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Kritik an Ideologien, Aufklärung über populäre Irrtümer, Kommentare zum Zeitgeschehen

Bochum | 02.05.18 | Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB!

Von • Apr 29th, 2018 • Kategorie: Veranstaltungen
2. Mai 2018
19:00

Zeit: Mittwoch | 2. Mai 2018 | 19 Uhr
Ort: Bahnhof Langendreer (Raum 6) | Wallbaumweg 108 | 44894 Bochum

Veranstalter: Gruppe K

 

Thema wird anlässlich der 1. Mai – Demonstrationen die Gewerkschaft, genauer der DGB sein. Im folgenden dazu unsere Ankündigung/ Stellungnahme, deren Punkte wir auch auf dem Diskussionstermin diskutieren wollen:

 

Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB!

 

– Der DGB steht programmatisch für Sozialpartnerschaft: Er weiß zwar theoretisch irgendwo um den Gegensatz der Interessen von Kapital und Arbeit, meint aber, dass dieser Gegensatz vereinbar sei – solange er selbst nur überall mitverhandeln darf!

– Der DGB steht programmatisch für Standortnationalismus: Er erkennt an, dass es Arbeitsplätze nur gibt, wenn die Kapitalisten hier mit der Arbeit Gewinn machen können. Er tritt offensiv für nationales Wirtschaftswachstum zum Schaden anderer Standorte ein!

– Der DGB hilft dem Kapitalwachstum auf die Sprünge: Er trägt Reallohnsenkungen mit, stimmt Entlassungen zu, hat die Agenda 2010 mit verabschiedet und damit prekäre Beschäftigungsverhältnisse – das geht auf Kosten ALLER Lohnabhängigen!

– Der DGB hat sich als Interessenvertretung selbst entmachtet: Mit seiner Stellvertreterpolitik hat er aus einer kämpfenden Arbeiterbewegung Karteileichen seiner Organisation gemacht!

– Der DGB definiert Solidarität um: Aus dem Kampfmittel der internationalen Arbeiterbewegung hat er einen Wert des nationalen Zusammenhalts gemacht!

 

Und damit nicht genug – der DGB ist ein Scheiß-Heuchlerverein:

– Er vereinnahmt linke AktivistInnen für sich und seine Aktivitäten und erklärt unsere Absichten mit den seinen gleichzeitig für unvereinbar!

– Er gibt sich parteipolitisch unabhängig und ist in Wirklichkeit eine SPD-geführte Hammelherde

– Er behauptet gegen Niedriglöhne und Altersarmut anzukämpfen, und hat doch alle diese Zustände politisch mitverantwortet

– Seine beschworene Solidarität mit Protesten weltweit sind nur Lippenbekenntnisse, weil er fest an der Seite von deutscher Politik und Wirtschaft  steht

 

Der DGB hat aus Gewerkschaften als Instrumenten des Klassenkampfes die nationale Verwaltung der Lohnabhängigen gemacht. Bestenfalls dämpft er Wirkungen ab, statt gegen die Ursachen anzugehen. So eine Gewerkschaft ist für die Arbeiterklasse überflüssig!

Lamentieren über die Gewerkschaftsführung ist im Kampf dagegen aber nicht genug: Wer mit den Resultaten dieser Linie unzufrieden ist, der kommt nicht drum herum, mit dem Prinzip zu brechen, die Folgen der Ausbeutung ‚sozial’, ‚gerecht’ und ‚fair’ mitzugestalten!

Wir sind für eine Gewerkschaft, die den Streit zwischen Kapital und Arbeit als Gegensatz austrägt mit der praktischen Maxime, dass wir die Wirkungen nur dauerhaft beseitigen können, wenn wir die Ursachen

angehen:

 

Nieder mit dem Lohnsystem!

 

 

http://gruppe-k.org/

18 Responses »

  1. Gemeinsame Pressemitteilung von Gruppe K und Kommunistisches Kollektiv Ruhr:

    „DGB ruft Polizei gegen linke Kritiker“

    Die diesjährige DGB-Demonstration zum 1.Mai in Dortmund lief nicht ohne Störung ab. Ein rot-schwarzer Block äußerte vernehmbar seine
    Unzufriedenheit mit der Gewerkschaft: „Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB“. Auf Flyern und Transparenten wurde der Standortnationalismus der Gewerkschaft kritisiert und die Vergesellschaftung der Produktionsmittel gefordert.

    Auf diese Kritik reagierten die Organisatoren mit Härte – um den rot-schwarzen Block von der Demo zu verweisen, setzten demonstrationseigene DGB-Ordner körperliche Gewalt ein. Als die DGB-Führung die Polizei hinzurief, solidarisierten sich Teilnehmer der Demonstration mit dem rot-schwarzen Block. Im Resultat konnte der Block weiter in der Demo laufen.

    Ihre Kritik wendet sich gegen die sozialpartnerschaftliche Orientierung des DGB, den Nationalismus seiner Standortpolitik und macht den DBG mitverantwortlich für die Umsetzung der Agenda 2010, Hartz IV und den Ausbau des Niedriglohnsektors. Sie sprechen sich gegen die Vereinnahmung linker Gruppen durch den DGB aus und fordern die Abschaffung des Lohnsystems.

    Die Kritiker stellen ein Diskussionsangebot am Mittwoch den 2.Mai, in Bochum, 19 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6. Veranstaltungstitel: “Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten”

    https://www.facebook.com/grppk/?hc_ref=ARTQgaiQ3BKwsfzxABsMdZYDSz2NvePLaF-MbdsaDi_NHlKv47WGZqqepxM-D_j6shE

    https://www.facebook.com/KKRuhr/?hc_ref=ARQiUnr1UOIOaHWSFZ3gPscaHWKzjXcS6r1G4Tx1hBaCGJMxZDycdp4HsqoDtzo7lC8&fref=nf

  2. Wieso soll es einen Gegensatz zwischen Kapital und Lohnarbeit geben, wenn das Kapital als Lebensmittel (von dem bzw. dessen Wachstum in der kapitalistischen bzw. bürgerlichen Gesellschaft tatsächlich alles abhängt) von den allermeisten Menschen anerkannt ist?
    Während „Klassenkämpfe“ systemimmanente Verteilungskämpfe sind, die mit einer Abschaffung kapitalistischer Verhältnisse nichts zu tun haben.

    Wobei die Aussage von Karl Marx „Nieder mit dem Lohnsystem!“ bereits zu dessen Lebzeiten kaum jemand verstanden hat – am allerwenigsten die meisten ArbeiterInnen.

    Grüße
    Michael Hübner

  3. Michael Hübners Methode der Antikritik:

    Erstens: Jegliche sich rührende Unzufriedenheit wird generell daran blamiert, dass sie A) völlig und mit Haut und Haaren ganz und komplett ganz zum System dazugehört. B) sei es also leicht schwachsinnig, zwischen und gegen die Unterschiede und Gegensätze der bürgerlichen Welt seinen Gegenstandpunkt zu dieser überhaupt einzubringen zu versuchen.
    (Denn „die Welt“, das sei ein einziger Verblendungszusammenhang von Identität, behauptet Adorno, als könne man von Identität überhaupt reden, wenn es vom Gegenteil gar nicht zu unterscheiden ist. Ausgerechnet die Holzwege von beten und dichten – gelten solch kritischem Adorno als Auswege, sorry Vorschein, von Nichtidentität.)

