daher an, dass „Leser“ an meinem letzten Buches nur aufgefallen ist, dass es den üblichen Anforderungen politischer Korrektheit widerspricht, deren Heucheleien er offensichtlich in meinem Buch vermisst.

    Im Übrigen: Gib dich zu Erkennen, „Leser“! Ich verstecke mich auch nicht! Dann können wir uns auch gerne von Angesicht zu Angesicht austauschen, nachdem du schon herablassend vorschlägst, dass jemand mit mir reden möge!

  3. Hier noch eine etwas ausführlichere Stellungnahme zu den Albernheiten von „Leser“:
    Nachricht aus Bobo-Land
    https://lektoratsprofi.com/2018-2/

  4. Georg, wir kennen uns nicht und deswegen kann ich tatsächlich nicht beurteilen, ob du schon immer so getickt hast. An einem Treffen habe ich kein Interesse.
    Erschreckt habe ich mich über deine Veröffentlichungen, weil es eben nicht alle Tage vorkommt, dass z.T. richtige Moral- und Kapitalismuskritik vermischt wird mit Behauptungen über die Welt, die man so nur aus konservativen bis rechten Feindbildern von Islam und Feminismus kennt.
    Wie bei jedem anderen Thema auch, ist es bei der Kritik von Muslimen und Feministen absolut zentral, dass man zur Kenntnis nimmt, was deren Anhänger tatsächlich umtreibt. Sonst redet man – mit Unterstellungen bewaffnet – an denen vorbei. Deshalb folgender Tipp: Lese doch mal etwas, das die tatsächlich heutzutage von sich geben und nimm darauf Bezug. Bei dir sehe ich mehr Strohmann und Feindbild, als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit verbreiteten Urteilen.
    Es ist außerdem auffällig, dass du in der Darstellung der genannten Gruppen ziemlich auf Linie liegst mit Konservativen bis Rechten, die mit ihren Verzeichnungen untermauern wollen, dass Muslime hierzulande keinen Platz haben und dass Feministen den Wahnsinn predigen, statt sich auf ihr angeblich naturgemäßes Frau-Sein zu besinnen. In den Konsequenzen gehst du selbstverständlich nicht d‘accord der FPÖ. Dass du aber deren Verzeichnungen einfach übernimmst, finde ich ziemlich verstörend.

  5. Ich muss gestehen, dass ich mit dieser Kritik von „Leser“ absolut nichts anfangen kann. Die Kritik besteht ausschließlich aus ziemlich deftigen Behauptungen, die nirgendwo belegt oder begründet werden. Die Generalabrechnung, die sich so liest als ob sie aus persönlichem Hass gespeist ist, gipfelt in übelsten persönlichen Beschimpfungen ohne dass auch nur ein einziges Argument gefallen wäre.
    Was soll das???

  6. Leser ist nicht in der Lage, auch nur ein paar Sätze zu formulieren, ohne ein ganzes Nest gedankenloser Widersprüche zu präsentieren.

    Leser wird noch öfter aus seinem dogmatischen Schlummer hochschrecken und alle verfügbaren linken Tugendkataloge zum Schutz vor möglichen Konsequenzen für seine Überzeugungen aktivieren.

    Hätte Leser nicht nur nach der Übereinstimmung meines Buches mit linken Tugendkatalogen gespäht, so wären ihm auch Aussagen wie die folgende nicht entgangen: Wenn sie nicht der Herrschaft des Islams dienten, könnten sich Rechte für die Herrschaft von Männern über Frauen durchaus begeistern.

    Ich behaupte auch nicht mit den Rechten, dass Muslime nicht zu den herrschenden Verhältnisse passen. Ganz im Gegenteil, mit ihren Tugendkatalogen passen sie bestens zu diesen und gerade wegen ihrer Konkurrenz um die Deutungshoheit und den Führungsanspruch in der bürgerlichen Gesellschaft bekämpfen sich Rechte und Islamisten.

