[update-4] 03./04.03.12 | Bremen | Wochenendseminar: Landwirtschaft im Kapitalismus
Von webmaster • Jul 17th, 2012 • Kategorie: Veranstaltungen| 3. März 2012 | ||
| 12:00 | ||
| 4. März 2012 | ||
| 12:00 |
Zeit: Samstag | 03.03.2012 und Sonntag | 04.03.2012 | jeweils 12 –18 Uhr
Veranstalter: GegenStandpunkt & Diskussion Bremen
Wochenendseminar: Landwirtschaft im Kapitalismus – Das Geschäft der und mit den Bauern
- Rinderwahnsinn, Schweinedoping, Vogelgrippe, Hühnerpest … Jeden Tag erfährt der Verbraucher Neues über die Lebensmittel, die er täglich zu sich nimmt. Und jedes Mal empört sich die Öffentlichkeit über die Skandale. Sie scheinen allen Vorstellungen von Ernährung und Versorgung, von Gebrauchswert und rationellem Wirtschaften Hohn zu sprechen. Selbst die eingefleischtesten Anhänger der Marktwirtschaft verstehen dann die Welt nicht mehr. Dann werden die unverantwortlichen Bauern angeklagt, geldgierige Futtermittelproduzenten an den Pranger gestellt, Brüsseler Bürokraten gescholten und die nationale Landwirtschaftspolitik bezichtigt, Milliarden zuverschleudern. Wenn der Staat oder wenn Brüssel sich dann der Sache annehmen und Minister/innen eigenhändig Hühnerbrust und Schnitzel verkosten, beruhigt sich die Menschheit auch wieder – bis zum nächsten Skandal, der unweigerlich eintritt. Dass so etwas System hat, davon will der Lebensmittelkleinverbraucher kaum etwas wissen,weder wenn er sich aufregt und erst recht nicht, wenn er sich wieder abregt.
- Überhaupt lassen sich in dieser Wirtschaft mit Agrarischem noch weitere Schönheiten finden: So werden z.B. Bauern mit Geldprämien dazu genötigt, ihre Produktion zu drosseln, während es in anderen Weltgegenden regelmäßig und ganz elementar an Nahrungsmitteln fehlt.
Bekannt geworden ist auch, dass Grundbesitzer oder garStaaten riesige Ländereien, auf denen Getreide angebaut wurde, an Energiekonzerne verkaufen oder verpachten. So was fällt unter das sogenannte „Landgrabbing“. Auch das produziert Hungerleider – und schon wieder mit System.
Wenn du teilnehmen und den Treffpunkt wissen willst, schreibe eine Email an:
Update:
2. Protokoll: Das kapitalistische Geschäft mit den Bauern
I. Der Bauer als Verkäufer
1. Verkauf an Großabnehmer: Industrielles Kapital
2. Produktion in der Lebensmittelindustrie
a. Verkaufsfähige Ware für jeden Geldbeutel
b. Haltbarkeit
c. Gleiche Qualität
d. Produktion nach Marktlage
e. Kapitalgröße
3. Was bedeuten die Anforderungen der Abnehmer für den Bauern?
II. Der Bauer als Käufer
a. Maßstab seiner Einkaufspolitik
b. Die Pharmaindustrie zum 1.: Saatgut/Futter, Chemische Zusätze
c. Die Pharmaindustrie zum 2.: Medikamente
d. Das sichere Geschäft der Zulieferer
III. Kredit
http://www.fhuisken.de/LandwirtschaftII.rtf
Update-2:
3.Protokoll zur Landwirtschaft”
1. Gegenstand/Fragestellung
2. Das Geschäft des Bauern
2.1. Besonderheiten der Sphäre/Behinderungen des Geschäfts
2.2. Bemühungen, diesen Schwierigkeiten entgegen zu wirken:
a) Extensivierung
b) Intensivierung
3. Das kapitalistische Geschäft mit den Bauern: der B. als Verkäufer und Käufer 4. Nationale und europäische Agrarpolitik 5. Agrarwirtschaft, Weltmarkt, Spekulation 6. Neuer Hunger, Land Grabbing
(Verbraucherschutz, Tierschutz, Bio…)
http://www.fhuisken.de/LandwirtschaftII_2.doc
Update-3:
1. Protokoll zur Landwirtschaft
Gliederung des Termins
I) Der Gegenstand Landwirtschaft im Kapitalismus: Welche Phänomene müssen erklärt werden?
II) Das Geschäft des Bauern im Kapitalismus – Der Bauer als Produzent
III) Das Geschäft mit dem Bauern – der Bauer als Käufer und Verkäufer (hier auch: Skandale, Verbraucherschutz, Tierschutz)
IV) Nationale und europäische Agrarpolitik
V) Weltagrarmarkt und Spekulation
VI) Der neue Hunger in der 3. Welt und in den Metropolen
http://www.fhuisken.de/uni.html
http://www.fhuisken.de/LWI.rtf
Update-4:
4. Protokoll zur Landwirtschaft
Ideologien - Thesenpapier von Provieh
http://www.fhuisken.de/LW4.doc