    Zweitens: Kommunistische Kritik habe nie jemand verstanden und könne nie jemand verstehen. Einzig Michael Hübner irgendwie aber schon. Es scheint sich hier um einen superintelligenten Außerirdischen zu handeln….

    Drittens: Alles andere [und alle anderen] seien Spinner[eien].
    Die einzige Sicherheit bestünde darin, dass es demnächst Weltkrieg 3 gäbe. Das sei keine fixe Idee von Michael, sondern so sicher wie die Schwerkraft.

    Viertens: Deswegen ist es eigentlich vor allem müßig …

    … uns hier noch ewiglich weiter mit Erstens bis Drittens zu langweilen,
    anstatt sich mit seinen Ravioli-Dosen in seinen Luftschutzbunker zu verkriechen…

  4. Hallo „Gelangweilt“,
    ich hoffe nicht, daß Du ansonsten nicht auch derart langweilig bist.

    Ich wollte vielmehr darauf hinweisen, daß das Proletariat (d.h. die meisten Werktätigen) keinen privilegierten Erkenntnisstandpunkt haben – vor allem aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage (schließlich sind diese mit ihrem Alltag meist derart beschäftigt, daß für anderes kaum noch Zeit bleibt) sogar weniger.
    Auch wenn das Proletariat natürlich mehr Gründe hätte, gegen den Kapitalismus zu sein.
    Doch was sagt das schon.

    Ob jemand die Argumente gegen den Kapitalismus „einleuchten“ (oder auch nicht) ist jedenfalls weniger eine Frage der sozialen Herkunft bzw. einer Klassenlage, sondern vielmehr des Verstands, über den grundsätzlich jeder Mensch mehr oder weniger vefügt.

    Grüße
    Michael Hübner

  5. Noch ergänzend:
    Während „Klassenkämpfe“ stets systemimmanente Verteilungskämpfe sind, die mit einer Abschaffung kapitalistischer Verhältnisse nichts zu tun haben.
    Diese richten sich weniger gegen das Kapital, sondern vielmehr gegen die Kapitalisten bzw. Reichen und Vermögenden.

    Obwohl Karl Marx sein Lebenswerk bekanntlich nicht „Die Kapitalisten“, sondern „Das Kapital“ nannte.

    Grüße
    Michael Hübner

    PS: Die bislang radikalsten „Klassenkämpfer“ waren die früheren Bolschewiki und deren „realsozialistische“ NachfolgerInnen.
    Und was ist dabei herausgekommen?
    Eine mehr oder weniger blasse Kopie kapitalistischer Verhältnisse, wo es (mit Ausnahme der Börsen) alles wieder gegeben hat (von staatlichem Kapital und Lohnarbeit bis zu Ware und Geld, staatlichen Banken usw. – wenn auch zwangsläufig in modifizierter Form) wie im kapitalistischen Original.
    Bis diese mehrheitlich zuletzt zum Ergebnis kamen, daß sich die realen Kapitalisten anscheinend doch besser auf das Kapital und dessen Vermehrung verstehen.

  6. Und noch etwas zum 3.Weltkrieg:
    Vor allem der GSP verweist laufend (im Unterschied zu den meisten anderen „Linken“, die meinen, daß der Kapitalismus auch anders und „arbeiter- bzw. menschenfreundlicher“ zu machen wäre) auf die kapitalistischen Notwendigkeiten bzw. Zwangsläufigkeiten.

    Und ausgerechnet der 3.Weltkrieg soll nicht zwangsläufig sein?
    Da lachen doch die Hühner.

    Grüße
    Michael Hübner

  7. Auf Notwendigkeiten und Zwangsläufigkeiten verweisen bürgerliche Politiker, wenn sie damit rechtfertigen, welche Interessen sie mit ihrer Politik vorwärts bringen wollen.
    Die schwarze Null muss daher sogar in der BRD Geltung behalten, damit sie europaweit dafür auch zukünftig nützlich bleiben soll, andere EU-Staaten auf Linie zu bringen. Dafür wurde sogar die Parteiangehörigkeit des Finanzministers ausgetauscht, um zu verdeutlichen: für die BRD gilt dieses Euro-Schuldenregime als „Sachnotwendigkeit“.

    Dass du ähnliche bürgerliche Propaganda für kapitalistische „Notwendigkeiten“ beim GSP gefunden hättest:

    Da lachen deine Hühner allenfalls über deine eigene Blödheit.

  8. Einige Fehler in der Konstruktion der Lehre der Realsozialisten von den angeblichen bürgerlichen Zwangsläufigkeiten hat Peter Decker in der Kritik der Theorien des „Histomat“ (… heute weiß kaum noch jemand, was das damals war…) aufgespießt. Dass nun der zwangsläufige automatische Fortschritt zum Fortschritt durch den zwangsläufigen automatischen Fortschritt zur Katastrophe ersetzt werden soll, macht solcherart Prognose{un}wesen wissenschaftlich um nichts besser.
    http://neoprene.blogsport.de/images/DeckerMarxismusAnpassungslehreoderKritik.doc

  9. Hallo Juergen,
    ich wäre an Deiner Stelle etwas vorsichtiger, mir „Blödheit“ zu unterstellen.
    An dieser Arroganz bzw. Überheblichkeit sind letztlich bereits viele Menschen gescheitert – nicht zuletzt auch „Linke“, die meinten, bereits alles zu wissen.

    Die Zwangsläufigkeit eines 3.Weltkriegs ergibt sich nicht aus den Reden bürgerlicher PolitikerInnen, die vom Kapitalismus sowieso relativ wenig Ahnung haben und die derzeitige (finale) Finanz- bzw. Weltwirtschaftskrise weder wirklich verstehen noch begreifen.

    Sondern vielmehr aus dem Kapitalismus selbst.
    Bekanntlich braucht dieser „Wachstum“ (des Kapitals), um auf Dauer existieren zu können und deshalb eine laufende Expansion – auch bekannt als Imperialismus.
    Dieses Wachstum erreicht seine Grenze, wenn der Weltmarkt vollendet bzw. die Welt weitgehend kapitalistisch erschlossen ist.

    Spätestens dann gibt es kein allgemeines kapitalistisches Wachstum mehr (von dem die bislang erfolgreichen kapitalistischen Staaten mehr oder weniger profitierten), sondern das Wachstum des einen geht zwangsläufig auf Kosten anderer Kapitalien und Staaten.
    Was wiederum die (bereits vorher bestehende) Konkurrenz weiter verschärft bis hin zu einem 3.Weltkrieg.

    Noch einfacher ausgedrückt..
    Da sich der kapitalistische „Kuchen“ einerseits zunehmend verkleinert, wird der Kampf um die verbliebenen Stücke andererseits zunehmend heftiger.
    Nichts anderes erleben wir derzeit.