    Dies ist meine letzte Stellungnahme, von weiteren Beiträgen sehe ich wegen der Fruchtlosigkeit eines Dialogs mit Leser ab, völlig unabhängig davon, ob dieser sich nochmals zu Wort meldet

  7. Wolfgang, wenn dir meine Hinweise nicht ohne weiteres einleuchten, frag doch einfach nach, was ich genau meine. Persönlich habe ich trotz der von dir jetzt wiederholten Annahme nie was mit G. L. zu tun gehabt – ich finde einfach seine Bücher scheiße bzw. die letzten beiden. Aber egal.

    Zur Illustration hier zwei kommentierte Stellen aus den „Begehrten Dogmen.“

    „Der Islam erhebt den Anspruch, eine friedliche Gesellschaft durch Gottesfurcht durchzusetzen. Die Unterwerfung unter Gottes Gebote soll dafür sorgen, dass sie Sittlichkeit gewahrt werde, die für das menschliche Zusammenleben notwendig sei. Deswegen gehört die Einführung der Scharia zur Durchsetzung dieser Sittlichkeit dazu, auch wenn manche Muslime dies bestreiten.“ (Stichwort Islam, S. 100)

    Aus der Theologie des Islams soll also folgen, dass jeder Anhänger dieser Lehre ein offener, heimlicher oder zumindest uneingestandener Anhänger eines Gottesstaates ist. Wer meint, Muslime könnten wie andere stinknormale Demokraten auch zwischen Glauben und Rechtsstaat unterscheiden (siehe Cem Özdemir), soll sich also angeblich täuschen. Was für diese steile These sprechen soll und vor allem was sie in einer Kritik von Staat und Religion zu suchen hat, ist mir äußerst schleierhaft. Mir fällt gleichzeitig aber auf, dass rechte Aktivisten mit genau dieser Unterstellung dafür werben, zwischen „echten“ (biodeutschen) und „falschen“ (zugewanderten) Volkszugehörigen zu unterscheiden.

    Von Rechten setzt sich G. L. ab, einerseits. Andererseits übernimmt er direkt die an Fieberfantasien gewahrende Warnung vor einer „Islamisierung.“ An Pegida stört G.L. die Staatsnähe und das Abfinden mit kapitalistischen Zwängen. Im Ausgangspunkt scheint es ihm aber kein nationalistischer Wahn zu sein, angesichts von ein paar mehr in Wohnheimen zusammengepferchten Gestalten vor einer Unterwerfung der hiesigen Bevölkerung unter „den Islam“ zu warnen. Schade nur, dass bisher niemand (außer er selbst) das mit Kapitalismuskritik zusammenbringt:

    „Leider gibt es niemanden, der die Vernunft gegen die Islamisierung in Stellung bringt, denn wer für die Vernunft eintritt, müsste sich ja auch gegen die herrschenden Verhältnisse aussprechen.“ (Stichwort Pegida, S. 157)

    Feministen sind ein weiteres Feindbild. Um deren Unwesen zu bebildern, zitiert G. L. ausgerechnet einen satirisch gemeinten Dialog aus der Serie „Eine schrecklich nette Familie“:

    „Al: ‚Wir sind Männer. Seit wann müssen wir uns dafür entschuldigen?‘ ‚Ich glaube, seit den siebziger, Al,‘ lautet Steves Antwort. Treffender kann man es nicht sagen. Seit in 1970er-Jahren werden Männer für alles Mögliche angefeindet, auch Kriege sollen nichts mit der Herrschaft von Nation und der Konkurrenz zu tun haben, sondern auf der Affengleichheit des primitiven männlichen Geschlechts beruhen. Vom Affen emanzipiert hätten sich nur die Frauen, der Mann sei dagegen der Beweis dafür, dass der Mensch nicht nur vom Affen abstamme, sondern in der Gestalt des Mannes sich noch immer auf dessen Entwicklungsstufe befinde.“ (Stichwort Feminismus, S. 53-54)