    Grüße
    Michael Hübner

  10. Verschon doch bitte uns vor deinen kindischen Bildchen:

    Kapitalismus ist wie großes Kuchen, nennt sich aber Mehrwert, und dieser Kuchen wird aufgeteilt, Kuchen wird sich immer kleiner, und wenn gar nix mehr da ist, dann gibts [mehr] Klopperei, und das nennt sich dann Weltkrieg 3.

    Ehrlich gesagt, auf deine etwas ausführlichere Version, die du ewig hier herunterbetest, bin ich erst recht nicht scharf, weil: einfältige Weltbilder passen eben saugut in solcherart erlesene universitäre Eloquenz illustrierende Kinderbuchbildchen.

  11. Statt plakativer Aneinanderreihungen und falscher Konfrontierungen von Versatzstücken
    linker Politkultur mit als bürgerliche Sachzwänge massenhaft sich Einleuchtendes hier
    einiges aus dem Fundus praktizierender Gewerkschaftspolitik bzw. deren Verlautbarungen
    zum kapitalistischen Getriebe und dem staatlichen Wirken aus der letzten Zeit:

    Der DGB als Sozialstaatsgestalter

    Anlässlich der von GroKo 2018 beabsichtigten Beitragssenkung:

    DGB ist für Beibehaltung des Beitragsniveaus (= Stand der staatlichen
    Enteignung des Lohns) zur ‚guten‘ Finanzierung der Sozialleistungen
    (= einzige Zumutungen für Rentner und Arbeitslose)

    Gewerkschaftliche Sozialstaatskritik 2018

    Anlässlich der von der Großen Koalition beabsichtigten Senkung der Sozialbeiträge hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine bemerkenswerte Kritik verlauten lassen.

    Diese lässt sich in folgender These zusammenfassen:

    Der DGB ist für die Beibehaltung des Beitragsniveaus (= Stand der staatlichen Enteignung des Lohns) zur ‚guten‘
    Finanzierung der Sozialleistungen(= einzige Zumutungen für Rentner und Arbeitslose).

    Nach ARD-Teletext vom 15.4.18 wird der DGB wie folgt zitiert:

    Aufgrund von Plänen der Groko, Sozialbeiträge zu senken, hat DGB-Vorstandsmitglied Buntenbach vor überstürzten Entscheidungen gewarnt. Änderungen bei Sozialbeiträgen müssten „vernünftig geplant“ werden, damit auch langfristig anständige Leistungen bei Rente, Arbeitslosigkeit oder Weiterbildung herauskommen.

    Dem DGB fällt noch nicht mal die Gemeinheit auf, dass die ’schönen‘ Sozialleistungen aufgrund staatlicher Enteignung von ohnehin ärmlichen Lohneinkommen finanziert werden und zweitens nichts zu tun haben mit irgendeinem materiellen Vorteil:

    Die Lohnabhängigen vorfinanzieren aus armseligen Arbeitseinkommen eine noch deutlich mehr mickrige Altersrente von 50 Prozent und noch weniger bezogen auf Durchschnittsnettoeinkommen; der sagenhafte Vorteil: dauerhaft Altersarmut, die er sonst schon mal allerdings nicht als solche kritisiert – nämlich wie diese systematisch mit der Konstruktion des gesetzlichen Rentensystems angelegt ist -, sondern von einem sozialpolitischen Moralismus her, dass man an elenden Renten nicht wiedererkenne die ‚Anerkennung von Lebensleistung‘, bei prinzipieller Fortdauer des Setzens auf Altersdiät.

    Arbeitslosigkeit bedeutet eine Notlage, wegen mangelnder Rentabilität von Geschäftsleuten nicht gebraucht zu werden. Statt Kritik an den materiell verheerenden Konsequenzen der Abhängigkeit von den Geschäftsrechnungen der Unternehmer: das Setzen außer Lohn und Brot müsse „anständig“ dotierbar bleiben, wo dann alles in Ordnung geht, was als Erpressungshebel gegen Erwerbslose eingesetzt wird. Nämlich: Dotierung deutlich unter früherem Netto-Arbeitseinkommen; Verpflichtung, fast jede Arbeit anzunehmen; vermehrter Druck durch Hartz IV-Aussicht nach 1 Jahr Arbeitslosengeld I –
    Bezug.

    Weiterbildung ist eine Verpflichtung, sich dem Geschäftsbedarf, der die Leute gerade eben für ökonomisch unbrauchbar erklärt hat, zu akkommodieren, darüber die Anstachelung der Konkurrenz gegen andere Erwerbslose und Noch-Beschäftigte, also die Bereitstellung von Auslesematerial fürs Kapital ohne Aussicht auf erfolgreiche Ausstecherei auf dem Arbeitsmarkt, bzw. wenn: mit der Folge, dass andere per Entlassungen oder sonstwie, nämlich in Form materieller Anspruchslosigkeit oder Mehrleistungen für den Betrieb, das Nachsehen haben.

    Noch nicht mal die Entlastungswirkung von Sozialbeitragssenkungen bei den Löhnen verbucht der DGB als klitze-kleinen Vorteil. Statt dessen Parteinahme für Belastungen auf bisherigem Level, sodass bei den Gewerkschaften alles Kopf steht: die ‚Leistungen‘ als einzige Zumutungen für die Leute haben es ihnen angetan.

    Um Missverständnissen vorzubeugen: des Regierungs Interesse ist ebenso wenig irgendeine, wohl sowieso kaum messbare ‘Entlastung’ für diejenigen, an denen sich der Staat, fest implementiert als Steuer- und Abgabensystem, weiterhin kräftig bedient, eben deswegen allenfalls ein Weniger an materieller Einschränkung durch Konfiszierung von Lohnteilen herauskäme: eher zielt die Beitragssenkung auf die Lieblingsbürger der Nation, die Unternehmer, von wegen Entlastung bei den ‚Lohnnebenkosten‘. Die florierende Konjunktur macht es möglich und zugleich, dass die Gelder dem Staatshaushalt bzw. Renten- oder Arbeitslosenkasse trotz Beitragssenkung eingespielt werden, die für
    die Betreuung von Rentnern und Arbeitslosen für erforderlich gehalten werden.

    Der DGB als besserer Haushaltspolitiker

    „Haushalt 2018: Solides Fundament nötig“
    (Zeitschrift „Einblick“, Nr. 4-April 2018, S. 1)

    Wenn der DGB sich in das Geschäft der Staatsmacher einmischt, viel Lob austeilt in Sachen wer weiß wie
    großartige Investitionsvorhaben bzgl. Straßen, Bildung, Pflege und ‚moderne Mobilität, andererseits eine
    „solide Haushaltsplanung“ anmahnt, dann ist dies Indiz für die perfekte Emanzipation von den Interessen,
    von denen man meinen sollte, dass dafür Gewerkschaften stünden: die materiellen Belange bei ihnen or-
    ganisierter lohnarbeitender Werktätiger und Angestellter.
    Wenn der DGB mit Zahlen von in zig Milliarden gehende Euros jongliert, die nötig seien, um allerlei standortbezogene Maßnahmen zu finanzieren, dabei den wirklichen Haushaltspolitikern reinredet, ob ihre Haushaltsrechnungen auch aufgehen würden, dann ist vom nüchternen Standpunkt aus in erschreckender
    Weise für Gewerkschaften abgehakt, was nichts als radikale Kritik verdient:
    Der Staatshaushalt gründet schließlich auf dem u.a. auch von Gewerkschaftsmitgliedern erarbeiteten
    kapitalistischen Reichtum, also ist damit die Versöhnung der Gewerkschaft/Gewerkschaftsoberen mit
    einer kompletten ausbeuterischen Produktionsweise unterstellt. Der DGB hat also kein Problem damit,
    wie die Milliarden-Haushaltsummen auf der erzwungenen Armut der Lohnarbeitermannschaft gründen.
    Genauso wenig geläufig scheint deshalb deutsch-nationalen Arbeitervertretungen zu sein, dass all die
    schönen Projekte wie Geldausgeben für Verkehr, Bildung, Forschung, Digitalisierung, Familien, Kinder und
    Soziales nichts sein kann, was dem Materialismus von Arbeitern und Angestellten zugute kommt, sondern wie auf der einen Seite das hoheitliche Geldeinnehmen als ‚Frucht‘ kapitalistischen Produzierens und Ausbeutens herbeiregiert wird, nämlich als Enteignung der Agenten der bürgerlichen Wirtschaftsweise, auf der anderen Seite das staatliche Geldausgeben in der Weise auf nichts als den deutschen kapitalistischen Standort bezogen ist, dass es eben einzig diesem und dessen Beförderung gilt.
    Ebenso wenig leitet solchen gewerkschaftlichen Parteigängern des deutschen Kapitalismus auch irgendein
    gescheiter Gedanke hinsichtlich des Streits der Herrschenden, ob der Haushalt sich mehr die „gute wirtschaftliche Lage“, also die sprudelnden Steuerquellen nicht erst seit 2018 zunutze machen soll oder auch mehr in Sachen Kreditfinanzierung ‚wagen‘ könne, wo die Regierung davor ist und an der „schwarzen Null“, also möglichst keine Neuverschuldung festhalten will. Der DGB macht dagegen den gewiefteren Finanzexperten, dass doch die andauernde Nullzinsphase Ausnahmen von der „Schuldenbremse“ geradezu erlauben würde.
    Als ob nicht die Regierung zwei Gesichtspunkte vereinbaren will: Notwendigkeiten der Pflege des Kapital-
    standortes mit seinen globalen Geschäfts- und Bereicherungsinteressen – und dabei auf die Solidität des
    Geschäftsmittels Euro, letztlich der ökonomischen Durchschlagskraft des Weltgeldes europäischer Provenienz gegen die dazu in Konkurrenz stehenden anderen Weltmarktzentren besteht, nämlich angesichts dessen, dass das ganze Kreditwesen sich immer noch als prekär erweist, Unmengen zweifelhaften Kredits nach wie vor unterwegs ist – dies betrifft auch das europ. Rettungswesen z.B. in Sachen Griechenland, wo ein ‚Tausch‘ Rettungskredite gegen nationalökonomisches Abwracken stattfindet, sodass ein ökonomisches Unterpfand für immer noch fällige Kredittranchen an Pleitestaaten nicht absehbar ist -, als „Konjunkturmotor“ kaum was hermacht.
    Auch in anderer Hinsicht leitet das DGB-Expertentum eher Dummdreistes: Neben der Relativierung der Schuldenbremse könne man sich doch mehr oder neue Steuern einfallen lassen: also statt auch nur sowas wie Distanz zu dem staatlichen Enteignungswesen aufkommen zu lassen, plädiert es für eine Ausweitung desselben – und bemerkt noch nicht mal, wie es sich vom Gesichtspunkt der nationalökonomischen Räson seines Staates an Entscheidendem seiner Steuerpolitik vergreift: Vermögenssteuer, mehr Kapitalertragssteuer mag der Steuerstaat eher nicht, weil, wo es auf die Leistungen des großen Geldes für die nationale Kapitalakkumulation ankommt, schont der Standortaufseher eher diese Sorte Steuerquelle.

    Eine angeberische Neujahrsbotschaft des Arbeitervereins an die Regierenden für 2018:
    DGB-Chef Hoffmann fordert SPD/CDU zur „grundlegenden Modernisierung“ auf
    – oder: Der DGB als „Modernisierungsleuchtturm“

    „DGB-Chef Hoffmann verlangt von einer neuen Bundesregierung eine grundlegende Modernisierung des Landes.
    ‚Eine neue Große Koalition böte die Chance, dass die großen gesellschaftlichen Herausforderungen im Interesse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern angepackt werden‘, sagte er.
    Statt Versicherungen und Banken müssten Schulen und Berufsschulen die Leuchttürme in diesem Land werden.“
    (Quelle: ZDF-Fernsehtext v. 30.12.17)

    Die Herrschenden haben längst im Programm und sind Einpeitscher dessen, was für dt. Kapitalwirtschaft und Nation an „Modernisierungsschüben“ anstünde. Unter dem Slogan „Digitalisierung“ wollen sie ganz neue Pflöcke setzen in Sachen Konkurrenzwucht dt. Industrie, wozu die entsprechende Aufrüstung an der Bildungs- und Ausbildungsfront dazugehört: Durchsetzung anspruchsvoller Standards in den nationalen Bildungsanstalten betreffend Computerisierung/Programmierung, Vernetzungstechniken. Der DGB tut so, als müsste er als regierungsseitiges Versäumnis anprangern, was die selbst als „Herausforderung“ auf die Tagesordnung gesetzt haben. Er posiert nicht nur als Angeber, nämlich der eigentliche vehementer Verfechter von „Modernisierung“ zu sein, sondern verharmlost, wie sich ein Programm neuer geschäftsförderlicher Rationalisierungswelle ganz unterschiedlich und gegensätz-
    lich für die Beteiligten ausnimmt: von wegen gleichermaßen „im Interesse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern“.
    Von ersteren weiß der Arbeiterverein sehr wohl, wie diese mit massenhaften Entlassungen und Anpassungen an veränderte Leistungsanforderungen des Kapitals konfrontiert sind/werden; die letzteren sind, wie bekannt, die ökonomischen Nutznießer von digitaler Rationalisierung in Produktion und Handel. – Und was soll das mit den Bildungsstätten als eigentlich sein sollende „Leuchttürme“ der Nation? Die sind nichts anderes als die vorgesehenen Lieferanten für die geschäftlichen Ansprüche des Kapitals, das Material für die Bewältigung der neuen „Herausforderungen“. Wer diesbezüglich maßgeschneiderte Güte einfordert, stellt sich auf den Standpunkt, den auch die Herrschenden drauf haben: durchschlagende Kompetenz für die anstehenden Konkurrenzschlachten weltweit unter dem Signum „Industrie 4.0″. Darin haben die bürgerlichen Bildungseinrichtungen genau ihren Stellenwert: als Zuarbeiter per digitaler ‚“Qualifikation“, Lieferanten demgemäßer Leistungen für den kapitalistischen Wachstums-
    schub von Industrie, Handel, Banken und Versicherungen, die eben die herausragenden Pfeiler dt. Kapitalwirschaft sind, statt dass im Verhältnis von diesen zur Bereitstellung des geschäftsdienlichen Materials sich in umgekehrter Richtung was ändern täte – aber wahrscheinlich wollte der Arbeiterverein, der keine auszufechtenden Gegensätze seiner Mitglieder zu ihren Dienstherren der nationalen Wirtschaft mehr kennen will, nur nachäffen, welche gehobenen bildungs-/ausbildungsmäßigen Erwartungen die Regierenden den Schulen der Nation aufzudrücken gedenken.