    Im Anschluss werden dann ziemlich wilde Geschichten aus den 70ern (kein „Schwanz-Fick“!) vermischt mit angeblich aktuellen Beobachtungen, dass Feministen Männern jedes selbstbewusste Auftreten verbieten würden, gleichzeitig aber in der Auswahl ihrer Partner Softies eher meiden. Die zu Softies gemachten Männer sind dann anscheinend zum Single-Dasein verdammt.
    Das ist mal wieder mehr Feindbild als Beobachtung und Auseinandersetzung mit Feministen heute. Es lohnt, einfach mal ein neues Buch zu lesen, sich umzuhören oder sich in eine von deren Veranstaltungen zu setzen. Die Stories aus den 1970ern sind jedenfalls ungefähr so überzeugend, wie es eine Widerlegung des Gegenstandpunkts anhand eines Zitats von Rudi Dutschke wäre.

  8. „Leser“, ich habe versucht, deine Art der politischen Auseinandersetzung zu verstehen, weil ich sie so auf dieser Seite nicht erwartet hätte. Ich gehe zunächst auf Deine letzten Erläuterungen ein. Herr Loidolt führt aus, warum die Scharia notwendig zum Islam gehört (meiner Ansicht nach schlüssig). „Leser“ geht auf die Ausführungen überhaupt nicht ein sondern wechselt den Gegenstand. Bei ihm ist jetzt der Anhänger des Islam Thema, von dem in dem Zitat überhaupt nicht die Rede ist. Mit diesem Wechsel des Gegenstandes kommt er dann zu seinem eigentlichen Anliegen: die Entlarvung des Autors als Rechten mit der sehr überzeugenden Überleitung „Mir fällt auf“. Er verdreht die Argumente zum Islam in eine Aussage über die Demokratiefähigkeit von Islamgläubigen und schon hat er das, was er wollte: Das sagen doch auch die Rechten.
    Beim Zitat über den feminismuskritischen Dialog behauptet „Leser“, dass dem ein Feinbild zugrunde liegt. Das bleibt aber bloße Behauptung. Es wird nicht mehr deutlich, als dass er Kritik am Feminismus nicht mag.
    Welche Methode der politischen Auseiandersetzung liegt dem zu Grunde?

    Die Technik ist die Entlarvung.
    Es wird in dem Text nach Stellen gesucht, die gegen politisch korrektes Denken verstoßen. Da man es im Dienste einer guten Sache tut, darf man dabei auch mal etwas großzügig die Aussagen des Textes ein klein wenig verdrehen. Was sich nicht gehört, ist z.B. den Feminismus zu kritisieren, sei er auch noch so rassistisch. Das gehört sich einfach nicht. Genauso wenig gehört es sich den Islam zu kritisieren. Islam und Feminismus werden zu Werten, die man als guter Linker tolerieren bzw. teilen muss. Andernfalls entlarvt man sich als Rechter. Diesen Verstoß gegen die politische Korrektheit hat sich der Autor aber zuschulden kommen lassen, in dem er beides kritisiert hat.
    Nachdem „Leser“ dann „Georg“ entlarvt hat als einer der sich gegen politisch korrektes Denken vergeht muss er natürlich wieder auf Linie gebracht werden. Dazu soll jemand mal mit ihm ein ernstes Wörtchen reden. Bestraft werden muss so jemand natürlich auch, das nimmt „Leser“ gleich selber in die Hand in dem er „Georg“ geistigen Verfall attestiert und ihn so persönlich „vernichtet“. So hat „Leser“ dann seinen persönlichen Beitrag für Recht und Ordnung geleistet.