    In der Ausgabe von „Einblick“, Nr.5/2018, S. 7 gibt der Gewerkschaftsboss R. Hoffmann zum Besten, wie er vermischt, einerseits bei den anstehenden Veränderungen der Arbeitswelt durch die Unternehmerschaft nur noch ununterscheidbar zum Interesse von letzteren bei der Durchsetzung des letzteren dabei zu sein und zugleich den bloßen Anschein des Unterbringens von Belangen der Arbeitnehmer unter die der Kapitalseite zu erwecken:

    „…Es kann nicht sein, dass die Arbeitswelt sich rasant wandelt, nur bei der Mitbestimmung soll alles beim
    Alten bleiben…“

    Man sieht, deutsche Gewerkschaften gehen felsenfest davon aus, dass das nationale Kapitalinteresse das schlechthin Gültige ist und das gewerkschaftliche Tun sich darauf richtet, bei dem, was das Kapital ohnehin für seinen Erfolg durchsetzt, sich als Mitgestalter einzubringen, wobei die Formulierung „erfolgreiche Transformation der Arbeit“ nicht einen Hauch von Unterschied erkennen lässt, was dies für die eine und die andere Seite heißt, was da erfolgreich auf den Weg gebracht werden solle.

    Wenn in Spalte daneben verlautet:

    „…Beispielsweise muss man die bildungspolitischen Voraussetzungen für die Arbeit der Zukunft deutlich verbessern. Oder wenn es darum geht, die Bedingungen zu verbessern, damit die Beschäftigten über mehr Arbeitszeitsouveränität verfügen können.“

    – dann moniert der DGB einerseits als Erfordernis „bildungspolitischer Voraussetzungen“, was sich auf nichts anderes zusammenkürzt, als was dem menschlichen Material der schönen neuen Arbeitswelt von Kapital und Staat als unterwürfige Anpassungsleistungen in Sachen „‚Digitalisierung“ aufgebürdet wird. – Das mit der Arbeitszeitsouveränität im Sinne Nützliches für das digitale Proletariat sich vorstellend ist im Grunde erschwindelt: es rekurriert darauf, was zuvorderst die Gegenseite an flexiblen Arbeitseinsatz gegen die Leute durchdrückt, und malt sich irgendeinen Spielraum, wie die geforderte Leistung über Tag und auch noch die Nächte verteilt zustande kommt, verlogen als Arbeitszeitsouveränität für die Ablieferer von kapitaldienlicher Werkelei aus.

    Der DGB als Interpretationskuenstler in Bezug aufs Bundestagswahlergebnis ’17

    DGB-Chef Hoffmann:
    „Die Abwahl der grossen Koalition zeigt, dass soziale Konzepte nicht konsequent umgesetzt wurden“. (Zeitschrift
    Einblick Nr. 9, 2017, S.1)
    Was heisst denn hier Abwahl? Trotz Stimmenverlussts haetten CDU/CSU/SPD eine, wenn auch knappe Mehrheit fuer eine Neuauflage der GroKo. Man sieht dem Abstimmungsverhalten der Buerger gar nicht an, was letztlich deren Beweggrund war, in die eine oder andere Richtung von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Es ist schlicht Kaffeesatzleserei, aus dem Abstimmungsergebnis herauszulesen, was einem passend erscheint. Genauso koennte man auch das Plaedoyer fuer eine Fortsetzung der GroKo draus ablesen-nur eben bei verminderten Stimmenanteilen, wofuer CDU/CSU sich durchaus offen gezeigt haben, aber an der Absage der SPD abgeprallt sind, weil sie einen neuen Anlauf jetzt in der Opposition wagen will, sich nach 4 Jahren als dann waehlbare Alternative zu mausern (fragt sich nur wie angesichts dessen, dass Mehrheits-/Regierungsfaehigkeit nurmehr rein entlang der Vertretung der nationalen Erfordernisse und deren erfolgreiche Durchsetzung sich bemisst, weshalb die Merkel mit ihren Christparteien wenn
    auch nicht bequem als absolute Mehrheit, aber gleichwohl mit deutlichem Stimmenvorsprung von ueber 10 Prozent vor SPD davongekommen ist, während die Partei der „sozialen Gerechtigkeit“ in die Bedeutungslosigkeit zu versinken droht mit ihren 20 Prozent Stimmenanteil).
    Genauso entspringt der vom DGB angegebene andere Grund fuers Waehlerverhalten reiner Interpretationswillkuer:
    auf soziale Fehltritte seien die Stimmenverluste zurueckzufuehren. Die Gewerkschaft lauscht dem abtruennigen Waehlervolk ab, was sie an wer weiss wie grossartigen „sozialen Konzepten“ vermissen wuerde. Es gibt ausserhalb der Gewerkschaftsspitzen, ausser bei Linken, so gut wie keinerlei gesellschaftlichen Aufreger ueber „Altersarmut“, „prekaere Beschaeftigung“, „(un-)bezahlbaren Wohnraum“. Die Gewerkschaften haben nicht nur hoechstselbst mit gesorgt fuer allerlei prekaere Lebensverhaeltnisse; sie stuetzen sogar regelrecht das individualistische Zurechtkommen damit – statt machtvoller Aufstellung gegen die laufenden und verschaerften kapitalistischen Zumutungen.
    Auch dies waere mit Haenden zu greifen, aber nicht seitens der sozialpolitischen Heroen in den Arbeitervertretungen: der von denen konstatierte Rechtsruck zeugt eher davon, dass es auch gewerkschaftlich organisierte Waehler eher mit dem Nationalismus als mit dem Sozialen haben.

    Der DGB als Unternehmens- und Wirtschaftsberater

    Unter dem Titel/Untertitel „Der amerik. Elektrobauer (Tesla) hat… den Mittelstaendler Grohmann uebernommen
    und wehrt sich gegen einen Tarifvertrag“ gibt die Gewerkschaft u.a. folgendes Aufschlussreiches zu Protokoll:

    „… Unternehmensgruender K. Grohmann,… , operierte ohne Tarifvertrag mit Entgelten, die 25 bis 30 Prozent unter dem Flaechentarifvertrag lagen. Der Standort in der strukturschwachen Eifel kam ihm dabei entgegen.
    Diese Strategie passt freilich nicht mehr in die Zeit. Laengst ist auch in der Eifel Facharbeitermangel ausge-
    brochen. Viele Arbeitnehmer dort pendeln ueber die Grenze ins nahe Luxemburg, weil dort bessere Loehne gezahlt werden. ‚Ein Tarifvertrag wuerde auch die Attraktivitaet des Arbeitgebers steigern‘, argumentiert Be-
    triebsrat U. Herzig…“

    Es wird nicht einfach auch nur auf tarifliche Bezahlung bestanden, weil die A r b e i t e r diese gebrauchen koennten. Das Bestehen auf Tarifvertrag und entsprechende Entlohnung kommt daher als Hebel fuer die Foerderung von Unternehmensinteressen, zur Sicherung der Zufuhr der Erarbeiter des Profits von wegen „Facharbeitermangel.

    Die Arbeitervertretung zerrt noch mehr unternehmerische Gemeinheiten ans Tageslicht:

    Sie berichtet von ueberlangen Arbeitszeiten, hohem Arbeitsdruck und Unfaellen von Tesla in den USA, um zu folgendem Schluss zu gelangen:

    „Der aufsehenerregende Bericht bedeutet einen Image-Schaden fuer Tesla-Gruender E. Musk…“

    Laufend vorkommende Betriebsunfaelle geben nicht etwa Auskunft ueber das Naheliegende, naemlich wie Profitproduktion mit Regelmaessigkeit die Gesundheit der Produzenten ruiniert, ueber die Unvereinbarkeit von Ueberschussproduktion und Unversehrtheit der Werktaetigen, sondern solcherart betriebliche Gemeinheiten werden von der Gewerkschaft als Schaedigung des Rufs der Firma besprochen. Von der offenkundigen systematischen Beschaedigung von Arbeiterexistenzen dahin zu kommen, dass sich das Unternehmen ins eigene Fleisch unter Titel „Image-Schaden“ schneiden wuerde – so geht gewerkschaftliche Emanzipation von Arbeitermaterialismus.

    Unter der Ueberschrift „Arbeitsplaetze durch E-Autos“ stellt die Gewerkschaft einerseits fest, das in dieser ‚Zukunftsindustrie‘ einiger Druck in Richtung Arbeitsplatzabbau erzeugt werde (mit dem Hinweis, dass deutlich weniger Komponenten fuer den Bau von E-Autos gebraucht wuerden); andererseits begeistert sie sich fast daran, wie die neuen Anbieter im Begriff seien, zu wachsen: wohl wegen neuer Arbeitsplaetze, deren Wachstum zugleich verschwindend gering sei.
    Dass die Gewerkschaften fast jede Sauereien mitmachen, wenn es um Arbeitsplaetze geht, ist laengst fortgeschritten dazu, kapitalistischen Unternehmen und dem nationalen Standort unternehmens- und wirtschaftspolitische Empfehlungen auszubreiten, wie diese sich neuer Reichtumspotenzen, aussichtsreicher Geschaeftsfelder so annehmen sollten, dass man anderen potenziellen Konkurrenten zuvorkommt. Parteinahme fuer die buergerliche Konkurrenzwirtschaft als letzter Dienst ans kapitalistische Lebensmittel der Ausgebeuteten!

    „… Die IG Metall fordert, dass Deutschland eine eigenen Batterieproduktion aufbauen muss, um eine kuenftige
    Schluesselindustrie nicht anderen zu ueberlassen.“

    Quelle der Zitate:
    Zeitschrift Einblick Nr. 7/2017, S. 3

    Der DGB als Parteigaenger der unumschraenkten Geltung staatlichen Gewaltmonopols

    Der DGB ist sich nicht zu schade, als Vertretung der materiellen Interessen derjenigen, die mit lueckenlos durchorganisierten rechtsgewaltigen Verhaeltnissen, eben als Arbeiter und Untertanen zu nuetzlichen Diensten fuer Kapital und Staat angehalten werden, den Ordnungsfanatiker zu machen: stellt der Staat mittels direkten gewaltsamen Uebergriffen gegen alles Abweichende von der gueltigen buergerlichen Eigentumsordnung klar, dass sich Rechtsbrecher alternativlos zu beugen haben der Anerkennung und der Vermehrung fremden (Kapital-)Eigentums, fordert DGB zusammen mit Polizeigewerkschaft den Ausbau der polizeilichen Beaufsichtigung des Untertanenvolkes: untertreiben einerseits, dass „Einbrueche“, „Diebstahl“ nicht geahndet wuerden, verwechseln die Erfolgsquote bei der Verbrechensbekaempfung mit Nachlaessigkeiten bei der immerzu praesenten Verfolgung von moeglichen oder eingetretenen Rechtsverstoessen. Andererseits bauschen sie diese Verwechslung gleich zur „Gefaehrdung“
    des Rechtsstaats auf. – Und damit man den Gewerkschafter nicht bloss oder einseitig in Polizeiuniform schluepfend sieht, macht er den Uebergang, das Soziale gleich mit „innerer Sicherheit“ zusammenzuschliessen: so verkommen kommen heute Arbeitervertreter daher, die Abspeisung von Arbeitern mit materiellen Wermutstropfen als Beitrag zum „gesellschaftlichen Zusammenhalt“, als Beitrag zur verlaesslichen Unterordnung unter die kapitalistischen Lebensumstaende zu begruessen und einzufordern, die den Arbeitern gerade das Existieren schwer bis unmoeglich machen.
    Quelle:
    Zeitschrift Einblick Nr. 6/2017, S. 6

    Der DGB als Parteigaenger des Ertragens bleibender Armut mit Anstand

    „Unter dem Motto ‚Mehr Respekt! Wie mit Gewalt gegen Beschaeftigte umgehen?‘ laedt der DGB zu einer Tagung …ein. Expertinnen… debattieren, wie Beschaeftigte im oeffentlichen Dienst besser vor Gewalt geschuetzt werden koennen.“