  9. also wolfgang und georg, ihr habt beide n mächtiges rad ab!
    leser weist darauf hin, daß zu ner ordentlichen kritik n „zu kritisierendes“ gehört…nun is das büchlein offenbar jetzt veröffentlicht, ka, vielleicht ists ja in den 70-ern geschrieben worden (georg?) und offenbar findet „man“ heute so gut wie gar nicht mehr vor, was da ranzitiert wird… und klar, wenn „leser“ nicht vollens falsch abgetipselt hat, dann is diese „stereotypen“-kritik auch abermals „schlecht geschrieben“ …

    „hier an diesem ort“ ! – richtig! und leser klingt nicht auf „politische korrektheit“ erpicht, auch nicht „anti-gsp“, auch nicht… (setzt eure unterstellungen ein), sondern scheißeeinsnochmal „konstruktiv kritisch und das meint zb diesen ort, eure blase oder euren pimmel…egalwas… jedenfalls notwendig „an diesem ort“, wenn gleich wieder der stereotype beißreflex einsetzt, beim georg in seinem „leser-juckt-mich-nicht“-albernen pamphlet auf seinem blog und noch schräger wolfgang mit der ultimativen psychologisierung….

    ich hatte mich schon am titel gestört und die moralbestie war ein ebensolch (wahrscheinlich, hab das hassige ja nicht gelesen) zusammenkramen, stückeln und chaotisch aneinanderreihen durchaus richtiger argumente gegen „moral“…

    die gegenstände sind wichtig zu kritisieren, die habens „herrschaftstechnisch“ nämlich in sich und zwar va „vernünftige glaübige“ wie „vernünftige feministen“ , mit „vernünftiger, demokratischer herrschaft“ haben die`s ziemlich heftig, vielleicht könnt ihr euch was abschaun, georg und wolfgang? naja, wie manns richtig macht?!…

  10. Wolfgang,
    es geht mir mitnichten um eine Entlarvung, sondern darum, dass ich vieles von dem, was bei G. L. als angeblich unproblematisches Faktenmaterial präsentiert wird, nicht nachvollziehbar finde. Und, ja, ich habe den Eindruck, dass L. sich bei einigen Themen eher an boulevardpresseartigen Verzeichnungen abarbeitet, als dass er unvoreingenommen die Dinge analysiert.
    Zu Deiner Einordnung des ersten Islam-Zitats: Es stimmt, freundlicher könnte man das Zitat auch so lesen. Ich würde aber dagegen argumentieren mit dem Hinweis, dass das Buch ganz allgemein Muslim mit Scharia-Befürwortern zusammenwirft. „Muslim“ wird laufend synonym mit Scharia- bzw. Gottesstaatsanhänger gebraucht. Aber geschenkt: Meinetwegen habe ich L. hier missverstanden.
    Bezüglich der angeblichen Gefahr einer „Islamisierung“ und vermeintlichen Umtrieben der Feministen kann ich nur noch anraten, die Faktenlage zur Kenntnis zu nehmen. Mich würde jetzt aber auch interessieren, was eigentlich dafür sprechen soll, dass sich demnächst die hiesige Staatsgewalt die Butter vom Brot nehmen lässt von irgendwelchen Islamisten? Und wenn das nicht so ist, was soll dann die emphatisch vorgetragene Anti-Islamisierungsparole?
    Bei den Feministen halte ich es auch für sinnvoll, die Frage mal umzudrehen: Wo wird denn bitte Männerfeindschaft gepredigt und wo sitzen die zu Eunuchen degradierten Softies? Ich kenne eine Menge linke Feministen und weiß, dass die Sprachpolitik ganz wichtig finden und Identitätsfragen wälzen; bei den liberalen geht es dann tatsächlich mehr um gleiche Konkurrenzbedingungen. Einen kritischen Begriff von denen habe ich nicht fertig rumliegen, aber ich sehe nicht, dass die Stories von L. da irgendwas gut auf den Punkt bringen.
    Zum „Verfall“: Das Moral-Buch hatte ich vor einigen Jahren mal in der Hand und fand das ganz treffend. Die beiden Bände danach fielen nach meiner Einschätzung deutlich ab. Aber stimmt, über G.L.s Entwicklung kann ich nichts sagen. Es war halt eine fies geschriebene Glosse.

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