    Hier dreht sich alles um: nicht die Armen muessen vor Armut „geschuetzt“ werden, sondern die Armutsverwalter vor den Armen!
    Nicht Thema ist, wie Ausgangspunkt von Uebergriffen die von Staat und Kapital erzwungene Not bei den Abhaengigen ist – und wie die wenig ’sozialfreundliche‘ Durchsetzung der Regelungen von Armutbetreuung beschaffen ist.
    DGB und Mitgliedsgewerkschaften gehen von der Armutsproduktion als Essential bundesdeutschen Kapitalismus aus und vertreten nichts als ordnungspolitischen Standpunkt:wenn an die Bettelei beim Sozial-/Arbeitssamt schon kein Weg vorbei fuehrt, dann habe man sich ordentlich zu benehmen und fuegsam hinzunehmen, was die Sozialarbeiter/Arbeitsvermittler im Amt gegen einen materiell Unbekoemmliches durchdruecken. Allenfalls der sozialfriedliche Weg der Erstreitung von Recht vor Gerichten ist erlaubt – und die Urteile gegen die Armen hat man dann genauso friedfertig zu
    akzeptieren.- Deswegen kommt Gewerkschaftern auch nicht in Sinn, an den Uebergriffen zu kritisieren, wie die Betreffenden ihren Aerger falsch, als individuellen Frust, in Unterstellung boeswilliger Absichten der Sachbearbeiter oder in Einbildung eines selbst gesetzten, hoeheren Rechts gegen das Geltende rauslassen angesichts dessen, wie die Armutsverwalter vor Ort exekutieren, was aus der uebergeordneten Sozialstaatsraeson an Drangsalierung armer Leut folgt, die der Ausraster eben nicht angreifen will.
    Unabhaengig von den konkreten Ergebnissen solcher Tagungen, kann man jetzt schon festhalten: es kommen nichts als methodische Handreichungen raus, wie man potentielle Angreifer zur Raeson bringt, statt mit der Kritik ihrer verkehrten Umgangsweise mit den behördlichen Gemeinheiten v.a. die systematische Verarmung durch Staat und Kapital in den Fokus zu nehmen. Wenn nicht gleich Vorschlaege perfektionierter Techniken der Ueberwachung/Kontrolle zur Neutralisierung ungebuehrlichen Auftretens von armen Schluckern zum Besten gegeben werden, die die Behoerden immerzu
    zu ihrem ureigenen Metier zaehlen, werden mindestens psychologische Verhaltensregeln zur Einwirkung gegen Militantes im Benehmen der um Ueberlebensgroschen Ersuchenden in Erwaegung gezogen.
    Was sie sich neben dem Einsatz oeffentlicher Gewaltmittel gegen Stoerenfriede einfallen lassen, kann man gebildet auch „Praevention“ oder „gesellschaftliche Wertedebatte“ schimpfen: soll sowas wie Volkserziehung zu gutem Benehmen sein, wo die gesellschaftliche/staatliche Grundlage dessen, was da gegenueber Behoerdenvertretern an Despektierlichem um sich greifen wuerde, unangetastet bleibt, also die Leute sich das Aushalten permanenten Ungemachs an sich durchzusetzen haben.
    Zu den Gruenden einer Sorte Faustrecht, eben in Missachtung geltender Anstandsregeln sich meinen was rauszunehmen, haben Gewerkschafter ohnehin nichts beizutragen: DGB-Hoffmann Mitte Juni ’17 in einer der oeffentlich-rechtlichen Sender: die um sich greifende Privatgewalt laege an „Verrohung“ der Sitten – eine dumme tautologische Fassung dessen, wo die Uebergriffigkeiten herruehren wuerden; in sich selbst haetten diese ihren Bestimmungsgrund, wenn das, was als „aggressives Verhalten“ dingfest gemacht wird, nur in anderer Benennung als „Verrohung“ daherkommt.

    Quelle:
    Zeitschrift Einblick Nr. 6/2017, S. 7

  12. Naja, die Gewerkschaften (und übrigens auch die allermeisten Mitglieder) machen das, was diese stets machen:
    Als Nationalisten halten diese den Kapitalismus für eine eigentlich gelungene Veranstaltung und kritisieren allenfalls gelegentlich die „ungerechte Verteilung“.
    (Falls es die Kapitalisten bzw. Reichen und Vermögenden wieder `mal – zumindest aus deren Sicht – übertreiben und z.B. einige „Luxusjachten“ usw. zu groß werden.)

    Doch warum sich deshalb aufregen?
    Letztlich ist das doch deren Problem und Leben.
    Schließlich muß jeder Mensch letztlich selbst entscheiden, was er bzw. sie für richtig oder falsch hält.

    Grüße
    Michael Hübner

  13. Bitte den Propagandisten der kapitalistischen Freiheit auch aus diesem Forum rausschmeißen,
    und zwar nicht nur wegen dieses Absatzes:

    „Doch warum sich deshalb aufregen?
    Letztlich ist das doch deren Problem und Leben.
    Schließlich muß jeder Mensch letztlich selbst entscheiden, was er bzw. sie für richtig oder falsch hält.“

    Nur weil Michael regelmäßig zu Feiertagen langweilig wird,
    muss Contradictio ihm dafür doch keine Spielwiese anbieten.

  14. Kommunistisches Kollektiv Ruhr (KKR):

    „Selbstverständnis“ (Mai 2018)

    Wir sind ein Kollektiv von KommunistInnen aus dem Ruhrgebiet, die im Anblick der Zustände dieser Welt zu den gleichen theoretischen und praktischen Schlußfolgerungen gekommen sind:

    Die Mehrheit dieser Gesellschaft leidet unter ähnlichen Notlagen: unter einem geringen Lohn, der kaum etwas mehr abwirft als das tägliche Zurechtkommen, oft genug nicht einmal das; unter einem stressigen Arbeitsalltag und Konkurrenzdruck und allerlei psychischen und körperlichen Belastungen; unter Lebensmittelskandalen, Umweltverschmutzung, Kriegsbedrohung, Militarisierung. Die Liste der hässlichen Seiten dieses Landes im Jahr 2018 ist endlos.

    Das alles halten wir nicht für Ausdruck eines neoliberalen Zeitgeistes, der die Wirtschaft und die Individuen ergriffen hat; nicht für das Resultat der Gier von Managern und Politikern und auch nicht einfach nur für das Ergebnis einer ‚verfehlten’ Politik. Diese Zumutungen haben System. Sie sind notwendiger Teil einer Ökonomie, in der für die Vermehrung von Geld gewirtschaftet wird, und in der diejenigen, die zu arm sind um alleine von ihrem Hab und Gut zu leben, dazu verdammt sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen; und zwar an diejenigen, die hierzulande Arbeitgeber heißen, und die mit der Arbeit der Massen Profite erwirtschaften. Im Klartext heißt das: wir leben in einer Klassengesellschaft, in der sich Proletariat und Kapitalistenklasse unversöhnlich gegenüberstehen.

    In diesen Verhältnissen halten wir es für illusionär, seine Hoffnungen in einen Staat zu legen, der mit seinen Gesetzen diese ganze Scheiße verwaltet. Denn wir haben festgestellt, dass die Bundesrepublik Deutschland alles dafür tut, dass auf diesem Staatsgebiet gute Bedingungen für Kapitalwachstum herrschen. Das ist nicht zuletzt deshalb möglich, weil der Staat das Eigentum als Grundrecht garantiert, und das verpflichtet bekanntermaßen (zur Vermehrung).

    Da dieser Gesichtspunkt immer der letzte Zweck dieses Staates ist, bedeutet das für die Masse der Bevölkerung notwendigerweise, dass sie nicht mehr ist als eine Größe in dieser Rechnung, die nicht viel kosten darf, verwertbar und möglichst angepasst sein muss. Wir sind gegen diese Verhältnisse, in denen die Arbeiterklasse dem Profitstreben unterworfen ist, statt dass die Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen Ziel und Zweck der gesellschaftlichen Produktion ist.

    Unser Wille diese gesellschaftlichen Verhältnisse zu überwinden, resultiert aus dieser Einsicht: die Zustände haben ihre Ursache in der kapitalistischen Produktionsweise und ihren gewaltsam eingerichteten Eigentumsverhältnissen und sind nicht auf dem Reformweg veränderbar. Unser Ziel ist die sozialistische Revolution, weil sie mit der Zerschlagung des Staates, der Vergesellschaftung der Produktionsmittel und der Abschaffung des Privateigentums die eigentlichen Gründe für die Missstände beseitigt. Darunter ist das leider nicht zu haben!

    Als Lohnabhängiger leidet man unter der hiesigen Scheiße wohl am meisten. Gleichzeitig sitzt man als Arbeiter allerdings an der Lebensader dieser Gesellschaft und kann sie deswegen am effektivsten bekämpfen. Wir sind überzeugt davon, dass jede und jeder dazu fähig ist, seine Lage zu erkennen und wir nur gemeinsam die herrschende Gesellschaftsordnung zerschlagen können. Wir wissen aber auch, dass die Arbeiter gerade alles andere als begeisterte Kommunisten sind. Stattdessen herrschen Rassismus, Sexismus, Vereinsamung und Ohnmacht vor.

    Wir werfen aber unsere Theorie nicht weg, nur weil sie unpopulär ist. Den bestehenden kommunistischen Bewegungen und Organisationen werfen wir nicht vor, dass sie schwach sind und dass sie nicht dazu in der Lage sind die Arbeiterklasse für sich zu gewinnen. Wir sind aber der Meinung, dass sie die Gesellschaft nicht treffend analysieren und darum auch nicht treffend bekämpfen können.

    Diesen Mangel können wir alleine nicht beseitigen, aber wir haben uns immerhin zweierlei zum Ziel gesetzt: unsere Kritik und unsere politische Praxis schärfen und die marxistische Analyse dieser verkommenen bürgerlichen Gesellschaft populär machen – denn die Welt muss man begreifen, um sie zu verändern!

    Das heißt hier in der Region:

    – Wir wollen uns bisher ungeklärte Fragen vorlegen – über den bürgerlichen Staat, den Imperialismus, die herrschenden Ideologien – um uns und anderen die Gesellschaft treffend zu erklären

    – Wir wollen Mitstreiter für den Kommunismus gewinnen und uns mit Gleichgesinnten vernetzen

    – Wir mischen uns in sich entzündende Kämpfe ein, und werben dort für eine revolutionäre Lösung, und wollen sie initiieren in Betrieb, Schule, Stadtviertel und Uni.

    Wir haben uns neugegründet und freuen uns auf Kontakt, Kritik und Vernetzung: schreibt uns an kkruhr@riseup.net

    https://www.facebook.com/notes/kommunistisches-kollektiv-ruhr/selbstverst%C3%A4ndnis/1998076756878116/

    „200 Jahre Karl Marx – Zurück zum Original!“

    Ab dem 22.05.2018 starten wir in Dortmund einen Lesekreis zu Karl Marx Werk „Das Kapital, Band 1“. Der Lesekreis wird ab dem 22.05. alle 2 Wochen um 19:30 stattfinden.

    In diesem Lesekreis wollen wir uns ausführlich mit der Kapitalismuskritik von Marx auseinander setzen und die Gesellschaft verstehen. Das sehen wir als wichtig an, da wir die Welt nur verändern können, wenn wir sie verstehen. Wenn du mitmachen willst, dann melde dich bei uns. Wir freuen uns auf euch!

    Bei Interesse und für genauere Informationen schreibt uns: kkruhr@riseup.net

    https://www.facebook.com/KKRuhr/photos/a.2005538916131900.1073741829.1994060123946446/2005536719465453/?type=3&theater

  15. Hallo „Putztruppe“,
    eine schöne Neue Welt würde das werden.
    In der (von den eigenen Vorstellungen) abweichende Ansichten nicht argumentativ, sondern mit „rausschmeißen“ beantwortet werden.
    Das wäre noch schrecklicher als die bürgerliche Welt, die in der Regel nur in sog. Notstandszeiten zu derartigen Mitteln greift.
    Und das will etwas heißen.

    Grüße
    Michael Hübner

  16. Selbst in bürgerlichen Zeitungen gibt es einen Redaktionssandpunkt,
    der darüer befindet, welche Meinungen man drucken will und welche nicht.

    Einzig bei Contradictio wird das Verdikt von Marcuse, dass die bürgerliche Toleranz repressiv ist, missachtet
    (Dabei war das eine der wenigen gültigen Erkentnisse der 68er…)

    Die Contradictio-Leute wollen einfach jedem Trol, also auch Mihael, der ewig die oben gelisteten saublöden Argumente a bis c eintönigst wiederhot, l seine Trollerei erlauben.

    Seufz….

  17. Naja „Putztruppe“,
    so einfach ist das nicht.
    (Einmal abgesehen davon, daß die bürgerlichen Medien, die übrigens oftmals auch abweichende Meinungen veröffentlichen, solange diese nicht gegen die geltenden Gesetze verstoßen – mit Abstand die Schlimmsten hinsichtlich einer Zensur sind nach meinen bisherigen Erfahrungen „linke“ Webseiten, von denen es allerdings inzwischen kaum noch welche gibt – nicht unbedingt ein Vorbild sein sollten nach dem Motto „Die machen das auch“.)

    „Contradictio“ ist klar eine öffentliche Webseite, auf der Jede(r) Stellung nehmen kann.
    Und falls jemand das nicht aushält, gibt es (technisch) die Möglichkeit, eine Webseite nicht-öffentlich zu machen, so daß nur noch Leute mit einer Zugangsberechtigung kommentieren können.
    (Ähnlich wie z.B. bei „Facebook“ von Leuten, die unter sich bleiben möchten.)

    Wer das mag, kann das machen.
    Dann bestätigen sich die Leute nur noch wechselseitig und leben in einer Art „Echokammer“.
    Das erspart zwar abweichende Ansichten, beinhaltet allerdings auch die Gefahr, zunehmend zu verblöden – eine Art gedankliche bzw. emotionale „Inzucht“.

    Falls eine Webseite allerdings öffentlich ist und dennoch zensiert, wäre das ein Etikettenschwindel.
    (Zumindest sollte in diesen Fällen der Hinweis angebracht werden, daß nur die Meinungen erwünscht sind, die das Veröffentlichte bestätigen.)

    Grüße
    Michael Hübner

  18. Vielleicht noch ein Hinweis nach meinen bisherigen Erfahrungen:
    1. Die meisten bürgerlichen Medien haben inzwischen entweder (zumindest bei manchen Themen – vor allem mit Flüchtlingen aufrgund der grassierenden Fremdenfeindlichkeit) die Kommentarfunktion abgeschaltet oder prüfen die Kommentare allenfalls danach, ob diese gegen bestehende Gesetze verstoßen.
    Ansonsten hatte ich bislang noch keine Probleme, auch sehr kritische Kommentare zu veröffentlichen.
    2. Den meisten „rechten“ Webseiten wiederum scheint es weitgehend egal zu sein, was die Leute denken.
    (So finden sich z.B. selbst auf dem offiziellen „Twitter-Account“ von Trump Meinungen von „Der beste Präsident, den die USA jemals hatten“ bis zum „Der größte Blödmann aller Zeit“, während die einen bei „breitbart.com“ den veröffentlichten Artikeln mehr oder weniger zustimmen und andere die Autoren als Rassisten oder sonstwas beschimpfen.
    3. Während bei den (inzwischen nur noch sehr wenigen) „linken“ Webseiten oftmals zensiert wird, daß es einem schaudert (mit der bisherigen Ausnahme von „contradictio“) und die restlichen, noch verbliebenen „Linken“ meist damit beschäftigt sind, sich wechselseitig „fertigzumachen“ und sich nicht selten mit Begriffen „bekriegen“, die ins Klo gehören.
    Einladend ist das jedenfalls nicht – mehr im Gegenteil.

    Grüße
    Michael Hübner

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